Archive | Länder TLDs

Tags: , , ,

Fallstudie .tk: Geschäftsmodell kostenlose Domains

Geschrieben am 21 August 2012 von Domainvermarkter-Magazin

zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin 07

Mit einer Million Neuregistrierungen pro Monat ist die länderspezifische Top-Level-Domain (ccTLD) .tk die am schnellsten wachsende Domainendung. Mitte April 2012 waren bereits 8,5 Millionen .tk-Domains registriert; damit ist die Länderkennung die drittgrößte TLD hinter .de und .com. Bleibt die Rate an Neuregistrierungen so hoch wie in den letzten Monaten, wird .tk die Top-Level-Domain .uk mit aktuell 10 Millionen registrierten Domains als zweitgrößte ccTLD in weniger als drei Monaten überholen. Ebenfalls wäre es möglich, dass .tk sogar demnächst die mit 15 Millionen registrierten Domains erfolgreichste ccTLd .de auf den zweiten Platz verweist. Wie kommt es zu einem derart rasanten Anstieg an Registrierungen einer Länder-Domain, die erst seit kurzem in den Domain Name Industry Briefs des Registrars Verisign Erwähnung findet? Durch ein Geschäftsmodell, das im Internet immer weitere Verbreitung findet: “free”.

.tk ist die ccTLD des kleinen Inselstaates Tokelau. Ähnlich wie Tonga (.to) oder Tuvalu (.tv) vermarktet der im Südpazifik gelegene Inselstaat seine Domains weltweit. Bei gerade einmal 1.500 Einwohnern gibt es für den Bedarf an .tk Domains auch nur wenig Potential in der eigenen Bevölkerung. Die Betreiberfirma Dot TK mit Sitz in London (UK) ist ein Beteiligungsunternehmen der Regierung von Tokelau, deren Kommunikationsfirma Teletok und der Privatfirma BV Dot TK. Die Regierung von Tokelau hat BV Dot TK das Exklusivrecht auf die Registrierungsverwaltung verliehen.

Das Geheimnis der ungewöhnlich hohen Anzahl an monatlichen Domain-Registrierungen dürfte in der kostenlosen Bereitstellung einer .tk- Domain für jedermann liegen. Interessenten können für einen Zeitraum von einem bis zu zwölf Monaten ohne Kosten eine Domain mit .tk-Endung registrieren, wenn sie sich an bestimmte Bedingungen halten. So darf eine Domain nicht für Domainparking benutzt werden und muss eine aktive Webseite beherbergen oder darauf weiterleiten. Pornografische und Gambling-Inhalte sind verboten und führen zu einer Deaktivierung der entsprechenden Domain, ebenso die Verbreitung von Spam, Malware und Viren über die registrierte Webseite. Laut einer Pressemitteilung von Dezember 2011 zielen diese Maßnahmen darauf ab, die ccTLD von Tokelau noch im Laufe dieses Jahres zu einer der sichersten Domainendungen überhaupt zu machen.

Läuft die Domain nach einem Jahr aus oder wird sie wegen Verstößen gegen die Auflagen gesperrt, fällt sie wieder an Dot TK zurück – es sei denn, der Registrant verlängert die Domain kostenpflichtig. Für die Registrierung einer .tk-Domain mit nur einem Buchstaben oder einer Nummer ist generell eine jährliche Gebühr von 2.500 $ fällig. Den meisten Umsatz macht Dot TK allerdings mit Domainparking – also genau der Methode, welche die Registry ihren Kunden strikt verbietet. Fällt eine Domain aus den oben erwähnten Gründen wieder an Dot TK zurück, wird so lange Werbung auf den entsprechenden Seiten geschaltet, bis sich ein neuer Interessent findet. Offenbar sehr erfolgreich: Einem Bericht von Michael Berkens (TheDomains.com) zufolge handelt es sich bei der .tk- Registry mittlerweile um die zweitgrößte Einnahmequelle von Tokelau. Etwa 45 Millionen Domains, die täglich 5 Millionen Besucher generieren, befinden sich im Besitz von Dot TK. Das Geschäftsmodell des Registrars ist simpel, aber effektiv: Wer eine .tk- Domain registriert, kommt zwar in den Genuss einer kostenlosen Domain, muss aber spätestens nach einem Jahr dafür zahlen, um sie weiter nutzen zu können. Zudem bietet nur der kostenpflichtige Premiumstatus Vorteile wie die Anzeige der Whois-Informationen und macht den Domainhalter auch zum Besitzer. In der Zeit, in der sich keine neuen Registranten finden, profitieren die von Dot TK geparkten Webseiten von bereits vorhandenem Traffic.

Über ein ähnliches Modell könnten sich in Zukunft auch Besitzer von neuen TLDs Gedanken machen. Sollten nicht genügend Domains unter der neuen TLDs verkauft werden, könnte man auf das .tk Modell der kostenlosen Registrierung einer eigenen Domain umsteigen.

Von Christian Gräff

Kommentare (0)

gesamtübersicht_TLD_Q1/2012

Tags: ,

Verisign: Über 233 Millionen registrierte Domains & stabiles Wachstum

Geschrieben am 19 Juli 2012 von Domainvermarkter02

Der Betreiber der Registries für .com- und .net-Domains, Verisign, hat jüngst seinen vierteljährlich erscheinenden Domain-Name-Industry-Bericht veröffentlicht, der stets einen aufschlussreichen Einblick über die aktuellen Bewegungen auf dem Domainmarkt gewährt. Auf Grundlage verschiedenster, statistischer und analytischer Methoden analysiert Verisign in seinem Domain-Name-Industry-Bericht die jüngsten Entwicklungen und Tendenzen in der Domain-Branche.

Der aktuell veröffentlichte Domain-Name-Industry-Bericht betrachtet das erste Quartal 2012 (Q1/2012) und wertet dieses, auch im Vergleich zu den zurückliegenden Quartalen, aus.

Der Bericht zeigt, dass sich der Domainmarkt weiterhin auf einem stetigen Wachstumskurs befindet. Mit Abschluss des ersten Quartals 2012 waren, alle Top-Level-Domains zusammengenommen, mehr als 233 Millionen Domainnamen registriert. So viele wie niemals zuvor. Dies entspricht im Vergleich zum vorausgegangen vierten Quartal 2011 einem Wachstum von 3,3 Prozent, was in absoluten Zahlen ausgedrückt einer Zunahme von 7,5 Millionen registrierter Domainnamen entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr (Q1/2011) bedeutet dies ein Wachstum um 23 Millionen, beziehungsweise 11 Prozentpunkte.

stabiles Wachstum auf Niveau des Vorjahres

Mit Blick auf die Country Code Top-Level-Domains (ccTLDs) lässt sich sogar ein noch deutlicheres Wachstum attestieren. 94,9 Millionen ccTLDs waren bis Ende März registriert, was im Vergleich zu Q4/2011 einer Steigerung von 4,8 Prozent und im Jahresvergleich um 16,2 Prozent entspricht.

Auch .com- und .net-Domains konnten erneut zulegen, allerdings liegt ihre Wachstumsrate im Quartalsvergleich zu Q4/2011 sowie im Jahresvergleich zum vorangegangenen Jahr 2011, mit 2,5 und 13,2 Prozent unter der, der oben bezifferten ccTLDs. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass 116,7 Millionen Domains mit .com- und .net-Domains registriert waren.
Wobei die .com-Domains im Verlauf des vergangenen Quartals Q1/2012, die magische Marke von 100 Millionen registrierter .com-Domains brechen konnte.

Insgesamt wurden in dem betrachteten Zeitraum von Januar bis März diesen Jahres 8,9 Millionen .com- und .net-Domains neu registriert. Dies entspricht einer Steigerung von 7,7 % im Jahresvergleich und 13,2 % im Vergleich zu Q4/2011.

.de führt weiter die Top-Ten der ccTLDs an

Bei den ccTLDs machen weiterhin die zehn am häufigsten registrierten Domainendungen, der insgesamt mehr als 290 ccTLDs die zu einer Registrierung zur Verfügung stehen, rund 60 Prozent aller registrierten Domains dieser Gruppe aus.

Die deutsche ccTLD .de führt diese Rangfolge der am meist registrierten Länder-Code Domains nach Abschluss des ersten Quartals 2012 weiterhin, vor der ccTLD .uk (Großbritannien) und .tk, der Länder-Code Domain der zu Neuseeland gehörenden Zwergen-Insel im Pazifischen Ozean Tokelau, an. Da die hauptsächliche kostenlose Vergabe von .tk erklärt hier die Masse der Registrierungen. Auch auf den folgenden Plätzen der Top-Ten ccTLDs haben sich im Vergleich zum vierten Quartal 2011 nahezu keine Änderungen ergeben, außer das die Länderkennung Australiens (.au), die Italiens (.it) von Rang zehn der am häufigsten registrierten ccTLDs verdrängt hat.

In der Rangfolge aller TLDs belegt die deutsche .de-TLD mit knapp unter 15 Millionen registrierter Domains (Q1/2012) weiterhin den zweiten Rang nach .com- und vor .net-Domains. Es folgen die TLD-Endungen .uk (Großbritannien), .org, .info, .tk (Tokelau), .nl (Niederlande), .ru (Russische Föderation) sowie .eu (Europäische Union).

Insgesamt bleibt der Domainmarkt also stabil und bietet dank der soliden und gesunden Wachstumsraten Investoren interessante Möglichkeiten und Chancen, außerhalb der zur Zeit extrem unsicheren Finanzmärkte und wenig lukrativen, aber sicheren oder aber gut verzinsten, weil extrem riskanten Staatsanleihen, zu investieren.

Kommentar (1)

Tags: , ,

.de-Domains: 15 Millionen-Marke geknackt

Geschrieben am 19 April 2012 von Domainvermarkter02

Gestern wurde die 15-millionste .de-Domain registriert. Am 18.04.2012 um genau 12:56 Uhr war es soweit: Durch die Registrierung der Domain „floristennetzwerk.de“ konnte  eine neue Rekordmarke gesetzt werden. Nach Angaben des Inhabers  Alexander Kleerebezem soll unter dieser 15-millionsten .de-Domain ein Einkaufsportal für Floristen entstehen.

Wir gratulieren der DeNic zu diesem tollen Erfolg!

Die deutsche Top-Level-Domain „.de“ baut damit ihren Status als weltweit meist registrierte Länderkennung (ccTLD) weiter aus. Unter der zur Zeit zweitgrößten ccTLD „.uk“ wurden bislang über zehn Millionen Domains registriert.

ccTLD „.de“ – eine Erfolgsgeschichte

Im Jahr 1986 ins Leben gerufen, kann die ccTLD „.de“ auf eine wahrhaftige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Als die Universität Dortmund 1988 die Verwaltung der .de-Adressen von einem US-Netzbetreiber übernahm, waren es gerade einmal sechs registrierte .de-Domains. Mit der technischen Entwicklung des Internets zu einem Medium für die breite Öffentlichkeit wuchsen auch die Registrierungsanfragen für .de-Domains. Um den zunehmenden Registrierungen gerecht zu werden wurde 1997 die DeNIC eG als zentrale Verwaltung und neutrale Registrierungsstelle für den .de-Namensraum gegründet. Vorher übernahmen diese Arbeit diverse deutsche Internet-Provider.

Waren es bei Gründung der DeNIC lediglich 50.000 .de-Domains, konnte diese im April 1999 bereits die 500.000 Registrierung vermelden. Bereits im darauf folgenden Oktober wurde dann die erste Millionen-Marke geknackt und in diesem rasenden Tempo sollte es weiter gehen. Bis heute werden Monat für Monat rund 50.000 neue .de-Domains registriert und ein Ende des Wachstums ist vorerst nicht in Sicht. Es ist also nur eine Frage der Zeit wann die nächste Millionen-Hürde genommen wird.

Kommentare (0)

Virales Marketing? – Denic „Imagefilm“ ist Hit auf Youtube

Tags: , ,

Virales Marketing? – Denic „Imagefilm“ ist Hit auf Youtube

Geschrieben am 28 Februar 2012 von Christoph Grueneberg

An sich ist es eine gute Idee: Die Denic hatte einen sogenannten Imagefilm drehen lassen. Dazu wurden einzelne O-Töne von Besuchern der Denic-25-Jahr-Feier aufgenommen. Als Protagonisten des Filmes haben Denic-Mitarbeiter mitgewirkt. Unterstützt wurde das ganze „professionell“ von einer „Beratungsfirma für Corporate Filme“.

Der Film wurde auf der diesjährigen Veranstaltung „Domain Pulse“ in Hamburg vorgestellt und anschließend im Internet veröffentlicht. Beim fachkundigen Publikum kam der Film jedoch eher schlecht an. Die merkwürdige Synchronisation und teilweise recht drollige Versuche, das Internet und die Denic zu erklären, ließen sodann auch bald die Vermutung aufkommen, dass es sich hier nur um absichtliches virales Marketing handeln könne.

Dazu trug auch bei, dass unter der ersten offiziellen Veröffentlichungsadresse das Video nach kurzer Zeit verschwand, um dann wieder viral im Netz aufzutauchen. Hier feiert das Video nun ungeahnte Zuschauererfolge: Aktuell verzeichnet es bereits über 25.000 Aufrufe, obwohl es zum Zeitpunkt der Artikelerstellung gerade einmal drei Tage online war.


  DENIC Imagefilm

Kommentare (0)

Tags:

Nic.at-report: Alles über Domain-Streitigkeiten, Domain-Pfändungen und Insolvenzfälle

Geschrieben am 07 Dezember 2011 von Christoph Grueneberg

Der dritte .at-report in diesem Jahr befasst sich mit dem Thema .at-Domainrecht. Es gibt erstmals einen detaillierten Einblick in die zahlenmäßige Entwicklung von Domain-Streitigkeiten, Domain-Pfändungen und Insolvenzfällen. Auch die rechtliche Struktur der nic.at sowie die bis zum OGH ausjudizierte Haftung der Registrierungsstelle bei der Domainvergabe findet sich im .at-report übersichtlich dargestellt.

Besonders interessant für Domainer dürfte dabei die Ausführungen zur Rolle der nic.at bei Domain-Streitigkeiten sein. Im Gegensatz zur deutschen .de-Verwaltung Denic kennt die nic.at keinen „Dispute“ sondern nur einen Wartestatus. Beim Wartestatus wird wie beim Denic-Dispute-Verfahren der Inhaberwechsel einer Domain verhindert. Allerdings gilt der Wartestatus grundsätzlich erst einmal nur für einen Monat (.de-Dispute: Ein Jahr) und kann nur um einen weiteren Monat verlängert werden. Erst bei einem anhängigen Gerichtsverfahren wird ein sogenannter Wartestatus 2 gesetzt, der für die Dauer des Verfahrens gilt. Bei der Denic werden nach unserer Erfahrung auch Disputes um ein weiteres Jahr verlängert, ohne dass ein gerichtliches Verfahren eröffnet wurde. Dies hat bei .de Domains zur der Folge, dass über einen längeren Zeitraum der Domain-Inhaber massiv behindert und unter Umständen dazu gezwungen wird, selber gegen einen Dispute vorgehen zu müssen.

Nach Angaben der nic.at werden nur zwischen 10% und 20% aller Streitigkeiten vor Gericht ausgetragen. Laut .at-report befanden sich am 01.12.2011 gerade einmal 11 Domains im Wartestatus 1 und 23 gerichtsanhängige Verfahren im Wartestatus 2.

Es gibt noch einen weiteren wichtigen Unterschied zum .de-Dispute-Verfahren: Bei einer Domainlöschung wird die Domain nicht automatisch auf den Inhaber des Wartestatus übertragen. Die .at-Domain wird einfach freigegeben. Das in Deutschland so beliebte Reverse Domain Hijacking mittels schwacher, teilweise neu eingetragener Marken ist bei .at Domains durch das Wartestatus-Verfahren nahezu ausgeschlossen.

Den gesamten aktuellen .at-report gibt es unter http://www.at-report.at/ zum Download

Kommentare (0)

Entwicklung der TLD .cn

Tags: ,

.cn – Aufstieg und Fall einer Top-Level-Domain

Geschrieben am 28 November 2011 von Domainvermarkter-Magazin

zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin 05

Derzeit machen vor allem zwei Top-Level-Domains Schlagzeilen: die erfolgreich neugestartete kolumbianische TLD .co und die demnächst verfügbare „Porno“-TLD .xxx. Aus dem Blick geraten ist hingegen ein ehemaliger Shooting-Star, die chinesische Domain-Endung .cn. Zweimal konnte .cn sogar die deutsche Endung, den langjährigen Spitzenreiter der länderbezogenen TLDs, vom Thron stoßen – nur um dann ebenso schnell in der Rangliste wieder nach hinten durchgereicht zu werden.

Ende 2007 herrschte bei der chinesischen Top-Level-Domain noch Aufbruchsstimmung. Im November dieses Jahres verwaltet die chinesische Registrierungsstelle CNNIC bereits über 7 Millionen Domains. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Interfax sagte ein Vertreter von CNNIC, dass zahlreiche chinesische Unternehmen eine .cn-Domain registrierten, um sich darüber ihren potenziellen ausländischen Geschäftspartnern zu präsentieren. Einen hierzu spiegelbildlichen Trend erkannte CNNIC zu dieser Zeit: Nämlich dass chinesische Internetnutzer auch von ausländischen Unternehmen einen Auftritt mit einer .cn-Domain erwarteten, wenn sie sich mit dem Anbieter und seinen Angeboten vertraut  machen möchten. So registrierte beispielsweise auch Google Ende 2007 mit g.cn seine chinesische Domain. In der Folge wuchs die chinesische TLD mit hoher Geschwindigkeit weiter.

Doppelter Führungswechsel 

Im August 2008 war es dann soweit: .cn überholte mit 12,3 Millionen Domains die deutsche Domain-Endung .de, die nur mit 12,1 Millionen aufwarten konnte. Die Erklärung schien offensichtlich zu sein. Denn wie der Domain-Recht-Newsletter berichtete, nutzten im Sommer 2008 bereits über 250 Millionen Chinesen das Internet oder bestimmte Anwendungen wie u. a. E-Mails, und auch die Breitbandanschlüsse wuchsen auf weltweit einmalige 214 Millionen. Angesichts dieser Zahlen schien es sicher, dass die chinesische Endung auch künftig den ersten Platz der länderbezogenen TopLevel-Domains einnehmen würde.

Im Sommer 2009 verbuchte CNNIC jedoch deutliche Verluste bei den registrierten Domains, die im Februar 2009 sogar auf mehr als 14 Millionen angewachsen waren. Da im Sommer 2009 unter .de 12,9 Millionen Domains registriert waren, fiel die chinesische Endung mit ihren 12,5 Millionen wieder auf den zweiten Platz zurück. Als Ursache wurde das Ende einer  Werbeaktion herangezogen, die äußerst günstige Gebühren für das erste Jahr der Registrierung beinhaltet hatte. Im vierten Quartal konnte CNNIC den ersten Platz erneut übernehmen. Doch von Dauer war dieser erneute Führungswechsel nicht.

Das jähe Ende des Wachstums

Ende 2009 verschärfte CNNIC die Registrierungsbedingungen erheblich, um die Integrität des Domain-NameSystems aufrechtzuerhalten und  den Versand von Schadprogrammen und Spams wirksamer zu bekämpfen. Mit Wirkung zum 14. Dezember dieses Jahres durfte nur noch derjenige eine .cn-Domain registrieren, der eine Kopie des Handelsregisterauszugs sowie des Personalausweises beifügen konnte. Dies machte es Privatpersonen de facto unmöglich, eine .cn-Domain zu registrieren. Bei Dokumenten, die nicht in Englisch oder Chinesisch verfasst waren, sollte zudem eine beglaubigte Übersetzung vorgelegt werden. Für den Fall, dass diese Dokumente nicht binnen fünf Tagen oder nicht den Auflagen entsprechend vorgelegt würden, drohte CNNIC mit der Löschung der registrierten Domain. Kurze Zeit später kamen weitere Einschränkungen hinzu. Ab dem 6. Januar 2010 waren ausländische Registrare von der Registrierung von .cn-Domains ausgeschlossen, sowohl im Autrag chinesischer als auch ausländischer Kunden.

Entwicklung der TLD .cn

Wenige Wochen später erlaubte CNNIC ausländischen Privatpersonen hingegen wieder, .cn-Domains zu registrieren. Für ausländische Unternehmen blieb es aber bei der Regelung, derzufolge sie einen Sitz in China nachweisen müssen. Am 24. Februar 2010 berichtete Kevin Murphy in seinem Blog domainincite.com über  weitergehende Pläne, nicht nur eine Kopie des Personalausweises des Registranten, sondern auch eine Inhaltsbeschreibung der Website zu  .cn  verlangen, die alles einschließt, was im Voraus oder gesondert genehmigt werden müsse.

Ist der Ruf erst ruiniert… 

Die Verschärfung der Registrierungsrichtlinien blieb nicht ohne Folgen für die Nachfrage nach .cn-Domains. Die Tageszeitung China Daily berichtete beispielsweise, dass die neuen Regeln viele chinesische Interessenten dazu bewegt hatten, ihre Domains unter anderen Top-Level-Domains wie .com zu registrieren. So sagte ein Lehrer, dass er für die Registrierung einer .cn-Domain viele Unterlagen einreichen müsse, wohingegen es bei einer .com-Domain genüge, eine E-Mail-Adresse anzugeben und die Registrierungsgebühr zu bezahlen. Bereits Ende Februar 2010 gab es nur noch rund 9,5 Millionen .cn-Domains, was einem Rückgang von annähernd 4 Millionen seit Einführung der strengeren Richtlinien im Dezember 2009 entspricht. Im März kündigten dann beispielsweise die Registrare Network Solutions und Go Daddy ihren Rückzug aus dem chinesischen Domain-Markt an. Denn die Durchsetzung der strengen Registrierungsvorschriten erhöhten ihre Kosten und reduzierten dadurch den erzielbaren Gewinn, teilte Kevin Murphy auf Anfrage mit.

Ausblick

Angesichts der bestehenden Richtlinien ist nicht zu erwarten, dass .cn mittelfristig den aktuellen Rückstand von rund 10 Millionen Domains auf .de aufholen kann. Künftiges Wachstum werde, so Murphy, wahrscheinlich bei den IDN-Domains in chinesischer Schrift  zu beobachten sein. Denn schließlich gebe es bereits sowohl .中㵤 und 中國, zwei Schreibweisen für .china. Murphy erwartet zudem, dass Registrierungsstellen wie Verisign und PIR sich bei ICANN für IDN-TLDs ihrer TopLevel-Domains .com, .net oder .org bewerben werden. Und auch für andere generische TLDs in chinesischer Schrift sieht der Blogger zukünftig gute Chancen, wenn ICANN den Bewerbungsprozess für neue TLDs freigibt.

Matthias Maier, freier Journalist

Kommentare (0)

Tags:

25 Jahre .de – herzlichen Glückwunsch!

Geschrieben am 07 November 2011 von Christoph Grueneberg

Am 05. November 2011 feierte die deutsche Internet-Länderendung .de ihr 25-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass gratulieren auch wir vom Domainvermarkter-Magazin und DVmag.de ganz herzlich!

Hier die offizielle Pressemitteilung der DENIC zum Jubiläum:

Silbernes Internet-Jubiläum – .de-Zone seit 25 Jahren online

Rund 100.000 Mal in der Sekunde wird von irgendwo in der Welt eine Internetadresse mit .de am Ende aufgerufen. Mehr als 14,6 Millionen gibt es davon inzwischen und täglich kommen rund 3.000 neue hinzu. Größenordnungen, die selbst die Vorstellungskraft der visionärsten Internetpioniere übertreffen und die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kommunikationsgewohnheiten in nur einem Vierteljahrhundert grundlegend verändert haben.

5. November 1986: Wie alles begann

Der erste Schritt auf diesem Weg wurde am 5. November 1986 gegangen, als das Länderkürzel .de in die offizielle Liste der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) aufgenommen und damit erstmals Domains mit der deutschen Länderkennung zugelassen wurden. Chronologisch gesehen war die Bundesrepublik Deutschland somit als zehnter Staat im Internet vertreten. Infolge der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 nie genutzt wurde das ursprünglich für die DDR reservierte Länderkürzel .dd. Dank der stabilen Infrastruktur und den vergleichsweise liberalen Registrierungsbedingungen in (West-) Deutschland konnte .de sich schon früh an die Spitze der Länderdomains (ccTLDs) setzen und hat mit aktuell mehr als 14,6 Millionen Registrierungen weiterhin eindeutig die Nase vorn, gefolgt von Großbritannien (.uk) mit derzeit rund 9,7 Millionen und den Niederlanden (.nl) mit 4,7 Millionen registrierten Domains. Allein die generische TLD .com übertrifft .de mit einem Domainbestand von zurzeit knapp 97,6 Millionen.

25 Jahre nach der Einführung des Länderkürzels entfallen auf 1.000 Bundesbürger im Durchschnitt 178 .de-Domains. Rein rechnerisch hat somit jeder Sechste seinen eigenen Internetauftritt. Auch faktisch sind heute nahezu 80 Prozent aller Domaininhaber unter .de Privatpersonen. Verwaltung und DNS-Service für .de waren während der ersten 10 Jahre im universitären Umfeld angesiedelt, zunächst sogar in Amerika: Erst 1988 übernahm mit der Universität Dortmund eine deutsche Institution die Betreuung der seinerzeit ersten sechs .de-Domains (dbp.de, rmi.de, telenet.de, uka.de, unidortmund.de und uni-paderborn.de – Registrierungsreihenfolge unbekannt) vom US-amerikanischen CSNET. 1994 – der Domainbestand war inzwischen auf rund 1.000 Domains angewachsen und hatte damit eine kritische Masse an Ressourcenbindung erreicht – wurden die Aufgaben des Deutschen Network Information Center (DENIC) dann im Rahmen eines Drittmittelprojekts an das Rechenzentrum der Universität Karlsruhe übertragen. Mandatiert war das Projekt durch den IV-DENIC (Interessenverband Deutsches Network Information Center), zu dem sich 1993 der akademische DFN-Verein, kommerzielle Diensteanbieter und der DIGI (Deutsche Interessensgemeinschaft Internet e. V.) – ein Verbund nicht-akademischer Anwender – zusammengeschlossen hatten.

Bis zur Gründung der heutigen Genossenschaft DENIC eG durch 37 deutsche Internet Service Provider im Dezember 1996 nahm die Universität Karlsruhe die administrativen Aufgaben, bis 1998 auch die technische Verwaltung von .de wahr. Erst danach wurden sämtliche zentralen Services der Top Level Domain in Frankfurt am Main gebündelt, wo DENIC als neutraler Dienstleister Anfang 1997 – mit einem Domainbestand erstmals im sechsstelligen Bereich – ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen hatte und auch heute noch ihren Sitz unterhält.

DENIC – eine tragende Säule

In den 15 Jahren ihres Bestehens hat die genossenschaftliche Betreibergesellschaft von .de, die mit ihren inzwischen 280 Mitgliedsunternehmen der deutschen und internationalen Internetbranche einen breiten Interessensquerschnitt aller Nutzergruppen des Internets abbildet, immer wieder eine Vorreiterrolle bei der Weiterentwicklung der Registryservices gespielt und technische Maßstäbe gesetzt: So führte DENIC nicht nur lange vor den anderen großen TLDs bereits in den 1990er-Jahren das Registry/Registrar-Modell ein, wonach die Internet Service Provider via elektronischer Schnittstelle als Mittler zwischen Registry und Endkunde fungieren, sondern war ab 2003 auch die erste Länderregistry, die ihr Nameservernetz vollständig selbst betreibt, und 2004 unter den ersten, die IDNs (Internationalised Domain Names) in ihren zulässigen Zeichensatz aufnahmen.

2007 erweiterte DENIC den eigenen Rechenzentrumsbetrieb auf ein umfangreiches Redundanzkonzept: Durch doppelt redundante Basisrechenzentren an zwei geographisch weit voneinander entfernten Standorten – Frankfurt am Main und Amsterdam – ist ein Höchstmaß an Stör- und Ausfallsicherheit gegeben. Über diese Spiegelrechenzentren laufen nicht nur das Registrierungssystem, die Domaindatenbank, Backups und Auskunftsdienste wie whois, sondern auch die Steuerung des Nameservicenetzes, das an den derzeit bedeutendsten Internet-Knotenpunkten der Welt platziert und mehrfach abgesichert ist. Insgesamt 16 auf vier Kontinenten verteilte, bedarfsgerecht ausbaufähige Nameservercluster der neuesten Generation sorgen dafür, dass .de-Domains rund um die Uhr von überallher in Sekundenbruchteilen erreichbar sind. Dank der Kapazitätsreserven der eingesetzten Lösung – dimensioniert für mehrere Millionen Anfragen je Sekunde – ist .de für die technologischen Herausforderungen der nächsten Jahre hervorragend aufgestellt.

Im Rahmen des neuen Geschäftsfelds Infrastruktur-Dienstleistungen können seit 2010 auch Dritt-TLDs durch die Inanspruchnahme von Secondary-DNS-Services von der weltweiten Verfügbarkeit und hohen Rechnerleistung der DENIC-Nameserver profitieren. Derzeit werden die beiden Anycast-Wolken von .de (d. h. Rechner an neun geographisch verschiedenen Standorten, die unter nur einer IP-Adresse angesprochen werden) durch die Länder-Registries von Österreich und Luxemburg in einem Cost- Sharing-Modell mitgenutzt.

Ende Mai 2011 führte DENIC nach 18-monatigem Testbetrieb die Protokollergänzung DNSSEC (Domain Name System Security Extensions) für die .de-Zone ein. Mehr als 200.000 Second Level Domains unter .de sind aktuell signiert, können also auf ihre Unverfälschtheit hin überprüft werden – die prominenteste darunter ist paypal.de.

Exzellentes Markenimage

Inzwischen hat sich in Deutschland das Betriebsmodell der selbstregulierten Domainverwaltung einschließlich des unabhängigen Betriebs der dafür nötigen technischen Infrastrukturen längst erfolgreich bewährt. Nach mittlerweile 15 Jahren, die .de-Domains von DENIC verwaltet und technisch betreut werden, steht die Genossenschaft für Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und Integrität und genießt auch das ausdrückliche Vertrauen der deutschen Politik. Nicht nur Pioniere wie Vint Cerf, der bereits in den 1970er-Jahren mit seinem Beitrag zur Erstellung der TCP/IP-Protokolle eine wesentliche technische Grundlage des Internets geschaffen und die Entwicklung des Web seitdem maßgeblich geprägt hat, bescheinigen dem neutralen Betreiber der deutschen Länderdomain eine ausgezeichnete Leistungsqualität: „In einer komplexen, sich ständig verändernden Umgebung wie dem Internet erbringt DENIC die Registryleistungen über einen langen Zeitraum konstant sehr gut.“

Dass auch die Internet-Community sich dieser Meinung anschließt, belegte erst 2010 eine EURid-Studie zu Stellung und Ansehen führender TLDs, wonach die deutsche Länderkennung aus Sicht von je 400 Befragungsteilnehmern in zehn europäischen Ländern als beste TLD vor .com und .co.uk hervorging. Bewertungskriterien waren die Markenbekanntheit, Relevanz und Präferenz sowie die Servicequalität. Schon 2009 hatte der Jahresbericht der Anti-Phishing Working Group (APWG), der weltgrößten unabhängigen Vereinigung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität, der .de-Zone mit die höchste Phishingresistenz attestiert und damit ebenfalls die hohe Zuverlässigkeit der deutschen TLD unterstrichen.

Über .de hinaus engagiert

Ihrem Registrierungsgrundsatz „First come, first served“ getreu fühlt DENIC als unparteiische Genossenschaft, die ohne Gewinnerzielungsabsicht privatwirtschaftlich handelt, sich dem demokratischen und diskriminierungsfreien Grundgedanken des Mediums Internet verpflichtet. Dieser Anspruch spiegelt sich auch nahtlos in verschiedenen Sponsoringaktivitäten wider: So unterstützt DENIC als Teil ihrer Strategie, die Entwicklung (offener) Standards zu fördern und damit der Internet-Community Nutzen zu stiften, seit 2009 als Sponsor und Mitglied des Steering Committee die Weiterentwicklung der weltweit meistgenutzten Nameserver-Software BIND durch das Internet Systems Consortium (ISC) und bringt dadurch die wichtige Nutzerperspektive ein. Auf eine exzellente Ausbildungsqualität der Führungskräfte von morgen setzt DENIC darüber hinaus als einer der Hauptsponsoren der European Summer School of Internet Governance (EURO-SSIG), die – geleitet von Experten universitärer Einrichtungen und Unternehmen der Internetbranche – jährlich einen internationalen Teilnehmerkreis auf die zukünftigen Herausforderungen der globalen Verwaltung des Internets vorbereitet.

Wirtschaftsfaktor WWW

Mittlerweile trägt die Internetbranche als Schlüsselindustrie einer im Mai 2011 veröffentlichten McKinsey- Studie zufolge 3,2 Prozent zum deutschen Bruttoinlandsprodukt bei und ist damit hierzulande – nicht nur dank einer Wachstumsrate von 24 Prozent in den vergangenen fünf Jahren – zu einem bedeutenderen Wirtschaftsfaktor geworden als etwa die Energie- oder die Landwirtschaft. .de ist und bleibt auch nach 25 Jahren ein wesentlicher Bestandteil dieses Erfolgs.

DENIC eG

Pressereferat

Kaiserstraße 75 – 77

60329 Frankfurt

Kommentare (0)

Tags: ,

Kurze Einführung in .at – die österreichische Registry

Geschrieben am 06 Oktober 2011 von Domainvermarkter-Magazin

Zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin Ausgabe 02

Mit „.at“ Domains können Sie den Kernmarkt von über 100 Millionen deutschsprachigen Einwohnern in Österreich, Deutschland und der Schweiz adressieren. Wie einfach das sein kann und worauf zu achten ist, erfahren Sie in den folgenden Absätzen.

Das Thema ccTLDs – und damit auch .at mit aktuell knapp einer Million registrierten Domains beginnt, im internationalen Domainermarkt mehr und mehr an Bedeutung zu gewinnen. Die optimale Nutzung des „Domain-Longtails“ bietet vermehrt lukrative Möglichkeiten, auch abseits der mittlerweile überlaufenen .com Zone sowie diverser anderer altbekannter TLDs in der Domainerszene erfolgreich zu agieren.

Vorteilhaft bei .at: Es bestehen keinerlei Restriktionen, was die Herkunft des Domaininhabers und aller anderen Kontakte betrifft. Jede natürliche Person mit einem Alter ab 18 Jahren und auch jede juristische Person weltweit kann eine .at Domain registrieren. Einzig zwei korrekt konfigurierte Nameserver sind leicht zu nehmende Voraussetzungen für eine Registrierung.

Zweifache Vorteile durch .at -Domains.

Eine .at – Registrierung ist für Domainer doppelt interessant. Durch die Zusammenarbeit mit dem Suchmaschinenbetreiber Google ist .at besser in Google „sichtbar“ als alle anderen TLDs weltweit. Das ist ein ganz entscheidender Vorteil, da mehr als achtzig Prozent aller Suchanfragen mittlerweile über Google laufen. Diese Suchanfragen sind neben „Type-ins“ die wesentlichen Quellen für den Zustrom an Besuchern auf einer Website. Eine zeitnahe Indizierung der kompletten .at Zone und besonders der Neuregistrierungen sorgt bei .at -Domains für ein unschlagbares Verhältnis der in Google gelisteten Seiten unter der TLD zur Anzahl der registrierten Domains in einer TLD. Sie ist im Moment mit dem Wert von 1141 unschlagbar (Vergleich: .de = 645, .com = 323, .eu = 188). Eine qualitative Auswertung der .at – Zone mit Blick auf die Nutzung der Zone liefert weitere interessante Informationen: zum Beispiel die Pay-Per-Click Nutzung sowie Antworten auf die Frage, in welchem Land die Domain tatsächlich gehostet wird.

Der Start mit .at -Domains.

Wie startet man mit einer .at -Domain durch? Man kontaktiert entweder einen der über 420 akkreditierten .at Registrare (siehe http://www.at-partner.at) oder wird selbst zum .at Registrar. Mit Ausnahme der 180 Euro Mindestumsatz pro Monat existieren keinerlei Zugangsbeschränkungen. Technisch ist die Integration durch eine EPPSchnittstelle, die dem im Domaingeschäft gewohnten EPP Standard ähnlich ist, sehr einfach. Darüber hinaus steht Registraren ein umfangreiches Web-Interface zur Verfügung, das alle Registry-Funktionen abbildet. Ein Finger-Service ermöglicht die unlimitierte Abfrage der Verfügbarkeit von Domains in Echtzeit. Für Domainer besonders spannend: der automatisierte Zugriff auf eine Liste aller registrierten .at Domains. Fragen Sie uns einfach nach einem Testzugang, um sich mit dem EPP-Interface und dem Registrar-Web vertraut zu machen (www.nic.at/become_registrar).

Beachten Sie auch bei .at -Domains rechtliche Dinge.

Neben einem Registrarpreis auf internationalem Niveau gibt es für Registrare immer wieder Sonderaktionen. Eine der Aktionen bezieht sich auf den Preis für .at Domains. In zwei frei selektierbaren Monaten pro Jahr liegt der Einkaufspreis von .at Domains für Neuregistrierungen deutlich unter dem Einkaufspreis von beispielsweise .com oder auch .de Domains.

Aus rechtlicher Sicht gelten ähnliche Einschränkungen wie bei anderen Registries. Sie müssen Namens-, Marken- und sonstige Rechte beachten; falls Sie es nicht tun, kann das  Nichteinhalten zum Verlust der Domain führen. Besonders groß ist diese Gefahr in Fällen, in denen sich die Domain an berühmte Marken bzw. Namen „anlehnt“. Dies passiert oftmals durch die Registrierung einer Domain mit einem zu einer Marke identischen Wortlaut oder einer Domain, die durch Tippfehler versucht, die Bekanntheit einer Marke oder eines Namens auszunutzen. Gerade in den Fällen, in denen die Webseite (meist bei Parkingseiten) auf thematisch verwandte Angebote verweist, haben diese Unternehmen größtes Interesse daran, Rechtsverletzungen zu beseitigen. Sollte es trotz aller Vorsicht zu Problemen mit Domains kommen, steht Ihnen unsere Rechtsabteilung zur Verfügung, um Sie zu unterstützen und die Probleme schnellstmöglich aus dem Weg zu räumen.
Kontakt
E-Mail: registrar@nic.at
Telefon: +43.662.4669-845
Website: www.nic.at

Kommentare (0)

Tags:

Nic.at-Report: Registrar-Ranking

Geschrieben am 25 August 2011 von Domainvermarkter02

Mittlerweile schon zum sechsten Mal hat die österreichische Registry ihren nic.at-Report veröffentlicht.

Themen

In der aktuellen Ausgabe des .at-Reports werden die 430 .at-Registrare hinsichtlich ihrer zahlenmäßigen Entwicklung, ihrer Herkunft sowie ihrer angebotenen Produktportfolios gründlich durchleuchtet.

Außerdem widmet sich der nic.at-Report der für 2013 geplanten Einführung der neuen Top Level Domains und hat dafür fünf ICANN akkreditierte Registrare aus Österreich nach ihrer Einschätzung der Erfolgschancen verschiedener neuer gTLDs befragt. Parallel dazu hat auch der deutsche ECO-Verband bei seinen Registraren die identischen Fragen gestellt. Der nic.at-Report stellt beide Befragungen gegenüber und stellt unter dem Strich fest, dass die Grundstimmung bei den österreichischen Registraren tendenziell optimistisch ist.

Ein Interview mit Internic Geschäftsführer Andreas Paumann zum selben Themenkomplex komplettiert die sechste nic.at-Report-Ausgabe.

Den vollständigen Report gibt es hier als download.

Kommentare (0)

Tags:

Neuer nic.at Report veröffentlicht

Geschrieben am 05 Mai 2011 von Christoph Grueneberg

In der nun schon fünften Ausgabe ist der nic.at Report erschienen.

Themen der aktuellen Ausgabe:

 

  • Studie: .at bringt Mehrwert für Österreichs Wirtschaft
  • Impressionen der Domain pulse 2011 Wien.

 

Den vollständigen Report kann man hier herunterladen.

Kommentare (0)

Advertise Here