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3gstore.de-Verkauf an Teebik: Hintergrundinfos

Geschrieben am 07 Oktober 2011 von Christoph Grueneberg

Am vergangenen Mittwoch meldeten wir den Verkauf der Domain von 3gstore.de für 135.000 Euro über Sedo.  Die Verkäuferin Fliks GmbH und Sedo gaben dazu ergänzend folgende gemeinsame Presseerklärung ab:

“Sedo erzielt für 3Gstore.de Verkaufspreis von €135.000: Teebik setzt sich im Bieterkampf durch”

Die weltweit größte Domainhandelsbörse Sedo freut sich bekannt zu geben, dass die Teebik Ltd. sich in einem Bieterkampf um die Domain 3Gstore.de durchgesetzt hat. Das Endgebot lag bei 135.000€.

Köln. 6.Oktober 2011. 3Gstore.de ist somit bislang die teuerste veröffentlichte über Sedoverkaufte Domain inklusive Projekt im Jahr 2011 mit .de-Endung. Der bisher teuerste Verkauf eines Domainprojektes über Sedo unter der Endung .de war chat.de für 360.000 €. Auf Platz zwei reiht sich nun 3Gstore.de (135.000 €) ein, dicht gefolgt von free-sms.de (115.000 €).

Die Vermittlung von kompletten Domainprojekten steht bei Sedo nicht auf der Tagesordnung. Doch im Fall von 3Gstore.de erkannte Stephan Hauf, Verhandlungsführer und Senior Broker der Sedo GmbH, das Verkaufspotential, und der Interessentenkreis aus der Telekommunikationsbranche war groß.

“Das Team von Sedo hat die Verhandlungen und den Verkauf perfekt organisiert und alle nötigen Schritte für die Übertragung der Domain und weiterer Rechte abgenommen. Wir freuen uns mit Teebik einen Investor gefunden zu haben, der den 3Gstore.de mit seinem Konzept ‘iPhone ohne Vertrag’ weiterführen möchte und ein tolles Konzept für die Zukunft in der Tasche hat,” verrät der Gründer und bisherige Inhaber Randolf Jorberg. “Der erzielte Verkaufspreis erfüllt vollstens unsere Erwartungen und bringt die Ära 3Gstore für meine Fliks GmbH zu einem guten Ende”.

Die Teebik übernimmt zum Stichtag 16. September 2011 alle digitalen Assets der 3Gstore.de GmbH und führt das Angebot rund um “iPhone ohne Vertrag” weiter fort. Mit der Übernahme des bekannten Onlineshops möchte Teebik erstmals Fuß auf dem deutschen Markt fassen: “Wir werden den Service und Leistungsstandard des 3Gstores fortführen und den weiterhin wachsenden Markt für Apple Produkte wie iPhone, iPad und Zubehör bedienen. Wir haben mit der Vorbestellung für Apples neues iPhone 4S begonnen und werden rasch eine große Anzahl an neuem Zubehör für das komplett überarbeitete iPhone 4S präsentieren,” unterstreicht Wei Phung, Geschäftsführer der Teebik. Der 3Gstore.de soll aber auch wachsen: Ziel ist die Produktpalette mit hochwertigen Alternativen für Tablets, Smartphones und Zubehör zu erweitern und so schon Anfang 2012 in weitere europäische Märkte zu expandieren.”

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Neue TLDs: Diskussion mit ICANN-Chef Beckstrom am 22.09. in Berlin

Geschrieben am 14 September 2011 von Domainvermarkter03

Die ICANN lädt am 22. September 2011 zu einer Podiumsdiskussion mit ICANN-CEO Rod Beckstrom in Berlin ein. Thema ist die Einführung der sogenannten New TLDs.

Die Pressemitteilung lautet wie folgt:

“Im kommenden Jahr wird sich das Domainnamen-System (DNS) im Internet einen entscheidenden Schritt weiter entwickeln: Neben den bekannten Top-Level-Domains (TDL) wie .de, .com, .net und .org werden neue Adressendungen möglich. Ab Januar können Unternehmen, Organisationen oder Regionen sich für eine eigene Domain bewerben. Denkbar sind z.B. .berlin, .bayern oder .microsoft. Für die Einführung der neuen Domains ist die unabhängige Organisation ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) zuständig, die sich auch um die allgemeine Verwaltung und Kontrolle der Top-Level-Domains kümmert. ICANN-CEO Rod Beckstrom, reist nun im September durch Europa, um über die Bedeutung der neuen Domains – vor allem für Unternehmen, Marken und Regionen – zu sprechen. Geplant sind Diskussionsveranstaltungen in London, Paris, Brüssel – und Berlin.

Im Namen von ICANN laden wir Sie herzlich ein, an der Berliner Podiumsdiskussion mit Rod Beckstrom sowie Internet- und Markenexperten teilzunehmen.

Wann?
Donnerstag, 22. September 2011
Beginn: 11.00 Uhr (Einlass ab 10.30 Uhr)

Wo?
E-Plus BASE Camp
Unter den Linden 10
10117 Berlin

Im Anschluss an die Diskussion laden findet ein kurzes Get Together statt.

Wir würden uns freuen, Sie als Besucher in Berlin begrüßen zu dürfen. Bitte geben Sie uns bis zum 14. September Bescheid, ob Sie am Panel teilnehmen möchten. Schicken Sie Ihre Antwort an: benjamin.ulrich@edelman.com ”

Quelle: http://www.icann.org/de/announcements/announcement-13sep11-de.htm

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DENIC: Osnabrück bleibt Stadt mit höchster Domaindichte

Geschrieben am 15 April 2011 von Christoph Grueneberg

(Beinahe) alles beim Alten an der Spitze der Städte und Kreise mit der größten Domaindichte in Deutschland: Souverän auf Rang 1 der kreisfreien Städte behauptete sich Osnabrück mit 591 .de-Domains je 1.000 Einwohner. Damit konnte es seinen Vorsprung auf die bereits in den Vorjahren Zweit- und Drittplatzierten München (432) und Bonn (393) nochmals ausbauen. Bei den Landkreisen führt erneut Amberg-Sulzbach (715) vor Freising (399) und Starnberg (357), die allesamt einen großen Sprung nach vorne machten. Unter den Bundesländern liegt der Stadtstaat Hamburg mit 286 Domains je 1.000 Einwohner weiterhin unangefochten vor Berlin (229). Den dritten Platz im Spitzentrio hält das Flächenland Bayern (193), während Sachsen-Anhalt mit lediglich 68 Domains je 1.000 Einwohner nach wie vor das Schlusslicht markiert. So weit das Ergebnis der jährlichen regionalen Domainstatistik der deutschen Registrierungsstelle DENIC für 2010, in der 412 Städte und Kreise verzeichnet sind.

Das Domainwachstum 2009/2010 betrug im Bundesdurchschnitt 6,4 Prozent gegenüber 7,1 Prozent im Zeitraum 2008/2009, was einen Zuwachs um rund 775.000 (Vorjahr: 770.000) auf rund 12.810.000 .de-Domains Ende 2010 bedeutet. Zu dieser Zahl addieren sich noch mehr als 800.000 Domains von Inhabern mit Wohnsitz im Ausland. Dies entspricht rund 5,8 Prozent des gesamten Domainbestandes unter .de.

Regionalvergleich: West-Ost-Gefälle unverändert

Insgesamt betrachtet setzt sich wie schon in den Vorjahren der deutliche Unterschied in der Domainnutzung zwischen Städten und Kreisen der alten und der neuen Bundesländer fort, wenn auch weniger akzentuiert. Trotz teils zweistelliger Zuwachsraten wird der Bundesdurchschnitt von 157 .de-Domains je 1.000 Einwohner mit Ausnahme von Berlin, das eine Domaindichte von 229 Domains je 1.000 Einwohner aufweist, im Osten einzig von Leipzig und Potsdam mit Werten von 243 bzw. 203 übertroffen. Domainhochburgen bleiben die westdeutschen Metropolregionen mit den Großräumen München und Hamburg sowie die Rheinschiene, die Region um Hannover und das Rhein-Main-Gebiet. Mit den Rängen 10 und 18 bei den absoluten Domainbeständen haben sich Sachsens Oberzentren Leipzig und Dresden derweil indes fest in der Spitzengruppe etabliert. Ähnlich starken Aufwind erleben zudem Mittelsachsen und der Erzgebirgskreis.

Ländervergleich: Sachsen hält Pole-Position

Die jüngsten Wachstumsraten auf Bundesländerebene bestätigen wiederum den generellen Aufwärtstrend zwischen Ostsee und Erzgebirge: Alle ostdeutschen Gebiete einschließlich Berlin befinden sich unter den Top 10 der schnellstwachsenden Domainregionen und liegen über oder gleichauf mit dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent. Unverändert stark präsentiert sich vor allem Sachsen mit einem Plus von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, gefolgt von Bayern mit 8,5 Prozent und Schleswig-Holstein mit 8,3 Prozent. Mit dem letzten Platz begnügen musste sich 2010 Hessen, das mit einem Plus von nur 3,6 Prozent das Vorjahresschlusslicht Hamburg ablöste.

Bezogen auf die Bevölkerungszahl liegt der Stadtstaat Hamburg mit 286 Domains pro 1.000 Einwohner allerdings weiterhin unangefochten an der Spitze. Ihm folgt das Bundesland Berlin mit 229 Domains pro 1.000 Einwohner. Domaindichten über dem Durchschnittswert von 157 .de-Domains pro 1.000 Einwohner verzeichnen ebenfalls die Flächenländer Bayern (193), Hessen (171) sowie Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein (mit 161 gleichauf). Die relativ gesehen wenigsten .de-Domains gibt es nach wie vor in Sachsen-Anhalt mit lediglich 68 Domains pro 1.000 Einwohner.

Statistisch betrachtet hat etwa jeder sechste Einwohner der Bundesrepublik eine .de-Domain registriert (15,7 gegenüber 14,7 Prozent im Vorjahr). Deutschland belegt damit im europäischen Vergleich hinter den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz nach wie vor den vierten Rang.

Kommunalvergleich: Metropolen weiter vorn – Coburg toppt Ansbach bei den Boomkommunen

Die höchste Zuwachsrate im kommunalen Vergleich verbuchte die kreisfreie Stadt Coburg mit 130 Prozent, gefolgt von Ansbach mit 67 Prozent. Den dritten Platz teilen sich der Sieger der Vorjahre – der Landkreis Amberg-Sulzbach – sowie Memmingen mit je rund 50 Prozent. Auf dem vierten Platz liegt mit 39,7 Prozent die Vulkaneifel, dahinter der Kreis Starnberg mit 34,6 Prozent. Zweistellige Zuwachsraten bei den lokalen Domains verzeichneten insgesamt 48 Kreise und Gemeinden (gegenüber 82 im Vorjahr), 15 (2009: 22) von ihnen konnten sogar um mehr als 20 Prozent zulegen.

Bei den absoluten Domainzahlen hat sich im Spitzentrio der vergangenen Jahre keine Veränderung ergeben: Während Berlin mit rund 787.000 Domains (plus 7,2 Prozent) im Gesamtklassement weiterhin klar dominiert, konnte München seinen Vorsprung gegenüber Hamburg weiter festigen. Mit rund 575.000 Domains (ein Zuwachs von 12,3 Prozent) ließ die Bayernmetropole die Hanseaten, die über rund 507.000 Einträge verfügen, erneut klar hinter sich, wenngleich das Wachstum an der Elbe wieder angezogen hat (eine Steigerung um 5,2 Prozent gegenüber 1,1 Prozent im Vorjahr). Boomtown unter den großen Städten ist Leipzig: Der Shooting-Star im Osten steigerte sich binnen Jahresfrist um energische 24,8 Prozent von 100.376 auf 126.106 Domains.

Ausländische Domaininhaber: Eidgenossen überflügeln Emirate

Auch außerhalb Deutschlands ist die Popularität von .de-Domains nach wie vor ungebrochen: Mehr als 800.000 – und damit knapp 5,8 Prozent – aller Domaininhaber hatten Ende 2010 ihren Wohnsitz jenseits der Grenzen. Die vorderen Plätze bei den Herkunftsländern belegten die Schweiz, die sich mit über 100.000 Domains erstmals an die Spitze setzte, gefolgt von Großbritannien, den USA und den von Rang 1 auf 4 abgerutschten Vereinigten Arabischen Emiraten mit je über 80.000 Domains.

Alle Zahlen basieren auf einer Auswertung der Domaindatenbank der deutschen Registrierungsstelle DENIC mit Stand vom 31. Dezember 2010 und führen die regionalen Domainstatistiken fort, die DENIC seit 1995 jährlich aktualisiert.

Die komplette Auswertung steht als Excel-Tabelle im Statistikbereich der DENIC-Website zum Online-Abruf bereit. Verfügbar sind Informationen über sämtliche Kreise und kreisfreien Städte. Neben den absoluten Werten liegen auch Daten über die Anzahl der Domains bezogen auf die Einwohnerzahl vor, ergänzt um Karten und Diagramme zur absoluten und relativen Verteilung inländischer Domains ebenso wie zu den Domaininhabern ausländischer Nationalität: http://www.denic.de/hintergrund/statistiken/regionale-verteilung.html

Quelle: DENIC-Pressemitteilung

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SEDO: Top 10 Verkäufe 2010

Geschrieben am 02 Januar 2011 von Domainvermarkter

Begehrte Internetadressen: Das waren die zehn teuersten Domainverkäufe 2010

Die zehn teuersten Domains mit deutscher Landesendung .de erzielten in 2010 einen Verkaufserlös von insgesamt knapp 1,2 Millionen Euro (Vorjahr knapp 900.000 Euro). Grundlage der Betrachtung sind die Verkaufszahlen der weltgrößten Domainhandelsbörse Sedo.

Dies sind die zehn teuersten .de-Domains in 2010, die von SEDO veröffentlicht werden dürfen:

  1. software.de (238.000 Euro)
  2. sec.de (136.850 Euro)
  3. free-sms.de (115.000 Euro)
  4. website.de (101.150 Euro)
  5. pakistan.de (65.450 Euro)
  6. devisen.de (55.930 Euro)
  7. ug.de (50.000 Euro)
  8. cloud-computing.de (29.000 Euro)
  9. musik-base.de (25.001 Euro)
  10. vermietung.de (23.000 Euro)

“Die Auflistung zeigt, dass nach wie vor beschreibende Domainnamen – in diesem Jahr vor allem aus der Kategorie IT – am gefragtesten sind und daher die höchsten Preise erzielen. Auffallend ist in diesem Jahr die Verwendung dieser Domainnamen, denn ein großer Teil davon wird für Social-Media-Projekte genutzt“, fasst Liesbeth Mack-de Boer, Geschäftsführerin der Sedo GmbH, zusammen.
17,5 Millionen US-Dollar für zehn Domains

Besonders beeindruckend ist der Verkaufserlös der zehn teuersten Internetadressen unabhängig von der jeweiligen Endung. Während es bisher ausschließlich .com-Domains in diese Kategorie geschafft hatten, gab es in diesem Jahr einige Abweichungen. Neben zwei .org-Domains haben es auch die Länderdomains .fr und .de in die Top 10 geschafft. Die Einzelpreise addieren sich 2010 auf 17,5 Millionen US-Dollar – so viel wie nie zuvor (Vorjahreswert: 8 Millionen US-Dollar;  Jahreswert 2008: 5,8 Millionen US-Dollar; Jahreswert 2007: 3,2 Millionen US-Dollar). An der Spitze rangiert sex.com mit einem Verkaufserlös von 13 Millionen US-Dollar.

Top 10 der teuersten Domains, die veröffentlicht werden dürfen:

  1. sex.com (13 Mio. US-Dollar)
  2. poker.org (1 Mio. US-Dollar)
  3. credit.fr (587.500 Euro)
  4. ringtones.com (750.000 US-Dollar)
  5. files.com (725.000 US-Dollar)
  6. jerusalem.com (510.000 US-Dollar)
  7. logo.com (500.000 US-Dollar)
  8. ipo.com (500.000 US-Dollar)
  9. cgm.com (365.000 US-Dollar)
  10. software.de (238.000 Euro)

Top 10 der kuriosesten Domains

Andere Domainnamen brillieren weniger durch ihren Preis als durch ihre Ausgefallenheit und Kuriosität.

Top 10 der kuriosesten Domains, die veröffentlicht werden dürfen:

  1. checker.at (4.000 Euro)
  2. nochmal.de (3.000 Euro)
  3. isswas.de (2.000 Euro)
  4. katzenklo.de (2.000 Euro)
  5. medisapiens.com (2.000 Euro)
  6. klitzeklein.com (1.900 US-Dollar)
  7. 2witter.com (1.500 US-Dollar)
  8. elektronische-zigarette.ch (1.300 Euro)
  9. komm4buy.de (1.000 Euro)
  10. energiesparschwein.de (550 Euro)

Quelle: www.sedo.de

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