Tag Archive | "Domainvermarkter-Magazin-6"

SEDO Parking-Website

Tags: , ,

Die wichtigsten Parkinganbieter im Vergleich – Firmen Kurzprofile

Geschrieben am 16 Februar 2012 von von Domainvermarkter-Magazin

zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin 06

Den Anbietern ist es anscheinend vertraglich untersagt, Informationen zu den vertraglichen Konditionen mit dem Anzeigenpartner weiterzugeben. Die Informationen zu den Anzeigenfeeds stammen deshalb z.T. aus eigener Recherche. Die Anzahl der über Nameserver geparkten Domains sind nur bedingt aussagekräftig, da gerade größere Domainportfolio-Inhaber ihre Domains über eigene Nameserver verwalten. Die Nameservereinträge unter .com, .net., org. ,info, .bis, .us entstammen der Webseite Dailychanges.com, welche eine genaue Nameserverauswertung der betroffenen TLDs vornehmen (Stand: 07.08.2011). Unter .de handelt es sich um Werte, die uns, basierend auf einer Stichprobe von ca. 12 Mio. .de Domains, zur Verfügung gestellt wurden. Da das Zonefile (bzw. Liste aller .de Domains) für .de Domains nicht veröffentlicht wird, sind diese Angaben deshalb nur ein Anhaltspunkt und nicht so exakt wie bei generischen TLDs.

Sedo
Sedo ist die weltweit größte Domainplattform im Sekundärmarkt. Der Support ist in 15 Sprachen verfügbar. Die Sedo GmbH wurde im Jahr 2000 von Tim Schumacher, Ulrich Priesner, Marius Würzner und Ulrich Essmann gegründet. Die Sedo GmbH gehört zur börsennotierten Sedo Holding AG und diese ist mehrheitlich im Besitz von United Internet. Sedo hat mittlerweile 1,2 Mio „Mitglieder“. Bei Sedo kann man ab einer Do- main Mitglied werden, um seine Domains zu parken oder zu verkaufen.

Sedos Stärken sind die Domainhandelsplattform und die Internationalität. Besonders der Treuhand-Service ermöglicht so einen sicheren weltweiten Handel. Mit über 18 Mio. eingetragenen Domainnamen bietet Sedo die weltweit größte Verkaufsplattform. Ein wachsender Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von hochwertigen Domainnamen, dem Brokering. Im Parking gibt es für qualifizierte Kunden (abhängig von Domainanzahl und Umsatz) einen SedoPro-Bereich mit Sonderfunktionen. Für den Herbst 2011 wurden neue Statistikfunktionen angekündigt.

SEDO Parking-Website

www.sedo.de / www.sedopro.de

RookMedia
Das Ende 2010 neugegründete Rook- Media-Team hat zusammen über 35 Jahre Erfahrung im Parking-Umfeld. Zu den Gründern gehören ehemalige Sedo- und Namedrive-Mitarbeiter wie Daniel Law, Ed Russel, Martin Andersson und Matthias Müller.

„Dieses Wissen war die Basis für den Bau einer brandneuen Parking-Plattform, die endlich alle Industry Best Practices kombiniert. In Verbindung mit unserer schlanken Organisationsstruktur ermöglicht diese Plattform maximale Payouts für unsere Kunden.“ so die Aussage von RookMedia.

RookMedia arbeitet hauptsächlich mit größeren Portfolioinhabern. Anträge für einen Account können über die Homepage gemacht werden. Die Schweizer Organisation ist nach eigenen Angaben auf eine extrem niedrige Kostenstruktur eingestellt, punkt liegt auf der Vermittlung von hochwertigen Domainnamen, dem Brokering. Im Parking gibt es für qualifizierte Kunden (abhängig von Domainanzahl und Umsatz) einen SedoPro-Bereich mit Sonderfunktio deshalb soll angeblich ein höherer Auszahlungsanteil möglich sein.

Rookmedia Parking-Website

www.rookmedia.net

Parkingcrew
Der neueste Anbieter im Feld, ParkingCrew, wurde 2011 von der Team Internet GmbH gegründet. Nico Zeifang und Stefan Wiegard wollen auf ihren eigenen Erfahrungen basierend eine speziell auf Domainer (Profiparker) zugeschnittene Lösung anbieten. Daraus resultieren besonders ausgefeilte Möglichkeiten, per Api oder Interface auf umfassende Statistikauswertungen zuzugreifen. Nach eigenen Angaben werden die Parkingerlöse komplett auf Domainbasis berechnet.

Die Plattform ist derzeit nur für Großkunden gedacht. Bewerbungen werden im Einzelfall geprüft. Grundsätzlich sollte das Portfolio USD 5000+ / Monat machen. Bei qualitativ sehr hochwertigen Portfolios / Domains gibt es auch Ausnahmen.

Parkingcrew Website

www.parkingcrew.com

Domainsponsor
DomainSponsor ist der weltweit größte Parkinganbieter und seit 2002 ein Pionier in dieser Branche. Die Firma mit Hauptsitz in Los Angeles ist ein Tochterunternehmen von Oversee.net, die mit über einer Million Domains selbst eines der weltweit umfangreichsten Domainportfolios besitzt. Seit 2010 steht ein deutschsprachiges Support-Team in Frankfurt zur Verfügung.

Gründer von Oversee.net im Jahr 2000 waren Lawrence Ng und Fred Hsu. Zur Oversee Gruppe gehören noch der Registrar Moniker und die Aftermarket-Plattform Snapnames. Domainsponsor ist generell frei zugänglich – unabhängig von der Größe eines Domainportfolios. Domainsponsor ist der aktiv älteste und größte Google-Partner im Parking. Als einziger Google-Partner verfügt Domainsponsor darüber hinaus über einen Yahoo Feed als Tier2/Backup. Zur Abdeckung weiterer Regionen und Nischen verfügt DS über ein Dutzend weiterer Tier3 Feeds.

Neben den Feeds arbeitet DS noch mit direkten Werbepartnern. Diese können über PrecisionTargetingEngine.com (PTE) direkt Type-in Traffic nach Regionen, Kategorien und Keywords buchen. Den Werbekunden leistet PTE somit zielgerichteten Traffic zu relativ günstigen Konditionen. Den Publishern/Domainern bietet PTE eine zusätzliche Abdeckung zu besseren RPMs/TKPs als bei den „üblichen“ Anzeigenfeeds.

Domainsponsor Parking-Website

www.domainsponsor.com

Namedrive
Namedrive wurde 2005 gegründet und gehört mittlerweile zu Key-Drive S.A. in Luxemburg, zu dem auch der saarländische Registrar Key-Systems gehört. Mit dem Park & Sell Programm können Portfoliobesitzer ihre Domains anhand der Parking-Einnahmen kaufen. Auf der NDX Handelsplattform sind Verkäufe als auch Auktionen möglich. Ein eigenes Broker Team hat Zugang zu einem Netz an Domain-Investoren.

Die Parkingseiten werden in 21 Sprachen angezeigt, die Homepage ist in 6 Sprachen verfügbar und die Mitarbeiter sprechen insgesamt 15 verschiedene Sprachen. Über 40 Mitarbeiter verteilen sich auf Niederlassungen und Vertretungen in Luxemburg, Rumänien, Schweden, USA und Japan. Bei Namedrive kann man bereits ab einer Domain Domains parken.

Mit NDOverdrive.com gibt es noch eine weitere Plattform, die sich speziell an Domainer richtet, die schnell große Portfolios testen möchten und noch schnellere Statistiken zur Verfügung stellt. Der Mindestumsatz für Neukunden sollte hier aktuell 1000$ im Monat betragen.

Namedrive Parking-Website

www.nd.de / www.ndoverdrive.com

Von Christoph Grüneberg

 

 

 

 

 

 

 

 

Comments (0)

Tags: , ,

Neue TLDs: Domainer sind wenig begeistert – Über den Sinn und Nutzen neuer Domainendungen

Geschrieben am 14 Februar 2012 von von Domainvermarkter-Magazin

zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin 06

Der Beschluss der ICANN, ab 2013 nahezu beliebige Top-Level-Domains (TLDs) zuzulassen, sorgt weltweit für Schlagzeilen. In denen ist nicht selten von angeblicher Adressen-Knappheit die Rede, die mit den neuen Endungen beseitigt würde.

Vielen Domainern fällt es schwer, in die derzeitige Jubelstimmung einzufallen. Dies liegt sicher nicht zuletzt daran, dass viele der zuletzt eingeführten gTLDs wie .jobs, .travel, .pro, .name oder .museum ein Nischendasein führen und auch wirtschaftlich nicht besonders erfolgreich sind. Da fragen sich nicht wenige Domainprofis, welchen Erfolg wohl eine deutschsprachige Endung wie .reise haben wird, wenn schon eine globale .travel in den letzten Jahren auf wenig Resonanz gestoßen ist. Noch viel schlimmer: Vielen Nicht-Domainexperten sind diese bereits jetzt bestehenden Spezialendungen noch nicht einmal bekannt.
Deswegen möchten wir an dieser Stelle ein paar kritische Stimmen zum Sinn und Nutzen weiterer Top-Level-Domains nicht nur aus der internationalen Blogosphäre wiedergeben:

In dem größten deutschsprachigen Domainforum Consultdomain.de wurde betreffend der Einführung der neuen generischen Top-Level-Domains eine interessante und im Ergebnis aufschlussreiche Umfrage gestartet. Gefragt wurde, welche von neun aufgelisteten Domainendungen die Chance haben wird, sich zu etablieren. Die Umfrageteilnehmer konnten sich für unbegrenzt viele Antwortmöglichkeiten entscheiden.
Zur Auswahl standen neben .web, .shop, .hotel auch sich auf bestimmte Regionen beziehende Domainendungen wie .berlin oder .bayern sowie die Antwortmöglichkeit „keine von denen“. Eine Mehrheit von über 46% entschied sich für die Möglichkeit „keine von denen“. Knapp 43,5% der User rechnen damit, dass sich am wahrscheinlichsten noch die Endung .shop durchsetzen wird. Alle weiteren Vorschläge folgten mit einem großen Abstand. Auch die Domainendungen, die auf eine bestimmte Region hinweisen, schnitten denkbar schlecht ab. So erhielt die Endung .bayern lediglich 5,26%, .berlin immerhin über 13% der Stimmen.
Natürlich ist diese Umfrage nicht als repräsentativ zu betrachten und dennoch gibt sie einen recht guten Einblick darüber, wie wenig die professionellen Domainer im deutschsprachigen Raum von der beschlossenen Einführung neuer Top-Level-Domains halten.
http://consultdomain.de/forum/dot-tldforum/48636-neue-gtlds-alles-ueber-newgtlds-hier-rein-sammelthread-32.html

Thorsten Weigel sieht den Wert gerade von .de Domains in seinem Blog Domainmarkt.de weiter steigen:
„Benutzern ist eine Domain mit der Endung .de bekannt. Sie empfinden diese als vertrauenswürdiger. Eine unbekannte Domainendung, wie beispielsweise .biz oder .travel gibt’s schon seit einiger Zeit. Erfolglos! Wie viel Erfolg ist dann einer .gay oder .garten beschieden, die kein Mensch als offizielle Endung erkennen kann? Der Wert der .de wird durch die Erweiterung des Adresssystems und die Verunsicherung zunehmen. Wie beim Immobilienmarkt. Werterhalt und Wertsteigerung gibt es nur in guten Lagen: .de.
Eine Immobilie im Münchner Zentrum, gekauft vor Jahrzehnten, war zwar damals auch „teuer“, hat aber heute eine erheblichere Wertsteigerung. Im Gegensatz zu einem Grundstück irgendwo in der „Pampa“: .hostel, .pampa weit außerhalb des Stadtgebiets.
Die neuen Domainendungen arbeiten also für die Inhaber guter, beschreibender .de-Domains. Mit Sicherheit!
http://blog.domainmarkt.de/2011/06/neue-domainendungen/

Esther Dyson, Gründungsvorsitzende der ICANN kritisiert auf npr.org:
„Ich denke, es ist eine Art nutzloser Markt und wenn ich 185.000$ übrig hätte, würde ich diese in irgendetwas anderes investieren. Neue Werte werden auf diesem Wege nicht geschaffen. Im Grunde werden lediglich Wörter verkauft.“
http://www.npr.org/2011/06/21/137308306/not-just-dot-com-but-dot-yournamehere

Domainconsultant.com gehört zu den schärfsten Kritikern der Einführung neuer TLDs:
„Charles Ponzi wäre stolz. (…) Ist man der Besitzer einer bekannten Marke, dann wird es für diese Unternehmen richtig teuer, da sie quasi gezwungen sind, sich vor cybersquatting zu schützen. (…)
Profitieren werden davon vor allen Dingen die ICANN und die Registrare, da sich diese beiden an der Spitze der Pyramide befinden. (…) Ansonsten wird wohl keiner von der Einführung der neuen gTLDs profitieren bzw. es wird keinem wirklich nutzen. Man muss ja nur mal einen Blick zurückwerfen auf die letzte nutzlose Erweiterung der TLDs vor einigen Jahren. (…)
Es gibt im Prinzip gar keinen Bedarf an den neuen Domainendungen. Hier geht es nur um´s Geld verdienen, was mir zeigt wie korrupt die ICANN mittlerweile geworden ist.“
http://www.domainconsultant.com/?p=2925

Der Domainblogger Elliot J. Silver von elliotsblog.com fragt sich nach dem praktischen Sinn neuer Domainendungen wie .canon:
„Aus meiner Sicht funktionieren „Marken“.com Domains tadellos. Möchte ein Verbraucher beispielsweise auf die Canon Website gelangen, stellt es für diesen keine Probleme dar, Canon.com einzugeben oder die Seite ganz einfach mit Hilfe von google zu suchen.“
http://www.elliotsblog.com/i-dont-understand-brand-gtlds-6284

Morgan Linton, morganlinton.com:
„Meiner Meinung nach ist das ICANN-Vorhaben bezüglich der neuen TLDs bei weitem das Beste, was den .com-Domains jemals passieren konnte. Betrachtet man die Domainverkäufe der letzten 15 Jahre, dann lässt sich klar erkennen, dass die .com-Domains die höchsten Preise erzielten. Und dies weltweit. (…)
Also was passiert hier? – Eine wirklich gute Sache für die .com-Domains. – Alle Welt blickt nun auf den Domainmarkt und sieht, dass ein reger Handel mit Domainnamen besteht. Domainnamen werden nun wie Immobilien als Investment betrachtet. Mit jeder neuen gTLD, die gelauncht wird, wächst auch das öffentliche Interesse an der Domain-Industrie. Auf diesem Wege kommen immer mehr Menschen in diesen Bereich. Mehr Investoren, mehr Entwickler.“
http://morganlinton.com/the-real-winner-in-the-new-gtld-world-com/

Danno, dannosblog.com fragt sich, warum Nike eine .nike etablieren sollte, wenn es schon eine nike.com besitzt:
„Unternehmen, die sich registrieren lassen wollen, wird es wohl erst einmal um die 400.000 US $ kosten, lediglich um sich die „exklusiven Rechte“ für die Domainerweiterungen zu sichern. Die Ausgaben, die weiter hierfür investiert werden müssen, werden wohl mehrere Millionen $ pro Jahr betragen.
Top-Level-Domain-Erweiterung? – Ich behaupte, dass diese als „Marken oder Unternehmen“ bezeichneten Top-Level-Domains diese Bezeichnung nicht verdienen. Viel mehr sind diese so etwas wie „Top-Level-Sub-Domains“. (…) Es gibt nichts, was man nicht bereits jetzt mit einem bestehenden Domainnamen wie (hier als Beispiel genannt) nike.com machen könnte” (…) Für die meisten Firmen wird es sich nicht lohnen, hier Millionen Investitionen zu tätigen für die geringen Vorteile. Dennoch – unabhängig davon was ich davon halte – werden sich viele für eine eigene TLD bewerben.“
http://dannosblog.com/2011-06/new-top-level-domain-extentions-or-just-top-level-sub-domains/

 Andrew Allemann, Domainnamewire.com:
„Einige Leute vermuteten, dass die neuen TLDs eine exzellente Möglichkeit für große, global tätige Unternehmen wie beispielsweise eBay oder IBM eröffnen würde, ihre Marke im Domainnamen zu branden. Anstelle von eBay.com oder IBM.com könnten sie dann ihre eigenen Domainendungen .ebay beziehungsweise .ibm verwenden.
Nehmen wir einmal an, dass diese beiden Unternehmen diese neuen Endungen zukünftig tatsächlich verwenden würden. Quizfrage: Auf welchem Wege wäre dann die Firmenhomepage erreichbar? Es würde nicht genügen, lediglich „ebay“ in die Browserzeile einzugeben. So wie Browser derzeit (noch) programmiert sind, kann man nicht einfach .ebay in den Browser eingeben und dann erwarten, dass man auf die .ebay Seite gelangt. Nötig wäre hierfür eine „second level domain“ wie zum Beispiel home.ebay. Selbst wenn globale Marken ihre eigenen TLDs bekommen werden, so werden sie weiterhin die .com Adressen betreiben müssen.
Nehmen wir einmal an, eBay verweist auf der alten .com-Seite zur neuen Seite „shop.ebay“. Infolgedessen werden wohl 99% der Leute in ihren Browser erst einmal die falsche Adresse shop.ebay.com eingeben. Diese Zahl wird im Laufe der Zeit zwar sinken, doch dies vermutlich nur sehr langsam.
Und wie sieht es mit Emailadressen aus? Lautet die Adresse beispielsweise support@shop.ebay, werden wohl wiederum rund 99% der Menschen, sich daran erinnern, dass da doch noch eine TLD hingehört, die Mail an support@mail.ebay.com senden. Im Endeffekt müsste eBay diese Adresse genauso einrichten.“
http://domainnamewire.com/2009/01/26/why-ebay-and-ibm-make-no-sense/

Von Christoph Grüneberg und Pascal Lacaille

Comments (0)

Tags: , , , , ,

Domainparking: Auslaufmodell oder Neustart? – Domainer in der Zange zwischen Registrierungsgebühren und Google

Geschrieben am 01 Dezember 2011 von von Domainvermarkter-Magazin

zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin 06

Über viele Jahre hinweg gab es für deutschsprachige Domains nur zwei Parkinganbieter, die ernsthaft für den deutschen Markt lokalisiert hatten und die volle Monetarisierung von .de / .at / .ch Domains anboten: Sedo und Namedrive. Nun kommt aber Bewegung in den Parkingmarkt. Im letzten Jahr eröffnete Domainsponsor ein Europabüro in Frankfurt und begab sich so nach jahrelangem Zögern auf den europäischen Markt. Wichtigster Anzeigenlieferant für diese Parkinganbieter war und bleibt Google. Nur wer einen “Googlefeed” anbietet, kann im deutschsprachigen Markt genügend gutbezahlte Anzeigen für Domains anbieten. Yahoo bietet zwar auch einen Anzeigenfeed an, hat sich aber bisher hierzulande nicht als wettbewerbsfähig im Bereich Domainparking herausgestellt. Yahoo führt deshalb im DACH Internetraum ein Nischendasein als Anzeigenlieferant.

Viele Domaininvestoren hatten in den vergangenen Jahren vergeblich versucht, von Google einen Parkingfeed zu bekommen, um ein eigenes Parking aufzubauen. Nun scheint Google seine Vergabepolitik gelockert zu haben. In den vergangenen Monaten gelang es nicht nur der Domainer-Legende Frank Schilling, zum eigenen Parkinganbieter zu werden (internettraffic.com ), auch die Münchner Firma Team Internet bietet nun mit Ihrem Produkt „Parkingcrew“ Domainparking auf Google-Basis an.

So kommt nach jahrelangem Stillstand im Domainparking plötzlich Bewegung in einen Markt, der seit 2008 rückläufig ist. Rückläufig, weil Domainparking von zwei Seiten in die Zange genommen wird: Zum einen schüttet Google merklich weniger Anteile aus den Anzeigenerlösen an die Parkingprogramme und Domaininhaber aus. Während Googles Gewinne in den letzten Jahren deutlich wuchsen, wurden gleichzeitig die Domainer mit steigenden Registrierungskosten u.a. bei .com Domains konfrontiert.

Jüngst wurde durch Verisign eine erneute Preiserhöhung für .com und .net Domains angekündigt: Demnach steigen die Preise zum 15. Januar 2012 wie folgt:

Für die Registrierung einer .com Domain werden nun 7,85 US $, anstelle von den bisher veranschlagten 7,34 US $, fällig. Das entspricht einer Preiserhöhung von 51 Cent.
Die Registrierungsgebühr einer .net Domain steigt von 4,65 US $ um 46 Cent auf dann 5,11 US $. Hinzu kommt noch die an die ICANN zu entrichtende Gebühr in Höhe von 18 Cent pro Jahr, die noch nicht in den Verisign Preisen enthalten ist. Somit ergeben sich Gesamtpreise in Höhe von 8,03 US $ für eine .com, sowie 5,29 US $ für eine .net Domain. Dies sind die Resellerpreise der Registry, im Endkundenverkauf können hierzu noch einmal die Aufschläge der einzelnen Registrare kommen.

Welche Anteile wovon?
Die Parkingprovider bekommen wohl zwischen 65% und 75% der Einnahmen von Google ausgezahlt. Leider sind hier keine genauen Zahlen in Erfahrung zu bringen, da Google mit allen Anbietern strenges Stillschweigen vereinbart hat. Der Auszahlungsanteil, der an die Webseitenbetreiber im Programm für „Adsense for Content Publishers“ geht, ist hingegen öffentlich bekannt: Hier werden 68% ausgezahlt. Wiederum unbekannt ist, welchen Anteil die Parkinganbieter ihrerseits an ihre Kunden ausschütten. Hier dürften es durchschnittlich mindestens 70% der von Google ausgezahlten Summe aller Einnahmen sein. Diese kann aber auch nur 60% betragen, da der Anteil der Ausschüttung an die Domainer bei jedem Parkingunternehmen Verhandlungssache ist. Für die Professional-Kunden bei Sedo (SedoPro) oder Namedrive (NDOverdrive) gibt es zudem spezielle Programme. Großkunden bekommen meist auch höhere Ausschüttungsanteile zugesichert. Das Problem ist nur, dass Niemand sicher sein kann, ob die Versprechungen über die Höhe des „Shares“ auch eingehalten werden. Die genauen Anteile, die von Googles Werbeumsatz durchgereicht werden, können ja nicht nachvollzogen werden. Die Frage nach dem Share, also den Anteil, den man als Kunde bekommt, wird somit aufgrund einer fehlenden Datenbasis irrelevant. Dem Kunden bleibt nur die Möglichkeit, durch ständiges Testen herauszufinden, wo seine Domains am Besten monetarisiert werden.

Google Smart Pricing
Verkompliziert wird die Problematik der Höhe des „Shares“ darüber hinaus noch dadurch, dass Google ein sogenanntes „Smart Pricing“ eingeführt hat. Hierbei werden die Ausschüttungsbeträge danach berechnet, wie gut die Klicks auf die von Google eingeblendeten Anzeigen am Ende wirklich konvertieren. Während bei Pay Per Sale (PPS) Programmen diese Konvertierung genau nachvollziehbar ist, ist dies bei Pay Per Click (PPC) nur schwer möglich. Dennoch betreibt Google Messungen, wie hoch die Qualität des Traffics angeblich sein soll. Mit Google Analytics hat Google für Webseitenbetreiber ein Instrument geschaffen, um die Anzeigenkonvertierung bei Google Adsense zu messen, indem man beide Programme verbindet und ggf. noch eigene zusätzliche Kriterien, wie erzielte Leads oder Verkäufe, einbindet. Google kann auf diesem Wege wiederum feststellen, welche Qualität ein Klick auf die Anzeige eines jeweiligen Publishers hat. Im Ergebnis führt dies beim Parking zu einer Qualitätseinstufung der Domains und verbunden damit zu variablen Auszahlungen. Unglücklicherweise ist nicht garantiert, dass jeder Domainer auch wirklich den Preis für seinen Traffic bekommt, den Google an den Parkinganbieter ausschüttet. Oft werden die Einnahmen gepoolt, sowohl in Kategorien als auch unter mehreren Kunden. Dies ist für den Domainer auch deshalb ärgerlich, weil er so den Wert einzelner Domains nicht mehr richtig einschätzen kann. Er kann nicht sicher sein, dass eine bestimmte Domain wirklich die Erlöse bekommt, die ihr zustehen.
Zudem ist unklar, wie beim Smart Pricing die Einnahmen aus den Werbeerlösen tatsächlich verteilt werden. So wundert es, dass man als Google Adwords-Kunde zwar saftige Anzeigenpreise für bestimmte Keywords sieht, diese Preise sich aber selten im Erlös einer geparkten Domain mit genau diesen Keywords wiederfinden lässt.
Google erklärt das System auf seiner Webseite so: *

Was ist Smart Pricing?
Die Smart Pricing-Funktion von Google senkt automatisch die maximalen CPC-Gebote (Cost-per-Click) für bestimmte Seiten im Google-Werbenetzwerk sowohl auf Desktop-PCs als auch auf Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser.
Alle Daten im Google-Werbenetzwerk werden ständig analysiert. Wenn aus unseren Daten hervorgeht, dass ein Klick auf einer Seite im Google-Werbenetzwerk nur mit geringer Wahrscheinlichkeit zu einem konkreten Geschäftsergebnis (Online-Verkauf, Registrierung, Anruf oder Newsletter-Abonnement) führt, wird das Gebot für diese Website gegebenenfalls reduziert.
Bei der Analyse berücksichtigen wir zahlreiche Faktoren, etwa die Keyword-Listen oder Begriffe, die eine Anzeigenschaltung auslösten, oder den Typ der Website, auf der die Anzeige geschaltet wurde. Nehmen wir beispielsweise an, Sie schalten Anzeigen für Digitalkameras. Ihre Anzeige erscheint auf zwei verschiedenen Seiten – einer Suchergebnisseite der Google Websuche für das Keyword „Digitalkameras“ sowie einer Seite über Digitalkameras im Google- Werbenetzwerk. Falls Google feststellt, dass Ihre Anzeigen auf der Seite im Google-Werbenetzwerk wahrscheinlich weniger gute Leistungen erzielen als bei der Google Websuche, senkt das AdWords-System möglicherweise das maximale CPC-Gebot für diese Website. Durch fortlaufende Abschätzung des Werts von Klicks und Anpassung der Gebote erspart Ihnen Google viel Zeit und Mühe. So wird durch die Google-Technologie ohne zusätzlichen Aufwand für Sie sichergestellt, dass Ihre Anzeigen bei Google und im Google-Werbenetzwerk einen möglichst gleichbleibenden Nutzwert erzielen.

Was diese Google-Prosa in der Praxis bedeutet, hat der Kollege Michael Gilmour von whizzbangsblog.com übersetzt: **
„Google möchte die guten Publisher nicht an die Konkurrenz verlieren, weil diese gutes Geld für Google verdienen. Damit das nicht passiert, „smart pricen“ sie diesen Traffic nach oben, so dass sie einem guten Publisher 2$ pro Klick bezahlen. Das ist doppelt so viel, wie Google selber erhält! Aber was Google für die guten Klicks zahlt ist fast irrelevant. Es sind die schlechten Klicks, durch die das Geld verdient wird.
Google möchte also die schlechten Klicks bestrafen (und davon gibt es aus- reichend), weshalb sie diese nach unten „smart pricen“ und nur 0,10$ pro Klick bezahlen.
Im Ergebnis bekommt Google 100 $ von den Anzeigenkunden, zahlt aber nur 20$ (in diesem Beispiel 10 clicks a 2$) an die guten Publisher aus und 9$ (90 Klicks x 0,10$ je Klick) an die schlechten Publisher. Google zahlt ins- gesamt 29$ aus und verdient 71$ … Aber beide, gute sowie schlechte Publisher, sind zufrieden, da sie in dem Glauben sind, sie bekommen, was ihnen zusteht. Der Advertiser hingegen zahlt $1 je Klick und dies ist in seinen Augen genau das, was es ihm auch wert ist. Das Beste daran ist, dass es Google so möglich ist, guten und schlechten Traffic zu mischen. Während alle das gleiche zahlen müssen, kann Google bei der Auszahlung diskriminieren. Dies ist ein großartiges Geschäftsmodell!“

Grundsätzlich ist natürlich nichts dagegen einzuwenden, dass Google den Traffic hinsichtlich seiner Qualität bezahlen möchte. Denn Betrug ist ein ernsthaftes Problem für alle seriösen Domainer und Publisher. Jede Domain, die schlechten Traffic liefert, also wo die geklickten Anzeigen beim Advertiser relativ schlecht konvertieren, kann prinzipiell die guten Parkingdomains mit in den Abgrund ziehen. Da aber das Smart-Pricing System für den Domainer absolut nicht nachvollziehbar ist, stellt sich durchaus die Frage, ob Google hier nicht auch zugunsten seiner eigenen Anzeigen auf der Google-Suchseite manipuliert.

Sippenhaft bei Google?
Viele Webseiten-Betreiber haben berichtet, dass sich Smart-Pricing massiv auswirkt, wenn man nur ein schlechtes Projekt unter seinen sonst guten Webseiten hat. Eine hinzugekaufte Webseite mit „schlechtem“ Traffic, so wird berichtet, ziehe den gesamten Account des Publishers bei dem Google Adsense-Programm herunter. Dieser Effekt geht nach Beobachtungen so weit, dass sich die Gesamtausschüttung deutlich verbessert, wenn man guten und schlechten Traffic innerhalb verschiedener Accounts (was Google eigentlich nicht erlaubt) splittet. Dies legt den Verdacht nahe, dass Google hier eine Art Sippenhaft vornimmt. Dieser Verdacht verstärkt sich, wenn man weiß, dass Google im Konfliktfall auch gerne mehrere Accounts von unabhängigen juristischen Personen mitsperrt, einzig und alleine deswegen, weil diese unter der gleichen Adresse geführt werden. Begründungen oder Mahnungen werden zuvor nicht versendet. Wer also sein Einnahmemodell auf Google Adsense als Publisher stützt, kann von einem auf den anderen Tag willkürlich seine Einnahmen verlieren! Bereits verdiente Einnahmen werden einfach nicht ausgezahlt. Dies geht soweit, dass man noch nicht einmal mehr an seine Belege kommt, die ggf. für das Finanzamt wichtig wären. Google verhält sich eben wie ein typischer Monopolist, der sich rücksichtslos gegenüber seinen Geschäftspartnern verhalten kann, da diese wenig Alternativen haben.

Domainparking-Rechenbeispiel
Da Google keine genauen Zahlen offenlegt, lässt sich nur spekulieren, woher die starken Rückgänge beim Domainparking wirklich kommen. Fest steht: Höhere Kosten und weniger Erlöse brachten so manchen Domainer-Businessplan in den vergangenen Jahren durcheinander. Ein Rechenbeispiel: Wer 100.000 Domains zu 7 Euro registriert und je Domain 7,50 Euro Parkingerlöse erzielt, kann ein sattes Plus von 50.000 Euro im Jahr erzielen. Steigen die Registrierungsgebühren nur um 5 Prozent auf 7,35 Euro, bei gleichzeitig 5% weniger Parkingeinnahmen, gerät man bereits mit 22.500 Euro ins Minus.
Natürlich ist dies lediglich ein Rechenbeispiel, aber generell gibt es einige Domainer, die tatsächlich jede Domain löschen, wenn diese sich nicht mehr rentiert und gleichzeitig nicht zu Verkaufszwecken gehalten wird (z.B. Domains mit expired Traffic). Durch die nächsten Preiserhöhungen wird es sich bei einigen .com Domains nicht lohnen, die Registrierung zu verlängern.

Hohe Preiselastizität beim Parking
Für den Domainer geht es, da er die Kosten der Domainregistrierung übernimmt, um relativ wenig Gewinn, der ihm verloren geht. Für Google oder die Parkingfirmen geht es aber um mehr:
Wenn Google 70 Prozent des Anzeigenerlöses an die Parkingfirmen ausschüttet und diese wiederum davon 70% an die Domainparker, gehen sowohl Google als auch den Parkingfirmen erhebliche Umsätze und Gewinne verloren, wenn Domainnamen nicht mehr registriert und geparkt werden, weil die Kosten die Erlöse übersteigen. Im obigen Beispiel sähe die Verteilung wie folgt aus: Von jedem Euro, den Google einnimmt, behält Google 30 Cent ein, die Parkingfirma erhält 21 Cent und der Domainer bekommt 49 Cent. Da der Domainer aber die Kosten für die Registrierung der Domains übernimmt, bekommt dieser lediglich 3,5 Cent als Gewinn für seine Arbeit. Die Preisfrage ist: Wie hoch ist hingegen der Gewinn bei Google und dem Parkinganbieter? Schon kleinste Änderungen an den Stellschrauben führen zu erheblichen Umsatz- und damit auch Gewinnverlusten. Jeder Prozentpunkt weniger Ausschüttung an einen Domainer bedeutet einen überproportionalen Umsatzverlust – insbesondere für Google. Die Preiselastizität im Geschäft Domainparking ist äußerst hoch.

Mehr Wettbewerb beim Parking?
So macht es für Google aktuell durchaus Sinn, durch größeren Wettbewerb unter den Parkinganbietern, auf die Margen der etablierten Parkinganbieter Einfluss zu nehmen. Konkret:
Durch die Vergabe neuer Parkingfeeds erhöht man den Konkurrenzdruck. Die bisherigen Anbieter wie Sedo, Namedrive oder Domainsponsor haben lange Zeit Pionierarbeit geleistet und betreuen viele supportaufwendige Kleinkunden. Anbieter wie Frank Schilling oder Parkingcrew können sich auf wenige Großkunden konzentrieren und bei einem geringen Kundenbetreuungsaufwand auch mit geringeren Margen arbeiten. Dies setzt die etablierten Anbieter unter Druck, denen die umsatzstärksten Kunden oft zuerst abwandern. Es sind zudem gerade diese Großkunden, die jährlich Millionen Domains im Parking testen und jede Domain nach Jahresfrist wieder löschen, die sich nicht trägt, selbst wenn diese 99% der Registrierungsgebühren einspielen sollte.

Google setzt auf das altbekannte Motto: Konkurrenz belebt das Geschäft – solange man die Konkurrenz mehr bei seinen Verkäufern ansiedelt als bei sich selbst. Denn es gibt bisher keine Anzeichen dafür, dass Google wieder höhere Anteile aus den eigenen erzielten Erlösen an die Domainparker auszahlen würde. Google hat mit seinem Produkt Adwords/Adsense eine derzeit fast konkurrenzlose Marktstellung erreicht. Nur in Nischen wie bei Erotikwebseiten oder bei Portalen, die Google aus welchen
Gründen auch immer nicht weiter monetarisieren will, bleibt Platz für andere Anbieter.

Domainparking nur noch über Nameserver
Wer bisher eine Domain mit Domainparking monetarisieren wollte, hatte zwei Möglichkeiten:
Entweder man richtete die Nameserver des Parkinganbieters direkt auf der Domain ein oder man leitete die Domain mittels URL-Forwarding auf eine Seite nach dem Muster www.Parkinganbieter.de/Domainname.xx um.
Mit letzterer Möglichkeit soll nun, zumindest bei Anbietern, die Google Anzeigen nutzen, zum 30. September 2011 Schluss sein. Angekündigt wurde diese Umstellung bereits im August 2010 u.a. von der Firma SEDO. Nun scheint es aber erstmals einen konkreten Termin für die Umstellung zu geben.
Betroffen sind nicht nur alle Domainbesitzer, denen es in ihren Domainpaketen verwehrt ist, eigene Nameserver zu betreiben. Viel härter trifft es all Diejenigen, die ein Anbieter-Switching betreiben. Bei Diensten wie above.com oder Parklogic.com wird der Traffic einer Domain zu unterschiedlichen Parkinganbietern geschickt, um festzustellen, welcher Anbieter eine Domain am Besten monetarisiert. Aufgrund unterschiedlicher Auszahlungsstrategien hat es sich lange Zeit gelohnt, den zweiten Aufruf einer Domain vom gleichen Nutzer (gleiche IP-Adresse) auf einen anderen Parkinganbieter zu leiten, um so bis zu 20% mehr gezahlte Klicks zu generieren.
Offensichtlich ist Google genau dieses Anbieter-Switching ein Dorn im Auge. So ist es für Google schwieriger, die Qualität einer Domain und die Performance eines Anbieters zu verfolgen. Theoretisch kann aber die Kontrolle der Nameserver dazu führen, dass so die Herkunft eines Besuchers bzw. des Traffics genau bestimmt werden kann. Bei einem URL-Forwarding kann man den Traffic auch zuerst auf die Parkingdomain schicken, um die Herkunft der Besucher zu tarnen. Wer den Nameserver kontrolliert, kann hingegen genau loggen, woher der Traffic einer Domain stammt. Ob diese Möglichkeit dann von Google genutzt wird, d.h., ob die Parkinganbieter Daten weitergeben müssen, ist bisher nicht bekannt.

Der Zwang zum Nameserverparking scheint auf den ersten Blick für die Domainer von Nachteil zu sein, ist doch so das beliebte Trafficsplitting nicht mehr möglich. Es könnte aber auch ein Mittel sein, um Domains mit schlechtem Traffic besser filtern zu können. Wenn hierdurch betrügerischer Traffic ausgefiltert werden kann, würde diese Umstellung allen ehrlichen Domainern zugute kommen.

Christoph Grüneberg

*  = http://adwords.google.com/support/aw/bin/answer.py?hl=de&answer=134761
**= http://whizzbangsblog.com/index.php/article-archive-mainmenu-150/domain-analytics/427-part-3-smartpricing-traffic

Comments (0)

Advertise Here