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Domain-Live-Auktion auf dem Domainvermarkterforum am 07.09.2012 in Düsseldorf

Geschrieben am 28 August 2012 von Christoph Grueneberg

Pauschalreise.de, Preisvergleich.info und fussballweltmeisterschaft.de stehen neben 144 weiteren Domainnamen beim diesjährigen DomainvermarkterForum zur Auktion. Die Live-Auktion findet am am 07. September 2012 im Intercontinental-Hotel in Düsseldorf statt. Auf den bisherigen Domainvermarkter-Konferenzen wurden schon Domainnamen für fast eine Million Euro versteigert! Es wird erwartet, dass dieses Jahr die Millionenmarke in der Gesamtsumme “geknackt” wird.

Weiter Highlights der Liveauktion sind u.a.:

  • domainforum.at (Paket mit weiteren 23 diversen Domain-Domainnamen)
  • babysitting.de
  • europameisterschaft.de (Paket)
  • cloudhosting.de
  • bustickets.de
  • hotels-österreich.at
  • bankbürgschaft.de
  • pinup.de
  • lf.de

Teilnehmer des DomainvermarkterForums können sich während der Veranstaltung zur Auktion anmelden. Ebenso können alle Bieter live im Saal teilnehmen, die vorab mindestens ein akzeptiertes schriftliches Gebot abgegeben haben – ein Konferenzpass ist in diesem Fall nicht notwendig.  Auch Fern- oder Vorabgebote sind möglich.

Die gesamte Liste aller Domains mit weiteren Informationen zum Ablauf der Auktion findet sich hier: Domain Live-Auktion 2012

Hier zum 8. DomainvermarkterForum anmelden

Wichtiger Hinweis: Es können keine weiteren Domainnamen mehr für die Auktion eingereicht werden.

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dvf-auktion

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Live-Domain-Auktion: So geht ́s

Geschrieben am 27 Juli 2012 von Domainvermarkter-Magazin

zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin 07

Seit dem ersten DomainvermarkterForum 2006 in Düsseldorf ist eine Liveauktion von Domainnamen fester Bestandteil des Programms und krönender Abschluss der Veranstaltung. So wurden mittlerweile auf sieben DomainvermarkterForen Domains live versteigert. Auch für unsere achte Veranstaltung am 6./7. September 2012 in Düsseldorf ist wieder eine Auktion vorgesehen. Die bisherigen Auktionen wurden immer von intensiven Diskussionen begleitet. Dabei hat man es als Veranstalter nicht leicht, es irgendjemandem recht zu machen: Die Anbieter der Auktionsware möchten aus gutem Grund möglichst Höchstpreise für ihre Domainnamen erzielen, die Bieter hingegen suchen nach Schnäppchen. Es liegt auf der Hand, dass es systembedingte Konflikte zwischen diesen beiden Zielsetzungen gibt. So ist es kein Wunder, dass in diversen Foren zu jeder Versteigerung die gleichen Kommentare zu lesen sind: Während die einen meinen, die Domainnamen wären viel zu billig verkauft worden (“…es war ein Massaker”, “…wieder einmal Einkäuferpreise…”), regen sich gleichzeitig andere über die viel zu teuren Domains im Angebot auf. Da ist es schon fast verwunderlich, dass wie von Geisterhand dennoch immer wieder sowohl Käufer als auch Verkäufer zufrieden gestellt werden.

Es ist eben etwas anderes, ob man eine Auktion aus der Beobachterperspektive beurteilt oder selbst Teilnehmer des Geschehens ist. Wie so oft ist es besonders leicht, Kritik zu äußern, ohne als Käufer oder Verkäufer beim Ereignis dabei gewesen zu sein. Und sich in die Rolle des Auktionsorganisators zu versetzen, fällt vielen umso schwerer, da nur die wenigsten bisher jemals eine eigene Auktion organisiert haben.

Wie sehen nun die Überlegungen der an der Auktion beteiligten Gruppen aus?

Veranstaltersicht
Der Veranstalter muss sich überlegen, welche Rolle eine Liveauktion im Konferenzrahmen spielen soll. Im Gegensatz zu vielen Auktionen etwa bei Christie‘s oder Sotheby‘s ist klar, dass bei einem virtuellen Gut wie Domainnamen eigentlich keine Notwendigkeit einer echten Liveauktion besteht. Es gibt keine „Güter“, die man physisch besichtigen kann. Es gibt auch keine bisher unbekannten, neu entdeckten Schätze, die Besucher zu einer Auktion locken könnten. Insofern macht es Sinn, dass Domain-Liveauktionen meist in einen Konferenzablauf eingebunden werden. Dies garantiert – je nach Attraktivität der Konferenz – die Anwesenheit eines ausreichend solventen und informierten Publikums, das mitbieten kann. Umgekehrt ist die Auktion für den Veranstalter auch ein gutes Marketinginstrument für die eigentliche Konferenz. Schon im Vorfeld melden viele Domainbesitzer ihre Domainnamen an. Dadurch entwickelt sich im optimalen Fall eine rege Diskussion über die angebotenen Domainnamen. Die glücklichen Domainer, die es mit einer oder mehreren Domains durch die strenge Auswahlprozedur in die Liveauktion geschafft haben, versuchen natürlich ihrerseits für die Auktion und damit für die Veranstaltung zu werben, um einen möglichst hohen Verkaufspreis für den oder die eigenen Domainnamen zu bekommen.

Die eigentliche Liveauktion ist dann – neben allen wirtschaftliche Aspekten – immer ein Stück Entertainment. Nach vielen Vorträgen und zahlreichen Meetings und Greetings ist die Liveauktion eine willkommene Abwechslung im Konferenzalltag. Deshalb muss sie vor allem spannend sein, damit sich sich die Teilnehmer nicht langweilen. Gleichzeitig müssen natürlich möglichst attraktive Domainnamen, sogenannte Schaufensterdomains, angeboten werden. Je höher der Mindestpreis einer Domain ist, umso schwieriger ist es aber, in einer Liveauktion dafür einen Käufer zu finden.

Ist der Veranstalter nicht gleichzeitig auch derjenige, der die Liveauktion führt, kann es durchaus zu Zielkonflikten kommen. Denn die Interessen können hier sehr unterschiedlich sein. Führt jemand, der gleichzeitig sein Hauptgeschäftsfeld im Brokern von Domainnamen hat, eine Liveauktion durch, so ist dieser nicht unbedingt an einer hohen Erfolgsquote der eigentlichen Liveauktion interessiert. Dies führte bei einigen Auktionen dazu, dass hier nur Verkaufsquoten von ca. 20% erzielt wurden, leider mit ebenfalls oft geringen Umsätzen. Auch die anschließende Silent-Auktion (Onlineauktion der restlichen Domains) war in diesen Fällen nicht unbedingt erfolgreicher. Man darf hier aber nicht den Erfolg alleine an der Live- und Onlineauktion bemessen. Klar ist, dass schlecht verlaufende Liveauktionen schlecht für das Livepublikum und den Konferenzveranstalter sind. Betrachtet man aber den Gesamtverlauf aus Sicht eines Brokers, stellt sich das Ergebnis anders dar. In einer von Brokern bestimmten Auktion sind Domainnamen zum Teil schon verkauft, bevor die eigentliche Auktion startet. Die Auktion erzeugt Aufmerksamkeit, aber gerade bei hochpreisigen Domains möchte der Käufer oft weder bekannt werden noch den Kaufpreis veröffentlicht sehen. Wenn also ein Domainkauf nicht bekannt werden soll, aber die Bereitschaft besteht, den verlangten Angebotspreis zu bezahlen, beseitigt man durch einen Vorabverkauf Unsicherheiten beim Verkäufer und Käufer. Wenn Domainer in Liveauktionen auf den viel beschworenen Endkunden warten, so ist dies ein Warten auf Godot. Denn gerade Branchenfremde sind nicht bereit, auf einer Auktion mitzubieten. Da sie zu wenig Erfahrung mit solchen Auktionen haben, besteht neben vielen anderen Unsicherheiten oft auch die Sorge, während der Auktion betrogen zu werden. Wenn es um sechs- bis siebenstellige Beträge geht, wird bei Einigkeit die Domain aus der Auktion genommen und alle Beteiligten sind zufrieden – sofern auch der Veranstalter seine Provision erhält. So kaufte die Firma Costumes Galore Inc. Tshirts.com zusammen mit vier weiteren dazu- gehörigen Domainnamen im August 2010 bereits vor Beginn der Liveauktion im Rahmen des Domainfestes New York für 1,265 Mio US-$ über den Auktionsanbieter Moniker.

Realitätscheck Liveauktion
Grundsätzlich ist eine Liveauktion ein guter Anlass für Broker, Domains unter Vertrag zu bekommen, die normalerweise nicht zum Verkauf stehen. Viele der auf Liveauktionen angebotenen Domainnamen sind seit langer Zeit zum ersten Mal wieder auf dem Markt. Gerade Domainnamen, die nicht in der Hand von Domain-Profis sind, stehen nicht unbedingt immer permanent in den einschlägigen Handelsbörsen zum Verkauf. Sofern es sich um echte Premiumdomainnamen handelt, ist es interessant, solche Domainnamen überhaupt als Domainmakler unter Vertrag zu bekommen. Die Inhaber der Domainnamen sind aber aus guten Gründen nicht bereit, sich auf eine Wertbestimmung der Makler zu verlassen. Deshalb suchen sie die Gewissheit für einen fairen Marktpreis gerne in einer Liveauktion, besonders dann, wenn die Preisvorstellungen des Verkäufers wesentlich höher sind als Schätzungen der Makler, die wie bei Immobilien in erster Linie nicht daran interessiert sind, den höchstmöglichen Preis zu erzielen, sondern einen möglichst schnellen Verkauf zu organisieren. Wird also die Domain nicht in der Liveauktion verkauft, weil etwa der Mindestpreis zu hoch ist, ist dies nicht unbedingt ein Problem. Die Auktion ist hier nur Mittel zum Zweck. Denn wenn die Domain bei einer Liveauktion mit den führenden Domainexperten und ggf. bei einer Online-Nachauktion keinen Käufer findet, so ist für den Verkäufer klar, dass er seinen Mindestpreis eindeutig zu hoch angesetzt hat. Er ist also nun wahrscheinlich eher bereit, von seinem offensichtlich nicht marktgerechten Preis abzurücken.

Ein aktuelles Beispiel ist der Verkauf von Jackpot.com. Die Domain wurde im Rahmen der Liveauktion Domainfest Global Santa Monica Kalifornien im Februar 2012 mit einem Mindestpreis zwischen 750.000 -1.000.000 US-$ angeboten. Nach drei Monaten konnte Moniker den Verkauf der Domain für 500.000 US-$ bekanntgeben. Daneben soll es weitere Verkäufe nach der Auktion gegeben haben, die aber nicht veröffentlicht werden dürfen.

In einer Auktion mit verdeckten Mindestpreisen kann man ausloten, welchen Preis Bieter bereit sind zu bezahlen. Gleichzeitig lässt sich meist – gerade bei verdecktem Mindestpreis – während oder nach einer Auktion der eine oder andere Kaufinteressent identifizieren, so dass es zu einem schnellen Verkaufsabschluss kommen kann.

Top-Verkäufe der Auktion auf dem DVF 2011

Die Domainauswahl
Bevor aber die Auktion losgeht, muss erst das Inventar bestimmt werden. Für das letzte DomainvermarkterForum 2011 in Hamburg wurden nicht weniger als 1.600 Domainnamen von über 100 unterschiedlichen Anbietern eingereicht. Während bei einer Onlineauktion theoretisch unendlich viele Domains versteigert werden können, ist die Anzahl in einer Liveauktion aus zeitlichen Gründen beschränkt. Für das DomainvermarkterForum gab es immer die Zielsetzung, in der Liveauktion eine möglichst hohe Erfolgsquote, also einen hohen Prozentsatz an verkauften Domains, zu erreichen. Das Publikum soll unterhalten werden. Im Saal muss sich eine Spannung aufbauen, damit die Teilnehmer vom Auktionsfieber gepackt werden. Tödlich sind lange Leerlaufzeiten, wenn sehr viele Posten hintereinander keinen Käufer finden. Ebenso wichtig ist es, dass eine echte Versteigerung in Gang kommt. Eine hohe Erfolgsquote könnte ja auch nur dadurch erzielt werden, dass viele Domains von nur ein oder zwei Bietern gekauft werden. Der Reiz einer Auktion liegt aber in Bietgefechten mit mehreren Teilnehmern. Es gibt verschiedene bekannte Verhaltensmuster, die sich nur in Auktionen entwickeln können. Bieter gehen über ihr vorher gesetztes Limit hinaus, weil sie einfach nicht gerne gegen andere Bieter verlieren. Persönliche Animositäten können ebenso eine Rolle spielen, wenn der eine Bieter dem anderen einfach eine bestimmte Domain nicht gönnt. Und wenn jemand weiß, welches Budget ein Mitbieter für eine bestimmte Domain hat, kann er sich den Spaß machen, diesen bis an dessen Limit hochzubieten. Hochbieten ist übrigens im Rahmen einer Auktion durchaus legal und normal, so lange man nicht selber der Inhaber des Versteigerungsgegenstandes ist oder vom Inhaber dazu beauftragt wurde, den Preis hochzutreiben.

Bei der Vorauswahl der Domainnamen sind folgende Kriterien wichtig:

  • Es werden „Showcase“-Domains gebraucht, die beim Publikum Spannung erzeugen und durch ihre Qualität Aufmerksamkeit in der Branche oder sogar in den Medien erzeugt.
  • Die Domains müssen auf der Auktion verkäuflich sein. Zu viele Showcase-Domains, die dann keinen Käufer finden, sind schädlich.
  • Die Domains müssen ein Bietgefecht auslösen können, d.h. man benötigt Domains, die ohne Mindestpreis oder weit unter dem Schätzpreis aufgerufen werden.
  • Es müssen Domains ausgewählt werden, die das Publikum interessieren: Je besser man das Publikum kennt, umso eher kann man gezielt einzelne Domains auswählen.
  • Man darf die Domains nicht auswählen, um dem Domaininhaber einen Gefallen zu tun. Jede Domain, die man trotz fehlender Überzeugung aufnimmt, gefährdet den Erfolg der Auktion. Deshalb ist es auch nicht möglich, jedem Teilnehmer einen Auktionsplatz zu garantieren. Bei 150 Teilnehmern des Domainvermarkter-Forums wären so schon alle Auktionsslots vorher belegt. Außerdem wäre es aberwitzig, wenn in einer Liveauktion nur Domains unter den Teilnehmern gehandelt würden.
  • Bei der letzten TRAFFIC-Konferenz wurden vom Veranstalter Rick Schwartz einzelne Auktionsslots verkauft, d.h. man konnte sich Plätze gegen eine Gebühr einkaufen, wobei die Gebühr ggf. später auf die Auktionsprovision angerechnet werden sollte. Dies ist problematisch, weil so Domains in die Auktion kommen, die bei einer Auswahl nach objektiven Kriterien nicht aufgenommen würden. Die Zeit in einer Liveauktion ist knapp, mehr als vier Stunden sind keinem Publikum zumutbar. Dies begrenzt die Anzahl der Domains auf ein Limit von maximal 150 Posten.

Nutzen für den Käufer
Die Domainnamen, die für eine Liveauktion ausgesucht werden, werden streng vom Veranstalter gefiltert. So schafften es bei der letzten Auktion beim Domainvermarkter-Forum 2011 in Hamburg weniger als 10% der eingereichten Domainnamen in die Auktion. Hier zeigt sich ein wesentlicher Nutzen für die Käufer: Sie bekommen in der Auktion eine Vorauswahl und müssen sich nicht durch Hunderte schlechte Domainangebote wühlen. Durch vorgegebene Preisspannen und Auktionen ohne Mindestpreis kann der Domaininvestor sofort erkennen, ob es sich für ihn lohnt mitzubieten. Ein weiterer Vorteil einer Liveauktion ist, dass sich die Domaininvestoren in Ruhe auf die Veranstaltung vorbereiten können, da sie sicher sein können, dass diese Domainnamen genau zu einem bestimmten Zeitpunkt angeboten werden. Geschickte Domainhändler können so z.B. Endkunden kontaktieren, um für diese auf der Auktion mitzubieten oder schon vorab Kaufverträge zu vereinbaren.

Mitbieten oder nachverhandeln?
Ein immer wieder zu beobachtendes Phänomen während der Liveauktion ist eine bewusste Bietzurückhaltung. Mehrfach konnte beobachtet werden, dass gerade bei hochpreisigen Domains (mit Mindestpreis) die Bieter abwarten, ob überhaupt ein Gebot im Saal abgegeben wird. Die Überlegung der potentiellen Bieter ist hierbei wohl, dass man durch sein eigenes erstes Gebot keine schlafenden Hunde wecken und einem Bietgefecht aus dem Weg gehen möchte. Gibt es keine Gebote, wird nicht selten unmittelbar nach der Auktion der Domaininhaber oder der Auktionsveranstalter kontaktiert. Auch bei einer oft praktizierten Restverwertung in einer Onlineauktion wird entsprechend bis zur letzten Minute gewartet, bis das erste Gebot abgegeben wird. Die Taktik ist allen erfahrenen Ebay-Bietern bekannt: Man gibt erst im letztmöglichen Moment sein persönliches Höchstgebot ab, um so potentiellen Mitbietern keine Gelegenheit zu geben, gründlich über ein höheres Gebot nachzudenken.

Diese Taktik der Abwartenden geht bei Domain-Liveauktionen aber nicht immer auf: Gibt es keine echte Auktion mehr, kann nur noch direkt verhandelt werden. Hier kann man sich auch sehr schnell verzocken: Wenn man im Glauben, man sei der einzige Interessent für eine Domain, versucht, die Domain mit einem günstigeren Gebot beim Inhaber oder Auktionsveranstalter direkt zu kaufen, kann man auch leer ausgehen. Nachverhandlungen sind prinzipiell ein übliches und nützliches Instrument, ist doch fehlendes Interesse während der Auktion ein Signal für den Verkäufer, dass der Mindestpreis möglicherweise zu hoch angesetzt war. Nach dem Domainvermarkter-Forum 2011 gab es einige erfolgreiche Nachverhandlungen, die am Ende rund ein Drittel des gesamten Ergebnisses ausmachten. Es kann aber auch lange Gesichter geben, nämlich dann, wenn vom Anbieter das Gebot nicht akzeptiert wird. So kann die Domain z.B. zurückgezogen oder nur noch zu einem höheren Preis angeboten werden. Genau dies war bei der ersten Liveauktion 2006 beim DomainvermarkterForum in Düsseldorf der Fall, als die Domain sangria.de für 500 Euro angeboten wurde. Mehrere potentielle Käufer saßen im Saal, ohne jedoch ein Gebot abzugeben. Alle belauerten sich und waren bemüht, möglichst Desinteresse zu zeigen. Jeder gab sich der Täuschung hin, nachher als einziger Bieter die Domain in Ruhe kaufen zu können – und alle hatten Pech: Zum Preis von 500 Euro war sangria.de nicht mehr zu haben. Nach der Auktion 2011 gab es ebenfalls noch Nachgebote und zumindest eine herbe Enttäuschung, als ein zu niedrig angesetztes Nachgebot überboten wurde und der Ansprechpartner des verlierenden Bieters nicht auf eine Nachfrage reagierte. Das Kaufkonsortium aus drei Personen war dann ziemlich überrascht, die Domain eben nicht bekommen zu haben. Außerhalb der Liveauktion sind die Spielregeln eben weniger berechenbar als in der Liveauktion selber.

Eine Übersicht aller Top-Verkäufe im Rahmen der bisherigen DVForum-Liveauktionen findet sich hier.

Bei jeder Liveauktion kommt es zu neuen Überraschungen. Die Teilnehmer lernen und überlegen sich neue Strategien, wie sie selbst am besten erfolgreich bieten können. Durch ein wechselndes Bieterpublikum bleibt jede Auktion spannend. Es geht um echtes Geld und echtes Geschäft. Dennoch ist der Unterhaltungsfaktor einer jeden Auktion hoch. Auch für das DomainvermarkterForum 2012 in Düsseldorf am 06./07. September ist wieder eine Liveauktion vorgesehen (siehe hierzu die Veranstaltungsinformation unten).

Von Christoph Grüneberg

Veranstaltungsinformation

DomainvermarkterForum Live-Auktion

Das 8. deutsche DomainvermarkterForum endet am 7. September mit einer Domainnamen Live-Auktion.

 

Weitere Informationen: www.DomainvermarkterForum.de/auktion

Es können keine Domains mehr angemeldet werden!

Alle zur Versteigerung stehenden Domainnamen werden im nächsten Domainvermarkter-Magazin und spätestens ab dem 10.08.2012 unter www.domainvermarkterForum.de bekannt gegeben.

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DomainvermarkterForum: 54.748 Euro Gesamterlös bei Auktion

Geschrieben am 12 September 2011 von Christoph Grueneberg

Das 7. DomainvermarkterForum endete vergangene Freitag, den 09.09.2011, traditionell mit einer Live-Domain-Auktion. Insgesamt wurden für 54.748 € Domains verkauft. Für die auf der Auktion nicht verkauften Domainnamen mit Mindestpreis besteht noch die Möglichkeit bis zum 21. September 2011 direkt bei uns Veranstaltern ( info  [at] domainvermarkter.de) Gebote abzugeben.

 

bankkredit.de & bankkredite.de* 9.520,00 €
pl.de 9.200,00 €
ro.de 8.400,00 €
brennwertkessel.de 4.000,00 €
don.de 2.000,00 €
lifte.org 1.500,00 €
kritiken.de* 1.499,00 €
v4.de 1.350,00 €
s9.de 1.200,00 €
lippenstifte.com 1.100,00 €
aula.de 1.000,00 €
router.ch 1.000,00 €
städteflug.de 800,00 €
bratwuerste.de 800,00 €
sektgläser.de 660,00 €
cola.info 660,00 €
kinderrucksaecke.de 650,00 €
emd.de 610,00 €
handwerken.de 550,00 €
bosnien.org 550,00 €
dgf.de 500,00 €
vgc.de 500,00 €
helles.de 500,00 €
geigerzähler.com 500,00 €
simbabwe.org 400,00 €
domainversicherung.de 360,00 €
rentenplan.de 360,00 €
autoersatzteile.info 360,00 €
riesenmöpse.de 350,00 €
ohk.de 300,00 €
swingerklub.org 300,00 €
fetisch.info 270,00 €
kiffen.info 270,00 €
bikehotels.de 240,00 €
rätselspiele.de 200,00 €
aktienportal.net 180,00 €
hagelversicherung.org 165,00 €
finanztreff.net 150,00 €
netzwerkfestplatte.com 120,00 €
anal-sex.net 120,00 €
medienprojekt.de 100,00 €
retrobike.de 100,00 €
vorbestellungen.de 90,00 €
strapsen.net 90,00 €
festgeldkonten.ch 70,00 €
betreuungsplaetze.de 60,00 €
gelsattel.de 40,00 €
möbelauflagen.de 40,00 €
waschservice.de 36,00 €
schnaeppchenfuehrer.ch 36,00 €
extrahieren.de 30,00 €
quellensteuer.at 30,00 €
fewo-unterkunft.de 22,00 €

*diese Domains wurden kurz nach der Auktion verkauft

Nachverkauf:

laserdrucker.de* 12.000,00 €
wertanlage.de* 1.750,00 €

Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtum und Änderungen vorbehalten.

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Über 1500 Anmeldungen für Domain-Live-Auktion

Geschrieben am 12 Juli 2011 von Christoph Grueneberg

Für die Domain-Live Auktion beim DomainvermarkterForum in Hamburg wurden über 1500 Domainnamen von über 60 Domaininhabern angemeldet. Aus zeitlichen Gründen können auf der Auktion am 09.09.2011 aber nur etwas mehr als 100 Domains aufgerufen werden.

Deswegen werden derzeit alle Domains geprüft um die Domains mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis herauszufiltern.

Die betroffenen Domaininhaber werden nach interner Prüfung über die Annahme ihrer Domainnamen informiert.

Alle zur Versteigerung stehenden Domainnamen werden im nächsten Domainvermarkter-Magazin und ab dem 10.08.2011 unter DomainvermarkterForum.de bzw. hier auf DVmag.de bekannt gegeben.

Das DomainvermarkterForum findet am 08. und 09. September 2011 im Empire-Riverside-Hotel in Hamburg statt. Eine Anmeldung ist über die Seite DomainvermarkterForum möglich.

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Live-Auktion auf dem DomainvermarkterForum 2011 Hamburg am 09. Sept. 2011

Geschrieben am 07 Juli 2011 von Christoph Grueneberg

Im Rahmen des diesjährigen DomainvermarkterForums findet auch wieder eine Live-Auktion (Am 09.09.2011 vorraussichtlich ab 14:00 Uhr) statt.

Die Auktion wird dieses Jahr von der Firma Domainvermarkter durchgeführt. Wir übernehmen auch die Verantwortung für die anschließende Auktionsabwicklung. Im vergangenen Jahr konnten wir mit den von uns ausgesuchten Domains eine Live-Erfolgsquote von über 70% aller eingereichten Domainnamen erzielen! Durch die Auktion führt natürlich wieder unser beliebter Auktionator Klaus Seitz.

Es werden auch ausschliesslich Domainamen gesichtet, die über unsere Webseite angemeldet wurden. Mehrfachanmeldungen um die dortige Beschränkung der Anzahl zu umgehen werden ignoriert (Korrekturen versuchen wir zu Berücksichtigen).

  • Für die Auktion können Domainnamen mit den Endungen .de, .at, .ch und deutsche Schlagwörter unter .com/.net/.org/.info eingereicht werden. Bitte benutzt die vorgesehenen Felder. Mehr als die dort angegebenen Domainnamen können nicht eingereicht werden.
  • Ihr könnt nur Domainnamen anmelden, bei denen der Anmelder als Inhaber auch im Whois steht. Domainnamen mit Whois-Protect können nicht angenommen werden.
  • Eine Anmeldung wird nur einmal je Domaininhaber angenommen. Bitte füllt unser Formular also nicht mehrfach aus. Mehr Domainnamen als bei der ersten Einreichung möglich werden von uns nicht berücksichtigt.
  • Wir bewerten die Domainnamen nach Qualität und Preis-Leistungsverhältnis. Je geringer das gesetzte Mindestgebot ist, um so höher sind die Chancen auf Teilnahme!

Den größten Anteil auf der Auktion werden .de Domains haben.

Anmeldeschluss: 11. Juli 2011

Die betroffenen Domaininhaber werden nach interner Prüfung über die Annahme ihrer Domains informiert und erhalten entsprechende Auktionsverträge. Nur wer von uns einen entsprechenden Vertrag erhalten und rechtzeitig zurückgeschickt hat, kann mit seinen Domains an der Live-Auktion teilnehmen. Es ist noch nicht entschieden, ob es eine anschließende Silent-Auktion gibt, wenn kommen dort aber ausschließlich Domains hinein die auch für die Live-Auktion zugelassen waren und dort nicht versteigert wurden.

Alle zur Versteigerung stehenden Domainnamen werden im nächsten Domainvermarkter-Magazin und ab dem 10.08.2011 unter DomainvermarkterForum bekannt gegeben.

Hier Link um, Domainnamen zur Auktion anmelden zu können:
Auktion DomainvermarkterForum 2011 Hamburg

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Voraussetzung um Domainnamen einreichen zu können. Vorab registrierte Bieter erhalten während der Auktion Einlass zur Veranstaltung.

Für qualifizierte Bieter werden wir auch eine Möglichkeit schaffen, online oder telefonisch bei der Live Auktion mitzubieten. Ausführliche Informationen dazu gibt es in der nächsten Ausgabe des Domainvermarkter-Magazines und demnächst unter www.DomainvermarkterForum.de

Die Kommission bei erfolgreichem Verkauf beträgt 15% des Netto-Preises. Domainnamen unter Vertrag dürfen bis zur Live-Auktion nicht anderweitig verkauft werden. Es gelten die Bedingungen des Auktionsvertrages.

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