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3D-DOMAINS – Domain-Blog-Spotting – die lieben Kollegen (02/2011)

Geschrieben am 17 Januar 2011 von von Christoph Grueneberg

Bei TheDomains.com gibt es einen Beitrag von Michael H. Berkens aus dem Juli 2010, der immer wieder frische Kommentare erhält. Insgesamt schon über 1400 Postings!

Berkens hatte in seinem Artikel beschrieben, welche 3D-Domainnamen besonders werthaltig erscheinen. Viele Domainer fühlten sich anschließend dazu aufgerufen, ihre eigenen 3D-Domains als Kommentar zu posten um diese zu bewerben – ein Phänomen, welches wir aus diversen Foren kennen. Offensichtlich scheinen einige der Meinung zu sein, dass ein Voranstellen von “3D” vor jeglichem Begriff, der einzeln wertvoll erscheint, einen Sinn ergeben würde. So wie schon einmal ähnlich dem Trend, eine 24 ans´ Ende eines jeden Begriffes zu setzen.

Owen Frager meint anlässlich der Verkaufsmeldung von 3dprinting.com für 33.000$ , dass 90% der im 3D-Hype registrierten Domainnamen wohl Schrott seien und – wie bei vielen anderen spekulativ registrierten Domains – rausgeschmissenes Geld. Wenn man auch nur wenige der 1400 Kommentare bei TheDomains gelesen hat, kann man dem nur zustimmen.

Was denken sich Leute dabei, Domainnamen wie

3dskiresort.com
3dcookinggame.com
cookinggame3d.com
cookinggames3d.com
3dsynagogue.com
3dtorah.com (!)

siehe hier

oder

3DMommy.Com
3DSantaClaus.Com
3DThanksgiving.Com

siehe hier

zu reservieren?

Es gibt mittlerweile sogar einen eigenen Blog “3D Domains for Sale”!

Nur eine Frage der Zeit, bis der Trend nach Deutschland schwappt; derzeit sind schon über 5000 .de Domains mit dem Prefix „3D“ reserviert. Es scheint wie bei jedem Goldrausch zu sein: Einzelne haben den ersten Erfolg, die Masse strömt nach und macht lediglich die Ausrüster reich, welche die Schaufeln und Siebe verkaufen.

Ich gebe zu, auch wir setzen auf 3D-Domains, denke aber, dass man mit Domainnamen wie

  • 3d-tv.de
  • 3d-drucker.de
  • 3d-beamer.de
  • 3ddrucker.com
  • 3d-drucker.com
  • 3dprinter.de
  • 3d-printer.de
  • 3d-scan.de & 3dscan.de
  • 3dcam.de
  • 3d-kameras.de
  • 3dshop.de

eher auf der sicheren Seite ist, was die Verkaufsmöglichkeiten angeht.

Auch  Domaingang.com hat reagiert und bietet FREE 3D Domain for everyone.

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Domain-Blog-Spotting – die lieben Kollegen (01/2011)

Geschrieben am 10 Januar 2011 von von Christoph Grueneberg

Wichtigstes Thema der ersten Tage im neuen Jahr ist ein (vermeintlicher) Skandal bei dem Registrar Moniker, der zum Domainkonzern Oversee.net gehört. Ein einzelner Mitarbeiter von Moniker hatte die Inhaberdaten aus einer mit Whois-Protection geschützten Kundendomain genutzt, um dem Arbeitgeber des Kunden eine kompromittierende Email zu schicken.

Dieser Fall wurde von Rick Schwartz vorgetragen, welcher Moniker/ Oversee eine Frist bis zum 31.12.2010 setzte, diese Angelegenheit selber zu veröffentlichen, ansonsten würde er es machen – und er hielt Wort

In einem weiteren Beitrag kündigt Rick Schwartz als Konsequenz aus dem – in seinen Augen – ungeheureren Skandal den Abzug aller seiner 5.000 bei Moniker registrierten Domainnamen  an und fordert andere auf, es ihm gleich zu tun – sich zu entscheiden, ob man ein „Ostrich or Eagle“ (flugunfähiger Vogel Strauß oder ein Adler = König der Lüfte) sei.

Die Fehde zwischen Rick Schwartz und Oversee dauert nun schon länger an (Oversee.net zog sich mit Domainsponsor als Sponsor der TRAFFIC zurück und gründete eine eigene Konferenz, Domainfest).

Natürlich ist der Vorfall bei Moniker unschön. Es stellt sich aber die Frage, ob es sich hier um einen gleich großen Skandal wie bei den Auktionsmanipulationen durch Halvarez bei der ebenfalls von Oversee gekauften Firma Snapnames handelt (der Fall wurde durch Oversee.net aufgeklärt und die Opfer entschädigt).

Michael H. Berkens springt noch am gleichen Tag bei TheDomains.com auf den Zug auf und fordert von Moniker die umgehende Nennung und Entlassung des schuldigen Mitarbeiters.

Andrew Allemann von Domainnamewire.com meint, dass es sich hier wohl eher um einen Einzelfall handelt, bei dem ein Mitarbeiter Firmeninterna ohne Wissen und Rückendeckung der Geschäftsleitung missbraucht hat. In jeder Firma gäbe es Wissen, welches vertraulich sei und missbraucht werden könne. Untreue von Mitarbeitern könne man nur schwer verhindern.

Andrew weist auch die Forderung zurück, Moniker solle den Namen des Mitarbeiters veröffentlichen. Zu Recht merkt er an, dies sei eine innere Personalangelegenheit und eine Firma dürfe nicht einfach wegen eines solchen Vorfalls öffentlich Namen nennen: „Dies ist kein Skandal, so lange nicht andere Einzelheiten als bisher bekannt werden sollten“, (“Unless something else comes out, this is not a scandal we’re looking at” ) so Andrew Allemann. Allemann wurde zuvor über Kommentare in seinem eigenem Blog angegriffen, weil er über diesen „Skandal“ nicht umgehend in seinem vielgelesenen Blog berichtet hatte.

Die Satireseite DomainGang.com reagierte mit einer Umfrage auf die Diskussion , ob Moniker den Namen des Täters nun veröffentlichen soll oder nicht.

Was gab es sonst noch letzte Woche?

Ebenfalls auf DomainGang.com die Meldung „Teen Domainer sues Parents for late start in Domaining“;  eine satirische Anspielung auf die Tatsache, dass es tatsächlich einen bloggenden jungen Domainer unter TeenDomainer.com gibt. Der Betroffene, der angeblich gar nicht gemeint sein soll, reagierte mit Humor und zeigte den Beitrag von DomainGang.com umgehend seinen Eltern.

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