Tag Archive | "Moniker"

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KeyDrive S.A. kauft Moniker und Snapnames von Oversee.net

Geschrieben am 02 Februar 2012 von von Domainvermarkter02

Wie der Blog DomainNameNews (DNN) meldet, hat das luxemburgischen Unternehmen KeyDrive S.A., zudem unter anderem auch die saarländische Key-Systems Gruppe mit Sitz in St. Ingbert gehört, die beiden US-Registrare Moniker sowie Snapnames von Oversee.net erworben. Die Meldung des DNN-Blog beruft sich auf Informationen die aus der Domain-Industrie stammen. Auch auf der Website von KeyDrive S.A. ist eine entsprechende Information bereits zu finden. Der Deal wurde uns mittlerweile auch auf dem gerade in Santa Monica stattfindenden Domainfest bestätigt. Das Domainfest wird von Oversee.net veranstaltet, die Verkäufer von Moniker und Snapnames sind.

Auf der Seite heißt es:

„In der KeyDrive S.A., Luxemburg, sind die Key-Systems Gruppe mit Sitz in St. Ingbert/ Saarland, die NameDrive Group (Luxemburg/ USA) sowie Moniker und SnapNames (Florida und Oregon/ USA) mit insgesamt über 160 Beschäftigten zusammengefasst.

Nach der Übernahme von Moniker im Januar 2012 rangiert die Gruppe unter den TOP 10 der größten bei ICANN akkreditierten Registrare auf Platz 6; insgesamt verwaltet die Gruppe zur Zeit über 5 ,4 Millionen Internetadressen.“

Durch den Verkauf von Moniker und Snapnames, zieht sich Oversee.net komplett aus dem Registrar- und Aftermarket-Geschäft zurück, was vermuten lässt, dass sich das Unternehmen Zukunft wohl verstärkt und ausschließlich dem Website-Building- sowie Online-Advertising-Business widmen. Der Verkaufspreis von Moniker und Snapnames ist nicht offiziell bekannt, soll aber deutlich unter dem früheren Einkaufspreis von Oversee.net liegen.

Interessant ist dieser Deal auch deshalb, weil zu Keydrive die Domain-Parkingfirma Namedrive gehört und damit der Verkauf Moniker/Snapnames an einen direkten Konkurrenten von Domainsponsor ging, ein Parkinkanbieter der zu Oversee.net gehört.

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Moniker und Dotster nun auch bei SedoMLS

Geschrieben am 20 Oktober 2011 von von Christoph Grueneberg

Sedo hat für sein Verkaufsnetzwerk SedoMLS (Sedo Multi-Listing-Service) zwei neue weitere wichtige Partner gewinnen können: Moniker und Dotster. Bemerkenswert an dieser Entwicklung:  Moniker ist eine Firma von Oversee.net. Zu Oversee.net gehört mit Domainsponsor auch ein direkter Sedo-Konkurrent im Bereich Domainparking.

Auch der Registrar Dotster konnte für das SedoMLS Netzwerk gewonnen werden und geht nun eine erneute Partnerschaft mit Sedo ein. Bereits in der Vergangenheit, bevor Sedo sein MLS-Program ins Leben gerufen hatte, kooperierten beide Unternehmen schon miteinander. Sedo integrierte damals die Dotster Verkaufslisten in seinem System. Darüber hinaus erwarb Sedo, im Jahr 2009 den Domain-Parking-Anbieter RevenueDirect von Dotster, für 825.000 $.

Die beiden neuen Partner sind ein großer Gewinn für das SedoMLS Netzwerk. Der Registrar Dotster managed laut webhosting.info mehr als eine Million Domains und ist der weltweit 18. größte Domain-Registrar; Moniker liegt mit 2,2 Mio verwalteten Domains auf Platz 10.

“Ein ausschlaggebender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens ist die Wirksamkeit des Domainnamens, um es Usern zu erlauben, ihn zu finden und sich an ihn zu erinnern. Es gibt keinen Grund für Unternehmer, sich mit weniger als dem idealen Domainnamen zufrieden zu geben”, so Craig Snyder, General Manager von Moniker. “Wir unterstützen Unternehmen dabei, ideale Domains zu finden und können auf Erfahrungen aus mehr als einem Jahrzehnt zurück blicken. Durch die Ausweitung unserer Partnerschaft mit SEDO können wir nun auch den Zugang zu Millionen von bereits registrierten und zum Verkauf stehenden Domains anbieten.”

“Genau wie Grundstücke sind Domains einzigartige Vermögenswerte, die im Wert steigen, wenn sie bei einem Registrar gekauft werden”, sagt Tim Schuhmacher, CEO bei SEDO. “Einen Namen direkt aus einer Registratur zu kaufen ist die beste Lösung, doch der perfekte Name wird nicht immer verfügbar sein. Durch unsere Partnerschaft mit Moniker sind wir in der Lage, den Leute die größte Anzahl an Domain-Möglichkeiten zu bieten. Auf diese Weise können sie eine geeignete und fundierte Wahl treffen, wenn sie eine Domain für ihr Unternehmen kaufen möchten.”

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Domain-Blog-Spotting – die lieben Kollegen (01/2011)

Geschrieben am 10 Januar 2011 von von Christoph Grueneberg

Wichtigstes Thema der ersten Tage im neuen Jahr ist ein (vermeintlicher) Skandal bei dem Registrar Moniker, der zum Domainkonzern Oversee.net gehört. Ein einzelner Mitarbeiter von Moniker hatte die Inhaberdaten aus einer mit Whois-Protection geschützten Kundendomain genutzt, um dem Arbeitgeber des Kunden eine kompromittierende Email zu schicken.

Dieser Fall wurde von Rick Schwartz vorgetragen, welcher Moniker/ Oversee eine Frist bis zum 31.12.2010 setzte, diese Angelegenheit selber zu veröffentlichen, ansonsten würde er es machen – und er hielt Wort

In einem weiteren Beitrag kündigt Rick Schwartz als Konsequenz aus dem – in seinen Augen – ungeheureren Skandal den Abzug aller seiner 5.000 bei Moniker registrierten Domainnamen  an und fordert andere auf, es ihm gleich zu tun – sich zu entscheiden, ob man ein „Ostrich or Eagle“ (flugunfähiger Vogel Strauß oder ein Adler = König der Lüfte) sei.

Die Fehde zwischen Rick Schwartz und Oversee dauert nun schon länger an (Oversee.net zog sich mit Domainsponsor als Sponsor der TRAFFIC zurück und gründete eine eigene Konferenz, Domainfest).

Natürlich ist der Vorfall bei Moniker unschön. Es stellt sich aber die Frage, ob es sich hier um einen gleich großen Skandal wie bei den Auktionsmanipulationen durch Halvarez bei der ebenfalls von Oversee gekauften Firma Snapnames handelt (der Fall wurde durch Oversee.net aufgeklärt und die Opfer entschädigt).

Michael H. Berkens springt noch am gleichen Tag bei TheDomains.com auf den Zug auf und fordert von Moniker die umgehende Nennung und Entlassung des schuldigen Mitarbeiters.

Andrew Allemann von Domainnamewire.com meint, dass es sich hier wohl eher um einen Einzelfall handelt, bei dem ein Mitarbeiter Firmeninterna ohne Wissen und Rückendeckung der Geschäftsleitung missbraucht hat. In jeder Firma gäbe es Wissen, welches vertraulich sei und missbraucht werden könne. Untreue von Mitarbeitern könne man nur schwer verhindern.

Andrew weist auch die Forderung zurück, Moniker solle den Namen des Mitarbeiters veröffentlichen. Zu Recht merkt er an, dies sei eine innere Personalangelegenheit und eine Firma dürfe nicht einfach wegen eines solchen Vorfalls öffentlich Namen nennen: „Dies ist kein Skandal, so lange nicht andere Einzelheiten als bisher bekannt werden sollten“, (“Unless something else comes out, this is not a scandal we’re looking at” ) so Andrew Allemann. Allemann wurde zuvor über Kommentare in seinem eigenem Blog angegriffen, weil er über diesen „Skandal“ nicht umgehend in seinem vielgelesenen Blog berichtet hatte.

Die Satireseite DomainGang.com reagierte mit einer Umfrage auf die Diskussion , ob Moniker den Namen des Täters nun veröffentlichen soll oder nicht.

Was gab es sonst noch letzte Woche?

Ebenfalls auf DomainGang.com die Meldung „Teen Domainer sues Parents for late start in Domaining“;  eine satirische Anspielung auf die Tatsache, dass es tatsächlich einen bloggenden jungen Domainer unter TeenDomainer.com gibt. Der Betroffene, der angeblich gar nicht gemeint sein soll, reagierte mit Humor und zeigte den Beitrag von DomainGang.com umgehend seinen Eltern.

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