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Top-Ten der verkauften TLDs in Q2/2012

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Sedo Domainstudie – .de-Verkaufspreise bleiben auf hohem Niveau

Geschrieben am 06 August 2012 von von Domainvermarkter02

In der neuesten Domainmarktstudie muss Sedo zwar einen deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen im zweiten Quartal 2012 beklagen, führt dies jedoch auf die vielen Urlaubs- und Ferientage in diesem Zeitraum zurück. Aus deutscher Sicht ist erfreulich, dass sich  der Markt für .de-Domains als solide erweist. Die teuerste über Sedo verkaufte Domain hatte ebenfalls die Endung.de

Grundlage für die  Domainmarktstudie zweites Quartal 2012 (Q2/2012) sind die Sedo-Verkaufszahlen aus den Monaten April, Mai und Juni 2012. Insgesamt wurden über Sedo im Berichtsquartal 9.049 Domains verkauft. Im Vorquartal (Q1/2012) waren es noch 10.133 Domainverkäufe; ein Rückgang um rund 10,5 %. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal (Q2/2011), wo über Sedo noch 10.600 Domains gehandelt wurden, musste mit 14 % ein noch deutlicher Rückgang hingenommen werden. Dies drückt sich auch in den absolutem Umsatzzahlen aus: Das Handelsvolumen reicht in Q2/2012 mit 13.451.759 € bei weitem nicht an die 17.098.740 € aus dem Vorjahresquartal Q2/2011 ran.

Durchschnittspreise für .de-Domains auf Wachstumskurs
Durchschnittspreise von ccTLDs in Q2/2012Der erlöste Durchschnittspreis pro gehandelter Domain fiel, zieht man den Jahresvergleich, um 8,4 %; von 1.612 € in Q2/2011, auf nun 1.487 €. Im Vergleich zu Q1/2012, als der Durchschnittspreis noch bei 1.476 € lag, konnte ein Plus von 0,74 % erzielt werden.

Während .com-Domains sowohl im Jahres, als auch im Quartalsvergleich mit einem Durchschnittspreis von 1.627 € deutlich, um 24,9 % (2.165 €) bzw. um 9 % (1.788 €) einbrachen, konnten .de-Domains preislich zulegen(!): Im Durchschnitt musste in Q2/2012 schon 1.181 € für eine .de-Domain investiert werden. Im Vorjahr waren dies gerade einmal 995 € (+ 18,69 %) und in dem aktuellen Bericht unmittelbar vorangegangenen ersten Quartal 2012, mussten für eine .de-Domain durchschnittlich 1.107 € auf den Tisch gelegt werden, was einem Preisanstieg von 6,68 % entspricht.

Betrachtet man den aussagekräftigeren Median zeigt sich, dass dieser in der Gesamtschau mit 454 € um 11,82 % über dem Wert aus dem Vorjahr (406 €) liegt. Mit leichten Verlusten konnten .com- und .de-Domains diesem Trend nicht folgen. Im Großen und Ganzen blieb diese wichtige Performancegröße aber weitestgehend stabil. Für .com-Adressen betrug der Median in Q2/2012 480 € und für .de-Domains 270 €. Im Vorjahresquartal Q2/2011 waren dies noch 490 € und 300 €.

Als Ursache für die schwächeren Quartalszahlen nennt Sedo, neben dem im zweiten Quartal üblichen Beginn der Feriensaison, die in diesem Jahr vergleichsweise überdurchschnittlich vielen Feiertage, die weniger Arbeitstage zur Folge hatten an denen auch Handel betrieben wurde.

Jede zweite gehandelte Domain eine .de oder .com
Die am häufigsten gehandelte Domainendung bleibt mit 48 % .com. Die deutsche ccTLD .de behält ihren zweiten Rang. 15 % aller über Sedo gehandelten Domains waren eine .de-Domain.
Top-Ten der verkauften TLDs in Q2/2012Im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q2/2011) sind dies in beiden Fällen ein Minus von drei Prozentpunkten. Ansonsten hat sich hier wenig verändert. Die kolumbianische .co fällt aus den Top-Ten heraus, dafür ist die spanische .es-Endung mit 2 % wieder drin.
Als einziger Vertreter dieser Rangliste zulegen konnte die spanische Endung .es (+1 %), die nun auf insgesamt 2 % kommt und somit zu .info, .me, der europäischen .eu sowie der niederländischen .nl aufschließen. Insgesamt wurden 110 unterschiedliche Top-Level-Domains gehandelt, wobei Händler aus über 160 Ländern aktiv in Erscheinung traten. Hiervon, mit 51 % in der Addition, mehr als als die Hälfte aus den USA (28 %) und Deutschland (23 %).

Domainpreise: Günstig weiter top, aber auch Mittelklasse Domains stark gefragt
Mit einem Anteil von 55 % verkaufen sich Domains unter 500 Euro auch weiter am häufigsten, bleibt aber mit 1 % mehr (54 %) als in Q1/2012 und 1 Prozentpunkt weniger (56 %) zum Vorjahresquartal Q2/2011 nahezu unverändert. Mit 40 % weiterhin zweithöchsten Anteil (Q2/2011 39 Prozent) an den Gesamtverkäufen hatten auch im Berichtsquartal Q2/2012 wieder Domains die zwischen 500 und 5.000 € gehandelt wurden.

Mit 115.000 € teuerste über Sedo verkaufte und veröffentlichte Domain war im zweiten Quartal 2012 eine unter der deutschen Top-Level-Domain registrierte Domain online-casino(.de). Gruppenreisen.de (59.500 €) sowie geschenkideen.de (50.000 €) vervollständigen die Top-Drei-Liste der .de-Verkäufe und schaffen es sogar auf die Plätze sieben und neun der internationalen Top-Ten-Verkäufe, die nicht länger von .com-Domains dominiert wird. Neben den deutschen, schafften es eine dänische (sommerhus.dk für 87.500 € auf Rang zwei), eine montenegrinische (interest.me für 80.000 US-$ auf Rang fünf), eine des Inselstaates Tuvalu (film.tv für 65.000 US-$ auf Rang zehn) sowie mit hot.net (für 56.700, Rang acht) in die Top-Ten der Top-Verkäufe in Q2/2012).Die drei übrigen Plätze drei, vier und sechs belegen mit ahha.com (112.000 US-$), onlinefreegames.com (90.000 US-$) sowie artdeco.com für 75.000 US-$.

Sofortkauf so beliebt wie nie zuvor und erneut Spitze
Nachdem Sofortkauf-Domains mit einem Anteil von 39 % im vergangen Quartal erstmals den Platz an der Sonne einnehmen konnte, konnte dieser auch im Folgequartal (Q2/2012) gehalten werden und sich sogar nochmals auf einen neuen Rekordwert von 42 % steigern. Noch im Vorjahr befand sich der Gebot-Gegengebot-Verkauf mit 41 % an der Spitze der Verkaufskanäle (nun mit 31 % auf Rang zwei) und Festpreis-Domain-Verkäufe belegten mit gerade einmal 27 % den zweiten Rang. Diese konnten aber sukzessive aufholen, überholen und ist aktuell der Verkaufskanal der Wahl bei Sedo.
Wer sich einen tiefer gehenden Einblick in die aktuellen Studie verschaffen möchte der findet diese hier.

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Sedo Domainstudie: Verkaufspreise stiegen um 9%

Geschrieben am 12 Mai 2011 von von Christoph Grueneberg

Sedo hat seine Domainstudie für das erste Quartal 2011 veröffentlicht. Grundlage der Untersuchung sind die Verkaufszahlen von Sedo.

  • 10.608 Domains wurden insgesamt über Sedo verkauft. Die Anzahl verkaufter Domains ist um 3 Prozent leicht gestiegen (Vorquartal: 10.326 Domainverkäufe). Der Durchschnittspreis ist gegenüber dem Vorjahresquartal um 7 Prozent gestiegen (1.476 Euro; Vorjahresquartalswert:1.328 Euro).
  • Das Handelsvolumen betrug 15.662.340 Euro (Rückgang im Vergleich zum Vorquartal, begründet durch den Rekordverkauf von sex.com für 13 Millionen US-Dollar im Vorjahres-November).
  • Bei den Top Level Domains ist unverändert .com mit einem Anteil von 51 Prozent aller Verkäufe Spitzenreiter, gefolgt von .de mit 18 Prozent und .net mit 7 Prozent. Erstmals ist mit .co eine neue Endung in den Top 10 vertreten, die erst kürzlich freigegeben wurde und sich als .com-Surrogat großer Beliebtheit erfreut.
  • Mit einem – Preisausreißer berücksichtigenden – Median von 324 Euro liegt .mobi gleichauf mit den etablierten Endungen: Der Medianwert von .de liegt bei 299 Euro, der Median von .com bei 430 Euro.
  • Mit einem Anteil von 58 Prozent verkaufen sich Domains unter 500 Euro am häufigsten. Den mit 37 Prozent zweithöchsten Anteil an den Gesamtverkäufen haben Domains zwischen 500 und 5.000 Euro.
  • Was die Angebotstypen anbelangt, konnte das Festpreisangebot abermals kräftig zulegen: Der Anteil dieser Verkaufsform stieg im Vergleich zum Vorquartal um 3 Prozentpunkte auf 28 Prozent (Gesamtwert 2010: 25 Prozent; 2009: 6 Prozent).
  • Teuerste über Sedo verkaufte, veröffentlichte Domain war GamesforGirls.com (500.000 US-Dollar), teuerste Domain mit Endung .de war 2.de (29.000 Euro); ebenfalls in den Top 10 vertreten waren zweistellige Domains: ts.com (186.000 US-Dollar, Platz 3) und 06.com (91.888 US-Dollar, Platz 7).

 

Die Domainstudie steht hier als PDF zum Download

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SEDO: Top 10 Verkäufe 2010

Geschrieben am 02 Januar 2011 von von Domainvermarkter

Begehrte Internetadressen: Das waren die zehn teuersten Domainverkäufe 2010

Die zehn teuersten Domains mit deutscher Landesendung .de erzielten in 2010 einen Verkaufserlös von insgesamt knapp 1,2 Millionen Euro (Vorjahr knapp 900.000 Euro). Grundlage der Betrachtung sind die Verkaufszahlen der weltgrößten Domainhandelsbörse Sedo.

Dies sind die zehn teuersten .de-Domains in 2010, die von SEDO veröffentlicht werden dürfen:

  1. software.de (238.000 Euro)
  2. sec.de (136.850 Euro)
  3. free-sms.de (115.000 Euro)
  4. website.de (101.150 Euro)
  5. pakistan.de (65.450 Euro)
  6. devisen.de (55.930 Euro)
  7. ug.de (50.000 Euro)
  8. cloud-computing.de (29.000 Euro)
  9. musik-base.de (25.001 Euro)
  10. vermietung.de (23.000 Euro)

“Die Auflistung zeigt, dass nach wie vor beschreibende Domainnamen – in diesem Jahr vor allem aus der Kategorie IT – am gefragtesten sind und daher die höchsten Preise erzielen. Auffallend ist in diesem Jahr die Verwendung dieser Domainnamen, denn ein großer Teil davon wird für Social-Media-Projekte genutzt“, fasst Liesbeth Mack-de Boer, Geschäftsführerin der Sedo GmbH, zusammen.
17,5 Millionen US-Dollar für zehn Domains

Besonders beeindruckend ist der Verkaufserlös der zehn teuersten Internetadressen unabhängig von der jeweiligen Endung. Während es bisher ausschließlich .com-Domains in diese Kategorie geschafft hatten, gab es in diesem Jahr einige Abweichungen. Neben zwei .org-Domains haben es auch die Länderdomains .fr und .de in die Top 10 geschafft. Die Einzelpreise addieren sich 2010 auf 17,5 Millionen US-Dollar – so viel wie nie zuvor (Vorjahreswert: 8 Millionen US-Dollar;  Jahreswert 2008: 5,8 Millionen US-Dollar; Jahreswert 2007: 3,2 Millionen US-Dollar). An der Spitze rangiert sex.com mit einem Verkaufserlös von 13 Millionen US-Dollar.

Top 10 der teuersten Domains, die veröffentlicht werden dürfen:

  1. sex.com (13 Mio. US-Dollar)
  2. poker.org (1 Mio. US-Dollar)
  3. credit.fr (587.500 Euro)
  4. ringtones.com (750.000 US-Dollar)
  5. files.com (725.000 US-Dollar)
  6. jerusalem.com (510.000 US-Dollar)
  7. logo.com (500.000 US-Dollar)
  8. ipo.com (500.000 US-Dollar)
  9. cgm.com (365.000 US-Dollar)
  10. software.de (238.000 Euro)

Top 10 der kuriosesten Domains

Andere Domainnamen brillieren weniger durch ihren Preis als durch ihre Ausgefallenheit und Kuriosität.

Top 10 der kuriosesten Domains, die veröffentlicht werden dürfen:

  1. checker.at (4.000 Euro)
  2. nochmal.de (3.000 Euro)
  3. isswas.de (2.000 Euro)
  4. katzenklo.de (2.000 Euro)
  5. medisapiens.com (2.000 Euro)
  6. klitzeklein.com (1.900 US-Dollar)
  7. 2witter.com (1.500 US-Dollar)
  8. elektronische-zigarette.ch (1.300 Euro)
  9. komm4buy.de (1.000 Euro)
  10. energiesparschwein.de (550 Euro)

Quelle: www.sedo.de

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