Archive | Registrare

Tags: , , ,

KeyDrive S.A. kauft Moniker und Snapnames von Oversee.net

Geschrieben am 02 Februar 2012 von Domainvermarkter02

Wie der Blog DomainNameNews (DNN) meldet, hat das luxemburgischen Unternehmen KeyDrive S.A., zudem unter anderem auch die saarländische Key-Systems Gruppe mit Sitz in St. Ingbert gehört, die beiden US-Registrare Moniker sowie Snapnames von Oversee.net erworben. Die Meldung des DNN-Blog beruft sich auf Informationen die aus der Domain-Industrie stammen. Auch auf der Website von KeyDrive S.A. ist eine entsprechende Information bereits zu finden. Der Deal wurde uns mittlerweile auch auf dem gerade in Santa Monica stattfindenden Domainfest bestätigt. Das Domainfest wird von Oversee.net veranstaltet, die Verkäufer von Moniker und Snapnames sind.

Auf der Seite heißt es:

„In der KeyDrive S.A., Luxemburg, sind die Key-Systems Gruppe mit Sitz in St. Ingbert/ Saarland, die NameDrive Group (Luxemburg/ USA) sowie Moniker und SnapNames (Florida und Oregon/ USA) mit insgesamt über 160 Beschäftigten zusammengefasst.

Nach der Übernahme von Moniker im Januar 2012 rangiert die Gruppe unter den TOP 10 der größten bei ICANN akkreditierten Registrare auf Platz 6; insgesamt verwaltet die Gruppe zur Zeit über 5 ,4 Millionen Internetadressen.“

Durch den Verkauf von Moniker und Snapnames, zieht sich Oversee.net komplett aus dem Registrar- und Aftermarket-Geschäft zurück, was vermuten lässt, dass sich das Unternehmen Zukunft wohl verstärkt und ausschließlich dem Website-Building- sowie Online-Advertising-Business widmen. Der Verkaufspreis von Moniker und Snapnames ist nicht offiziell bekannt, soll aber deutlich unter dem früheren Einkaufspreis von Oversee.net liegen.

Interessant ist dieser Deal auch deshalb, weil zu Keydrive die Domain-Parkingfirma Namedrive gehört und damit der Verkauf Moniker/Snapnames an einen direkten Konkurrenten von Domainsponsor ging, ein Parkinkanbieter der zu Oversee.net gehört.

Kommentar (1)

Tags: , ,

Go Daddy wird Teil von Sedo`s MLS Netzwerk

Geschrieben am 01 Februar 2012 von Domainvermarkter02

Sedo verkündete zum Wochenstart eine neue Partnerschaft mit dem weltweit größten Domainregistrar, Go Daddy. Domains die bei SEDO gelistet sind können nun auch von Go Daddy-Usern über das SEDO-Verkaufsnetzwerk MLS (Multi-Listing-Service) geordert werden.

Hier das offizielle Statement:

Weltgrößter Registrar tritt SedoMLS bei!

Wir sind hoch erfreut, Go Daddy, den weltweit größten Domain-Registrar, ab 31. Januar in unser SedoMLS Netzwerk aufzunehmen!

Jede Domain, die Sie zu einem Festpreis listen, wird zusätzlich zu unserem Marktplatz auch über das SedoMLS Netzwerk vermarktet.

Mit Go Daddy als neuem Partner im SedoMLS Netzwerk erhalten Ihre Domains deutlich mehr Ausstellungsfläche & Aufmerksamkeit. Sie profitieren so von monatlich 20 Millionen Suchanfragen, die über Go Daddy durchgeführt werden.

Denn bei jeder Suchanfrage auf Go Daddys Webseite werden passende Domains aus Ihrem eigenen Portfolio neben den frei registrierbaren Domains aufgelistet. Interessierte Kunden können diese Domains in einem nahtlosen Einkaufsvorgang direkt auf Godaddy.com kaufen. Einzige Voraussetzung: Ihre Domains sind zum Sofortkauf gelistet.

Der simple Einkaufsprozess und die hohe Reichweite von SedoMLS und seiner wachsenden Zahl an Partnern leisten den entscheidenden Beitrag dazu, dass Domainkäufer aus aller Welt Ihre zum Verkauf stehende Domains schnell und einfach kaufen können.

Freuen Sie sich auf steigende Verkaufszahlen im Jahr 2012!

Diese neue Partnerschaft zwischen zwei Schwergewichten der Domain-Branche, kommt vor allen Dingen allen Domain-Investoren zugute, die nun die Möglichkeit haben mit ihren Domains über Go Daddy, als auch über das weltweit einzigartigen SEDO-Verkaufsnetzwerk MLS Handel zu betreiben.

Paul Nicks, Chef von Go Daddy`s Produktentwicklungsabteilung im Bereich Aftermarket, äußert sich wie folgt:

Go Daddy möchte es kleinen Unternehmen ermöglichen schneller zu wachsen; und mit dem Finden des passenden Domain-Namen, fängt dieses bereits an. Dadurch, dass Konsumenten der Zugang zu zahlreichen Premium-Domains, inklusive dieser die über SEDO zum Sofortkauf angeboten werden, gewährt wird, stellt Go Daddy sicher, dass jeder Verbraucher die beste Domain für seine Website und/oder Geschäft erhält.“

Durch die Integration von Go Daddy in das SEDO-Verkaufsnetzwerk MLS, können Domain-Investoren nun von Millionen zusätzlicher End-Kunden profitieren, die auf GoDaddy.com nach einem passenden Domainnamen suchen. Ab sofort steht diesen das gesamte Angebot der in SEDO`s-Verkaufsnetzwerk MLS gelisteten Domains zur Verfügung.

Tim Schumacher, SEDO CEO:

Unsere neue Kooperation spricht für die stärke und weltweite Reputation beider Unternehmen. Das SEDO Verkaufsnetzwerk-MLS gewährt Partner-Registraren wie Go Daddy den Zugang zu Premium-Domains, die bei SEDO gelistet sind und bietet im Umkehrschluss auch den SEDO-Nutzern eine noch größere Auswahl an Domainnamen an, die zum Kauf zur Verfügung stehen. Jeder Domainverkäufer hat somit die Möglichkeit seine angebotenen Domains, weltweit einer größeren Zahl potenzieller Kunden, als dies jemals zuvor der Fall war, anzubieten.

 

Kommentare (0)

Tags: , , ,

EuroDNS: Neues Führungsteam soll Zukunft vergolden

Geschrieben am 21 November 2011 von Domainvermarkter02

Bei dem luxemburgische Registrar EuroDNS, der sich auf die Vermarktung internationaler TLDs spezialisiert hat, stehen gleich mehrere Personalwechsel in der Führungsebene an. Das neu zusammen gestellte Management soll das Unternehmen fit machen für die Zukunft und entscheidend dazu beitragen, die angestrebten Wachstumsziele zu verwirklichen.

Ab sofort bekleidet der erfahrene Internet Unternehmer Xavier Buck die Rolle des Präsidenten und übernimmt darüber hinaus den Vorsitz im Vorstand von EuroDNS.
Buck, der im Jahr 2000 die DCL Group, wozu die Unternehmungen Datacenter Luxembourg, LuxCloud, voipGATE, eBrand Services, als auch EuroDNS gehören, gründete, zeichnete sich auch schon im Jahr 2002 für die Gründung von EuroDNS verantwortlich und trug entscheidend zu dem bisherigen Erfolg der Unternehmung bei. Unter seiner Federführung wurde EuroDNS, die mehr als 300 TLDs im Portfolio haben und nach eigenen Angaben rund eine Million Domainnamen managen, zu einem der führenden Registrare weltweit. Nach einigen Jahren, in denen er bei diversen Internet-Firmen in leitenden Positionen tätig war, ist er nun wieder zurück im Boot von EuroDNS, wo er an die Erfolge aus der Vergangenheit anknüpfen möchte.

Neuer CEO (Chief Executive Officer) von EuroDNS, ist nun Lutz Berneke, der bislang als CFO (Chief Financal Officer) für die kaufmännischen Belange des Unternehmens zuständig war. Zeitgleich ist Berneke, der in der Vergangenheit als CEO sowie als CFO bei mehreren großen deutschen Industrieunternehmen tätig war und so über einen immensen Erfahrungsschatz verfügt, CEO des Schwesterunternehmens eBrand Services.

Von dem größten britischen Registrar und Hoster Webfusion abgeworben, ist Macsen Galvin neuer COO (Chief Operating Officer) von EuroDNS, womit er künftig zuständig für die operative Geschäftsleitung ist. Als ehemaliger Entwicklungschef, Leiter der Produktentwicklung sowie der technischen Strategien von Webfusion, bringt auch er eine ganze Menge Erfahrung mit, auf die man bei EuroDNS mit Sicherheit gerne zurückgreifen wird.

Komplettiert wird das neue Führungsteam von EuroDNS, durch den ehemaligen InterNetX-Mitarbeiter, Daniel Eisenhut der die Position des CSO (Chief Sales Officer) übernimmt.

Einzig auf seiner alten Position verblieben, ist Anour Adlani. Adlani bleibt auch weiterhin technischer Direktor (CTO) und wird sich, wie schon in der Vergangenheit, vor allen Dingen um den EuroDNS IT Services kümmern.

Wir, vom Domainvermarktermagazin, wünschen allen Beteiligten viel Erfolg bei den anstehenden und zu bewältigenden Aufgaben.

Die Presseerklärung zum Führungswechsel bei EuroDNS finden Sie hier.

Kommentare (0)

Tags: , , , , ,

Moniker und Dotster nun auch bei SedoMLS

Geschrieben am 20 Oktober 2011 von Christoph Grueneberg

Sedo hat für sein Verkaufsnetzwerk SedoMLS (Sedo Multi-Listing-Service) zwei neue weitere wichtige Partner gewinnen können: Moniker und Dotster. Bemerkenswert an dieser Entwicklung:  Moniker ist eine Firma von Oversee.net. Zu Oversee.net gehört mit Domainsponsor auch ein direkter Sedo-Konkurrent im Bereich Domainparking.

Auch der Registrar Dotster konnte für das SedoMLS Netzwerk gewonnen werden und geht nun eine erneute Partnerschaft mit Sedo ein. Bereits in der Vergangenheit, bevor Sedo sein MLS-Program ins Leben gerufen hatte, kooperierten beide Unternehmen schon miteinander. Sedo integrierte damals die Dotster Verkaufslisten in seinem System. Darüber hinaus erwarb Sedo, im Jahr 2009 den Domain-Parking-Anbieter RevenueDirect von Dotster, für 825.000 $.

Die beiden neuen Partner sind ein großer Gewinn für das SedoMLS Netzwerk. Der Registrar Dotster managed laut webhosting.info mehr als eine Million Domains und ist der weltweit 18. größte Domain-Registrar; Moniker liegt mit 2,2 Mio verwalteten Domains auf Platz 10.

“Ein ausschlaggebender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens ist die Wirksamkeit des Domainnamens, um es Usern zu erlauben, ihn zu finden und sich an ihn zu erinnern. Es gibt keinen Grund für Unternehmer, sich mit weniger als dem idealen Domainnamen zufrieden zu geben”, so Craig Snyder, General Manager von Moniker. “Wir unterstützen Unternehmen dabei, ideale Domains zu finden und können auf Erfahrungen aus mehr als einem Jahrzehnt zurück blicken. Durch die Ausweitung unserer Partnerschaft mit SEDO können wir nun auch den Zugang zu Millionen von bereits registrierten und zum Verkauf stehenden Domains anbieten.”

“Genau wie Grundstücke sind Domains einzigartige Vermögenswerte, die im Wert steigen, wenn sie bei einem Registrar gekauft werden”, sagt Tim Schuhmacher, CEO bei SEDO. “Einen Namen direkt aus einer Registratur zu kaufen ist die beste Lösung, doch der perfekte Name wird nicht immer verfügbar sein. Durch unsere Partnerschaft mit Moniker sind wir in der Lage, den Leute die größte Anzahl an Domain-Möglichkeiten zu bieten. Auf diese Weise können sie eine geeignete und fundierte Wahl treffen, wenn sie eine Domain für ihr Unternehmen kaufen möchten.”

Kommentare (0)

Tags: ,

Web.com übernimmt Network Solutions für über 405 Mio $

Geschrieben am 04 August 2011 von Domainvermarkter02

Die Web.com Group, unter anderem Besitzer von Register.com, meldete die Übernahme des weltweit ersten und zur Zeit viertgrößten Domain-Name-Registrars Network Solutions. Dieser befindet sich zur Zeit noch mehrheitlich im Besitz von General Atlantic LLC, einem Private-Equity-Investment-Unternehmen. General Atlantic erhält für Network Solutions 405 Millionen US $ in bar sowie 18 Millionen der Web.com-Aktien. Zusätzlich übernimmt Web.com die Schuldverschreibungen von Network Solutions. Der Deal soll wohl im Herbst diesen Jahres über die Bühne gehen.

Die Web.com Group ist einer der führende Anbieter von Online-Marketing-Services mit einer Zielgruppenspezialisierung auf kleinere und mittlerer Unternehmen. Neben professionellem Web-Design, Website-Marketing sowie dem Erstellen von Traffic-Reports und Marketingergebnissen in Echtzeit, bietet Web.com seinen Kunden auch einen Webbaukasten an. Mit dessen Hilfe können auch Laien Websites designen und erstellen. Komplette E-Commerce Lösungen und das Hosten von Websites runden das Angebot ab. Auch Network Solutions hat sich in den letzten Jahren verstärkt auf diesem Markt engagiert. Zukünftig wird das Unternehmen rund drei Millionen zahlende Abonnenten sowie mehr als neun Millionen Domains verwalten.

Web.com selber sieht in der Übernahme eine großartige Möglichkeit zu wachsen, sein Wachstumspotential zu erweitern sowie weitere Investments in neue Produkte und Dienstleistungen, insbesondere im Bereich Social-Media, zu tätigen.

Weitere Informationen zu dem Geschäft können Sie der Web.com Pressemitteilung entnehmen.

 

Kommentare (2)

Tags:

Tucows kauft EPAG für 2,5 Mio $ von QSC

Geschrieben am 03 August 2011 von Christoph Grueneberg

Die börsennotierte kanadische Firma Tucows Inc. hat für 2,5 Mio $ den deutschen Registrar EPAG Domainservices GmbH (Bonn) von QSC gekauft . Dabei wurden 1,5 Mio.  €  für den Erwerb der Anteile zzgl. eines Ausgleichs für das Betriebskapital in Höhe von EUR 0,25 Mio. bar bezahlt.

“Die in Bonn ansässige EPAG ist ein ICANN-akkreditierter Registrar mit einem Bestand von über 400.000 Domains in Verwaltung und bekannt als Anbieter von über 200 Top-Level Domains (TLDs). Tucows plant, die Kunden und Reseller von EPAG weiterhin über die bestehenden EPAG-Schnittstellen zu bedienen, und wird das Domain-Angebot von EPAG auch in den eigenen OpenSRS Domain-Registrierungsdienst integrieren.”

 

“Wir glauben, dass die Kombination aus derzeit 12.000 aktiven Resellern in über 120 Ländern mit der Fähigkeit, Domains in einem so breiten Spektrum an TLDs zu registrieren, OpenSRS einzigartig in der Branche macht”, sagte Elliot Noss, President und CEO von Tucows. “Die fundierte Kompetenz im Bereich der Integration von Domain-Vergabestellen, die wir mit EPAG erhalten, wird unser Team in unschätzbarer Weise stärken in der Vorbereitung auf die Einführung neuer TLDs durch ICANN.”

 

“Mit der Übernahme von EPAG kommen hunderte neuer deutschsprachiger Reseller in den OpenSRS-Vertriebskanal und verschaffen Tucows Zugang zu einem Markt, in dem man bislang weniger sichtbar war. Dave Woroch, EVP Sales bei Tucows: “Wir begrüßen die Kunden von EPAG herzlich bei OpenSRS, und versichern dass sie weiterhin den hervorragenden Service und Support erhalten werden, den sie vom EPAG-Team auch bislang erwarten durften. Für die Zukunft planen wir die Ausweitung des Angebots um zusätzliche Funktionen und Dienste, die das geschäftliche Wachstum der EPAG-Kunden unterstützen.”

 

“Über Tucows
Tucows is a global Internet services company. OpenSRS manages over eleven million domain names and millions of email boxes through a reseller network of over 11,000 web hosts and ISPs. Hover is the easiest way for individuals and small businesses to manage their domain names and email addresses. YummyNames owns premium domain names that generate revenue through advertising or resale. Butterscotch.com is an online video network building on the foundation of Tucows Downloads.”

“Über EPAG Domainservices GmbH:
EPAG ist seit 2000 ICANN-Registrar und spezialisiert auf das Domainmanagement für Domainreseller, große Firmen sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Das Expertenteam von EPAG bietet eine große Vielfalt an Serviceleistungen von der vollautomatisierten Domainregistrierung bis zur persönlichen Unterstützung bei der Registrierung von Länderkürzeln. Die EPAG Domainservices GmbH gehört zu Tucows Inc., einem der weltweit führenden Anbieter im Bereich Domain-Verwaltung für Wholesale-Kunden mit Sitz in Toronto.”


Original Pressemitteilung

Dank auch für den Hinweis an Frank Michlik von DNN.com

Kommentare (0)

Tags: , , ,

KeyDrive S.A.: Key Systems und NameDrive nun unter einem Dach

Geschrieben am 26 Juli 2011 von Christoph Grueneberg

Laut Mitteilung des luxemburgischen Investmentfonds BIP Investment Partners sind der Registrar Key Systems (St. Ingbert, Saarland) und die Domainparking-Company Namedrive (Luxemburg) nun unter der Firma Keydrive S.A. mit Standort Luxemburg in einer Holding zusammengefasst.

Im Handelsregister von Luxemburg sind dazu noch keine weiteren Informationen abrufbar, allerdings war zu erfahren, dass Horst Siffrin Aufsichtsratsvorsitzender der Keydrive SA und Alexaner Siffrin, der auch Geschäftsführer der Key Systems GmbH ist, Vorstandsvorsitzender der KeyDrive S.A. ist.

BIP hält nun 26,04 % an der Firma KeyDrive S.A. und ist laut BIP- Halbjahresbericht mit 6,1 Mio. Euro dort investiert (Bewertung 23,42 Mio Euro).

Zuvor war BIP an der Key-Systems GmbH zu 6.8 Mio Euro beteiligt, was einem Anteil von 33,33% am Unternehmen entsprach. Key-Systems wurde zum Zeitpunkt des Investments mit ca. 20,60 Mio Euro Unternehmenswert bewertet.

Daneben scheinen weitere Anteile der Firma IS Inter-Services GmbH (Beteiligungs- & Vermögensverwaltungsgesellschaft ) zu gehören, die sich selber als Deutsche Holding der KeyDrive SA bezeichnet. Geschäftsführer sind hier Alexander O. Siffrin und Dr. Eva C. Siffrin-Kokert.

Bereits im Januar 2011 berichteten wir hier auf DVMag.de exklusiv über die Beteiligung von BIP und den Umzug von Namedrive nach Luxemburg.

Kommentare (3)

Tags:

Sedo: Ab 01.08. bis zu 20% Verkaufsprovision

Geschrieben am 20 Juli 2011 von Christoph Grueneberg

Die neueste AGB-Änderung der Firma Sedo hat allgemein für Verwirrung gesorgt. Demnach können nun die Verkaufsprovisionen bis zu 20% des Verkaufspreises betragen. Sedo listet nun auch alle Domains, die bei ihnen zum Verkauf stehen, automatisch bei ihren MLS-Partnern. Erfolgt ein Verkauf über den Affiliate-Partner, werden 20% Provision fällig. Dabei ist es egal ob die Domains bei Sedo zum Festpreis zum Verkauf stehen und geparkt sind oder nicht. Damit ist der Festpreis unkalkulierbar geworden, bzw. es sollte immer mit 20% Provisionsaufschlag kalkuliert werden. Bisher musste der Verkäufer seine Teilnahme am Sedo-MLS Programm explizit erklären.

Besser stehen Kunden da, die Domainverkaufspreise als Verhandlungsbasis eingestellt haben. Hier soll im Verhandlungsverlauf sichtbar sein, ob der Bieter über einen Affiliate-MLS-Partner gekommen ist, oder direkt über seine Sedo-Verkaufsseite. Entsprechend kann dann der Angebotspreis kalkuliert werden.

Demnach sieht die Provisionsstruktur wie folgt aus:

Festpreisdomains:
a) 10% Provision wenn die Domain geparkt ist und der Verkauf über den Sedo Marktplatz erfolgt (keine Mindestgebühr).
b) 15% wenn die Domain nicht geparkt ist und der Verkauf über Sedos Marktplatz erfolgt (Mindestgebühren).
c) 20% wenn die Domain zusätzlich bei einem Provider angeboten wird, und der Käufer auch von diesem Affiliate kommt (Mindestgebühren).

D.h., der Verkäufer kann vorher nicht wissen, ob 10% oder 20% Provisionsgebühr bei einem Verkauf fällig werden. Da er von der Zahlung der maximalen Gebühr ausgehen muss, wird er seinen Festpreis von Beginn an mit einer Gebühr in Höhe von 20% kalkulieren müssen.

Domainpreise Verhandlungssache:
a) 15% bei Verkauf über den Sedo Marktplatz (Mindestgebühren).
b) 20% wenn die Domain zusätzlich bei einem Provider angeboten wird, und der Lead von diesem Affiliate kommt (Mindestgebühren).

Bei den Domains mit VHB wird dem Verkäufer bereits während der Verhandlung angezeigt woher der Käufer kommt. So kann man seinen Preis entsprechend anpassen ehe man ein Gegengebot abgibt.

Kommentar:

Auf der einen Seite ist es sicher nicht schlecht, das Sedo weitere Verkaufskanäle erschließt. Allerdings hätte man erwartet, dass mit der allgemeinen Preiserhöhung von 10% auf 15% Verkaufsprovision, auch eventuelle Provisionen für Affiliates (Sedo-MLS-Partner) abgegolten würden. Hier nun 20% Provision vom Verkäufer abzuziehen dürfte den Bogen für viele Domainer überspannen.

Der Anreiz, Domains zum Festpreis bei Sedo zu parken, ist nun dahin. Man kann sich nicht mehr sicher sein, wie hoch die Verkaufsprovision am Ende tatsächlich sein wird. Für den Domainanbieter ist bisher auch völlig offen, welche Verkaufsanteile die neuen Kanäle haben werden.

Bisher kommen die meisten Käufer einer Domain sicherlich durch Direktaufruf des Domainnamens und dem anschließenden Verkaufshinweis.

Die neue Preisstruktur wird wohl dazu führen, dass noch mehr Domainer eigene Verkaufsseiten basteln werden. Auch gibt es nun einige Gründe mehr auch andere Parkingprogramme ausgiebig zu testen. Andere Anbieter für Domainparking lassen, im Gegensatz zu Sedo, auch einen eigenen gestalteten Verkaufslink zu. Dieser kann dann auf die eigene Webseite führen.

Und was kostet ein Transfer bei Sedo, wenn man die Domain nicht über den Sedo Marktplatz verkauft? Die Antwort lautet: Nur 3% (Mindestgebühr ab 50 Euro), denn dies ist der Preis für den “externen” Treuhandservice. Noch!

Neue Sedo AGBs (gültig ab 01.08.2011)

Sedo-Preisliste (gilt ab 01.08.2011)

Informationen zu Sedo MLS

Kommentare (3)

Tags:

dotKölsch Stammtisch: Vorstellung Registrar-Atlas 2011 am 01.06.

Geschrieben am 10 Mai 2011 von Christoph Grueneberg

Mit dem Registrar-Atlas 2011 hat eco erstmalig eine Studie zur Domainbranche in Deutschland durchgeführt. Im Rahmen der Veranstaltung am 01. Juni 2011 im eco Kubus, Köln werden die wesentlichen Ergebnisse der Studie vorgestellt.

Dabei werden unter anderem folgende Themen im Vordergrund stehen:

  • Wie sind Unternehmen, die Domains anbieten, personell aufgestellt?
  • Wie viele Domains verwalten sie?
  • Welche TLDs werden angeboten?
  • Was läuft über eigene Akkreditierungen und was wird zugekauft?
  • Wo und mit wem machen sie Geschäfte?
  • Welche Leistungen werden ansonsten angeboten?
  • Welche Innovationen planen die Unternehmen?
  • Wie steht es um die Zukunft der Domainbranche?

Beginn Vortrag im eco Kubus: 17.00 Uhr
Beginn Stammtisch im Früh am Dom: 19.00 Uhr

Im Anschluss an den Fachvortrag besteht Gelegenheit zum informellen Austausch für Domainer, Registrare und sonstige Interessierte an aktuellen Entwicklungen in der Domainbranche im Brauhaus Früh am Dom.

Die Teilnahme sowohl an der Nachmittags- wie auch der Abendveranstaltung ist kostenfrei, eine Registrierung aber unbedingt notwendig. Hier geht es zur Anmeldung.

Kommentare (0)

Tags: ,

DENIC-Mitgliedschaft für Domainer — wann und wie lohnt sie sich?

Geschrieben am 25 März 2011 von Domainvermarkter-Magazin

Zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin Ausgabe Nr. 02

Die Vorteile der eigenen DENIC-Akkreditierung nutzen und den technischen Betrieb outsourcen

Die Mitgliedschaft bei der deutschen Registrierungsstelle DENIC eG ist einfacher zu realisieren, als viele Menschen denken, und die Vorteile liegen auf der Hand: Als DENIC-Mitglied ist ein Domainer stimmberechtigt und nimmt beispielsweise bei der Generalversammlung Einfluss auf wichtige Entscheidungen. Domainer können so ihre Interessen als Teil der Internet-Community vertreten und erhalten frühzeitig Informationen über geplante Änderungen am Registrierungssystem. Weitere wichtige Punkte, die für eine Mitgliedschaft bei der DENIC sprechen: Domain-Preise und Sicherheitsfragen. Als DENIC-Mitglied verwalten Domainer ihre .DE-Domains auch formal unmittelbar bei der DENIC – dazwischen agiert kein Registrar, sprich anderes DENIC-Mitglied, mehr. Und DENIC-Mitglieder beziehen .DE-Domains natürlich zum Registry-Preis: Günstiger geht es nicht.

DENIC-Mitgliedschaft outsourcen
Vor die Freude haben die Götter jedoch den Schweiß gesetzt. Auch die DENIC treibt mit ihrem Anforderungskatalog manchem interessierten Domainer die Schweißperlen auf die Stirn. Sind die formalen und finanziellen Hürden genommen, warten noch eine Reihe von technischen Vorgaben auf das künftige DENIC-Mitglied. Im laufenden Betrieb sind ebenfalls immer wieder Änderungen zu implementieren. Jüngstes Beispiel: das neue Providerwechselverfahren mit AuthInfo-Code. Insbesondere der technische Aufwand macht es für Domainer oft uninteressant, eine eigene DENIC-Mitgliedschaft anzustreben. Deshalb ist das Outsourcing des technischen Betriebs eine interessante Option. Die formale Mitgliedschaft bleibt dabei uneingeschränkt erhalten, nur der Betrieb des Registrierungssystems wird ausgelagert. Auch um das Hosting der Server und um die laufende Betriebsüberwachung muss sich der Domainer nicht kümmern. Er kann sich dadurch ganz auf die Monetarisierung seines Domainportfolios konzentrieren.

Domain-Management: Alles unter (einem) Dach und Fach
Bei der Verwaltung der DENIC-Mitgliedschaft über das browserbasierte Domain-Management-System PartnerGate stehen dem Domainer über .DE hinaus noch über 300 weitere Domain-Endungen und damit nahezu alle weltweit verfügbaren Top-Level-Domains zur Verfügung. Viele davon können sogar in Echtzeit registriert und verwaltet werden. Auch wer unterwegs eine zündende Idee für eine Domain hat, kann sie jederzeit mit der iPhone-App domains2go registrieren. Mit domains2go hat der Domainer sein komplettes PartnerGate-Domainportfolio auch mobil stets im Überblick.

Domainvermarkter setzen auf das PartnerGate
Als einer der ersten Domainer hat sich die Domainvermarkter Ltd. & Co. KG für das Outsourcing ihrer DENIC-Mitgliedschaft über das PartnerGate entschieden. InterNetWire begleitete das Unternehmen auf seinem Weg zur DENIC-Mitgliedschaft mit Rat und Tat. Die Auslagerung des technischen Betriebs einer DENIC-Mitgliedschaft kann sich bereits ab einem Portfolio von wenigen tausend Domains rechnen. Es lohnt sich also, die eigenen Domain-Kosten einmal zu durchleuchten.

Weitere Infos unter: www.kosten-durchleuchten.de

Peter Hupfauer, Manager Domain Services, InterNetWire Communications GmbH

Kommentare (0)

Advertise Here