Tag Archive | "New TLDs"

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ICANNs Digital Archery: Kirmesverfahren bestimmt über Bearbeitungsreihenfolge bei nTLDs

Geschrieben am 11 Juni 2012 von von Christoph Grueneberg

Nach Abschluss der unfreiwillig verlängerten Bewerbungsphase für neue generische Top-Level-Domains (NewgTLDs) hat die ICANN nun das Schießen um die Bearbeitungsreihenfolge eröffnet. Das ganze Verfahren nennt sich „Digital Archery“. So ist es kein Wunder, dass sich der ein oder andere Bewerber vorkommt, als wäre er auf der Kirmes oder beim Schützenfest. Dem ist aber nicht so, schließlich haben alle Bewerber vorab 185.000 US-$ Bewerbungsgebühr je Endung bezahlen müssen.

Es wurde sich insgesamt um mehr als 1.900 neue Domainendungen beworben, wobei einige Endungen wahrscheinlich gleich bei mehreren Marktteilnehmern auf der Liste stehen dürften.

Da die ICANN nicht alle Bewerbungen auf einmal bearbeiten kann, wird die Reihenfolge in einem sportlichen Online-Wettbewerb entschieden, dem „Digitalen Bogenschießen“.

Für jede gTLD-Bewerbung gibt es einen Zeitpunkt, zu dem der Bewerber auf einer bestimmte Webseite klicken muss. Wobei sich jeder den Zeitpunkt vorher selber aussuchen darf. Je genauer an dem gesetzten Zeitpunkt geklickt wird, um so früher wird die Bewerbung bearbeitet. Danach will die ICANN jeweils Tranchen zu je 500 TLDs abarbeiten. Natürlich werden auch alle Bewerbungen zusammengefasst, die sich um die gleiche Endung bewerben.

Da derzeit noch unklar ist wie lange die Bearbeitung dauert, kann es große finanzielle Nachteile mit sich bringen, nicht schon im ersten Batch dabei zu sein. Derzeit geht die ICANN von fünf Monaten Bearbeitungszeit für die ersten 500 Bewerbungen aus.

Einige auf Domaincatching spezialisierte Unternehmen haben dann auch prompt ein Geschäftsmodell aus diesem Verfahren gemacht. Denn gerade beim Catchen gelöschter Domainnamen kommt es auf millisekundengenaue Arbeit an. Diese Erfahrung können nun die Bewerber für sich einkaufen. Man muss also nicht gerade selber ein Schützenkönig sein um hier seine Trefferchancen zu erhöhen. Dies unterscheidet das Verfahren von der Kirmes: Auf dem Rummelplatz würde es im Wettstreit sicher nicht gut ankommen, wenn man nicht selber schießt, sondern einen Söldner für sich schießen läst. Daran merken wir, dass es beim Digital Archery nicht um ein Freizeitvergnügen geht, sondern um handfeste Geschäfte.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite der ICANN zum Verfahren

Besuchen Sie auch unser Special zu den New gTLDs

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.bayern: Domainvergabe per Versteigerung?

Geschrieben am 16 April 2012 von von Domainvermarkter02

Der Bewerber der neuen Top-Level-Domain (nTLD) .bayern plant die Versteigerung von besonders begehrten Domains. Dies geht aus einem Interview des Bayrischen Rundfunks (BR) mit dem Geschäftsführer der Bayern Connect GmbH hervor, welche die .bayern-TLD mit Lizenz des Freistaats Bayern betreiben will.

Im Interview äusserte Bayern Connect Geschäftsführers Caspar von Veltheim, dass man plane „einzelne Domains unterhalb von .bayern, also zum Beispiel hotel.bayern, (…) im Falle mehrerer Bewerber “diskriminierungsfrei” zu vergeben – indem man sie versteigere“.

Die Bayern Connect GmbH ist eine Tochter der international tätigen und an der Londoner Börse notierten Holding-Gesellschaft TLDH, die sich mit weiteren Tochtergesellschaften auch um die Vergabe für Rom, Berlin und New York bemüht. Hier findet sich mit Peter Dengate ein Ex-ICANN CEO an der Spitze der Holding, was zumindest für ausreichend Know-How spricht.

Grüne üben Kritik

Kritik am Ausschreibungsverfahren und der Gewinnerfirma kommt von  der Grünen-Landtags-Abgeordneten Ulrike Gote. Sie findet bereits das Ausschreibungsverfahren der bayrischen Staatsregierung “wenig transparent”. Dass die Bayern Connect GmbH eine Tochter der TLDH Holding ist, die ihren Sitz auf den als Steuerparadies geltenden Jungferninseln hat, sorgt bei ihr für weiteres Unverständnis und Befürchtungen, die .bayern könnte bald weiterverkauft werden.

Lediglich ein Konkurrent bei Ausschreibung um .bayern

Um Betreiber von .bayern zu werden musste sich die Bayern Connect GmbH im Rahmen der Ausschreibung der bayrischen Staatsregierung gegen lediglich einen Mitbewerber, dem dotbayern e.V., durchsetzten. Nach Aussagen des im Bayerischen Finanzministerium für IT-Angelegenheiten zuständigen Staatssekretär, Franz-Josef Pschierer, habe Bayern Connect ein vielfaches an Gewinnbeteiligungen angeboten wie die Konkurrenz dotBayern e.V. und somit letztendlich das Rennen gemacht.

Landesregierung hat sich Eingriffsrechte zusichern lassen

Fragen werfen allerdings Meldungen auf, dass sich der Freistaat Bayern umfangreiche Mitspracherechte bei der Vergabe von Domainnamen unter .bayern gesichert hat. So wolle man keine “missbräuchliche Verwendung des Landesnamens zulassen” (heise.de).

Der Betreiber Caspar von Veltheim bestätigt: “Oberste Entscheidungsinstanz für die Zuteilung von .bayern-Subdomänen bleibt aber der Freistaat Bayern” (br.de).

In der Antwort auf die Anfrage der Grünen zu .bayern im Landtag von Bayern wird das Staatsministeriums konkret; demnach wird vertraglich folgendes mit dem Betreiber geregelt:

  •  Zuteilung von Second Level Domains
  • Vermeidung plagiierender Domains
  • Kennzeichenschutz
  • Schutz bestimmter Gattungsbegriffe
  • Unterbindung von Rechtsverletzungen
  • Gewährleistung des Datenschutzes
  • Preise der Second Level Domains
  • Einrichtung eines Beirats
  • Sperrlisten
  • Einhaltung der Registrierungsrichtlinien

Dies lässt Raum für Spekulationen: Wird es in dem CSU-regiertem Bayern keine Erotikdomains wie “verficktes.bayern” geben? Wie werden die “Schwarzen Listen” bestimmt, die bestimmte Begriffe von der Registrierung ausschließen? Oder muss man damit rechnen, das bereits registrierte Domainnamen nachträglich gelöscht werden?

Offensichtlich legt man im Gegensatz zur Denic die Verantwortung für die Domainanmen stark in die Hände der Betreiber. Während die Denic nur bei offenkundigen Rechtsverletzungen angehalten ist Domainnamen zu löschen, wird unter .bayern die Frage was “plagiierende Domains” und  Kennzeichenrechtsverletzungen sind in die Hand der Betreiber gelegt.

Noch weitgehender dürfte sich der Punkt “Unterbindung von Rechtsverletzungen” auswirken: Damit könnten Eingriffe gemeint sein, wenn es um Inhalte von unter .bayern-Domains hinterlegten Webseiten geht.

 

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ICANN will New-TLD-Bewerberliste am 30. April bekanntgeben

Geschrieben am 03 April 2012 von von Domainvermarkter02

Mit Spannung wird erwartet um welche neuen Domainendungen demnächst der Domainnamensraum erweitert werden könnte. Nun hat die ICANN in einer Pressemitteilung mit dem 30. April 2012 das Datum bekannt gegeben, an welchem die vollständige Liste der Bewerbungen veröffentlicht werden soll. Wenn alles wie erwartet abläuft.

Dann läge die ICANN nach eigenen Angaben voll im selbst aufgestellten Zeitplan. Rod Beckstorm, Präsident und CEO der ICANN äußert sich in der Presseerklärung wie folgt:

Unser Plan war es immer, die Liste mit den Bewerbern um eine der neuen gTLD, ca. zwei Wochen nach dem Schließen des Bewerbungsfenster am 12. April dieses Jahres zu veröffentlichen. Mit der Bekanntgabe eines Veröffentlichungstermin, so Beckstorm weiter, möchte man allen die Möglichkeit eröffnen, sich auf diesen mit Spannung erwarteten Moment vorzubereiten.

Allerdings merkt der ICANN-Präsident einschränkend an, dass es für den Fall einer überwältigend großen Anzahl von Bewerbungen durchaus noch zu einer Verschiebung des anvisierten und nun offiziell verkündeten Termin kommen kann.

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Google: Kein Ranking-Vorteil für neue TLDs

Geschrieben am 20 März 2012 von von Domainvermarkter03

Matt Cutts, SEO-Spezialist bei Google, hat einer Aussage, dass neue Top-Level-Domains von der Suchmaschine im Ranking bevorzugt behandelt würden, widersprochen. In einem Blogpost hatte Adrian Kinderis, CEO von ARI Registry Services, die Aussage getroffen, dass Google automatisch eine Webseite mit einer neuen Domainendung statt ihres Äquivalents mit .com favorisieren würde. Wenig überraschend: ARI Registry Services begleitet Firmen bei der aktuellen Vergabe von neuen TLDs.

Überraschend hingegen, dass Cutts nun öffentlich in einem Beitrag auf Google Plus vehement widersprach: “Das ist einfach nicht wahr, und als Techniker in Googles Search Quality Team muss ich dieses Missverständnis widerlegen. Google hat eine Menge Erfahrung darin, relevante Webseiten zu platzieren, unabhängig von ihrer Top-Level-Domain. Google wird versuchen, neue TLDs angemessen einzustufen, doch erwarten Sie nicht, dass eine neue TLD irgendeine anfängliche Bevorzugung gegenüber .com erfahren wird, und ich würde auch nicht darauf wetten, dass das langfristig passieren wird. Wenn Sie eine komplett neue TLD aus anderen Gründen registrieren lassen möchten, ist das Ihre Entscheidung, doch sollten Sie eine neue TLD nicht in dem Irrglauben registrieren, dass Sie in den Suchmaschinen-Rankings auf irgendeine Art einen Schub erfahren werden.”

Mit seinem deutlichen Statement entkräftet der Google-Sprecher einen der angeblich wichtigsten Vorteile der neuen Top-Level-Domains, die von ARI umfassend beworben werden.

Nicht nur der australische Registrar, auch deutsche Unternehmen möchten mit dem Versprechen einer hohen Suchmaschinenplatzierung das Interesse an den umstrittenen neuen Domainendungen fördern. So erklärt die dotversicherung-registry GmbH, die sich “stellvertretend für alle versicherungsaffinen Unternehmen um die Einführung der TLD .versicherung bewerben” möchte, in einem Beitrag auf ihrer offiziellen Homepage: “Die Top-Level-Domain .versicherung teilt nicht nur Verbrauchern, sondern auch Suchmaschinen ganz automatisch Ihre Branchenzugehörigkeit mit.” Darauf basierend geht dotversicherung-registry davon aus, “dass die neuen TLDs, zu denen .versicherung gehört, von den Suchmaschinen entsprechend positiv eingestuft werden und ihren Inhabern damit einen langfristigen und strategischen Wettbewerbsvorteil bei der Neukundengewinnung bieten.”

Auch die dotreise GmbH, die sich für die “Schaffung und Etablierung der Top-Level-Domain .reise” einsetzt, rückt die angeblich bessere Platzierung der neuen TLDs in Suchmaschinen in den Vordergrund. Geschäftsführer Axel Schwiersch, gleichzeitig verantwortlich für die Initiative der dotversicherung-registry GmbH, baut die Argumentation für die unbedingte Notwendigkeit einer neuen TLD in einem ähnlichen Stil auf. In einem Interview informiert Schwiersch potentielle Interessenten darüber, dass “aufgrund der Vielzahl neuer Namensräume mit einer Segmentierung des Internet zu rechnen [ist], die sowohl von Verbrauchern als auch von Suchmaschinen gestützt wird”. “Reise” gehöre zu den am häufigsten gesuchten Begriffen im Netz, “durch die Übereinstimmung von Suchbegriff und Top-Level-Bereich der Domain erkennen Suchmaschinen automatisch die hohe Relevanz der Domain”, so der Geschäftsführer der dotreise GmbH. Seine wichtigste Schlussfolgerung: “.reise-Domains sind daher ideal geeignet, wenn eine Top-Platzierung in Suchmaschinen angestrebt wird.” Das sei auch deshalb der Fall, weil “sowohl Suchmaschinen als auch Verbraucher wissen, dass das Angebot von einem professionellem Anbieter stammt”.

Google ist derzeit die relevanteste Suchmaschine in Deutschland. Mit der klaren Aussage von Matt Cutts, dass eine neue TLD keinesfalls automatisch höher in den Rankings gelistet wird als etwa sein .com-Pendant, fällt eines der wichtigsten Werbeargumente für neue TLDs. Und ob Verbraucher einer unbekannten Domainendung mehr vertrauen werden als lange bekannten Endungen wie .de und .com, ist ebenfalls noch nicht ausgemacht. Die letzten Neueinführungen wie etwa .mobi  starteten mit ähnlichen Argumenten, ohne aber bisher die damaligen Versprechen erfüllen zu können.

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Neue TLDs: Skepsis bei DAX-Unternehmen überwiegt

Geschrieben am 24 Januar 2012 von von Domainvermarkter03

Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche stößt die Einführung neuer Top Level Domains (TLDs) bei den deutschen DAX-Unternehmen auf wenig Interesse. Mit Linde, RWE und SAP bewerben sich nur drei große Konzerne um neue Domain-Endungen, während Unternehmen wie die Allianz, BASF, Beiersdorf, Lufthansa, Metro und Munich Re auf eine Bewerbung verzichten.

Der Konzern SAP, der sich um die Endung .sap bewirbt, verspricht sich von einer eigenen Domainendung neue Chancen im Marketing. Linde hofft, mit einer eigenen Adressendung schneller in Suchmaschinen gefunden und eindeutig identifiziert werden zu können. Zudem könne mit einer neuen Endung auch auf die jeweilige Landes-Website weitergeleitet werden.

Die Erweiterung des Adressraums im Internet, mit der nahezu jede Endung möglich wird, steht kurz bevor. Die dreimonatige Bewerbungsphase startete am 12. Januar. Die zuständige Behörde ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) verlangt einmalig 185.000 $ von den Bewerbern. Bei diesen Kosten wird es jedoch nicht bleiben: Markenrechtler Thorsten Troge von der Anwaltskanzlei TaylorWessing rechnet mit einem Mindestaufwand von einer Million Euro im ersten Jahr – Kosten, die vielen DAX-Unternehmen zu hoch sind.

Zweifel bei Siemens und BASF

Während Siemens bekannt gibt, dass das System mit den bestehenden Domainendungen funktioniere und Nutzen und Aufwand in keinem Verhältnis zueinander stünden, zweifelt BASF an dem dauerhaften Durchsetzungsvermögen der neuen Endungen.

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Widerstand gegen NewTLDs organisiert sich neu

Geschrieben am 14 November 2011 von von Domainvermarkter03

87 amerikanische und internationale Wirtschaftsverbände und Unternehmen haben sich zu einer Gruppe namens Coalition For Responsible Domain Oversight (CRIDO) zusammengeschlossen, um gegen die neuen Top Level Domains der ICANN vorzugehen. Angeführt wird die Gruppe von der Association Of National Advertisers (ANA), die sich vor wenigen Monaten bereits deutlich gegen die New TLD-Offensive der ICANN ausgesprochen hatte und seitdem nach Unterstützung sucht, die sie nun offenbar gefunden hat.

CRIDO hat es sich laut einer offiziellen Pressemitteilung zur Aufgabe gemacht, das Programm der ICANN aggressiv zu bekämpfen. Als Gründe für das Vorgehen gegen die neuen TLDs gibt die Gruppe die „äußerst fehlerhafte Begründung, enorme Kosten und Nachteile für Markeneigentümer, die Wahrscheinlichkeit für räuberische Cyber-Attacken gegenüber Konsumenten und das Scheitern, im Sinne des öffentlichen Interesses zu handeln“, an.

Die Möglichkeit, praktisch jedes Wort als Top Level Domain benutzen zu können, würde sowohl Markeneigentümer als auch kleine Unternehmen, Konsumenten und Wohltätigkeitsorganisationen unter Druck setzen, neue TLDs zu kaufen und schützen. Bob Liodice, Präsident und CEO der ANA, sagte: „Große globale Unternehmen, die von der CRIDO repräsentiert werden, sehen einen immensen Schaden für ihre Auftraggeber, Konsumenten und Wirtschaft voraus. Wir bitten die ICANN inständig darum, ihre Bemühungen, das schlecht durchdachte, ungewollte und zerstörerische Programm auf den Weg zu bringen, abzubrechen“.

CRIDO befürchtet einen erheblichen Vertrauensverlust in Internettransaktionen, falls die ICANN ihr Programm fortführt. Außerdem werden unnötige Ausgaben in Milliardenhöhe befürchtet, die besser in Produktverbesserungen, Investitionsaufwendungen und der Schaffung neuer Jobs aufgehoben wären.

Neben 47 meist amerikanischen Wirtschafts- und Handelsverbänden gehören der CRIDO 40 Unternehmen mit namhaften Marken wie Coca-Cola, Burger King, Kellogg, Dell, General Electric, Nestlé und Samsung an. Alle 87 Mitglieder haben eine Petition an das Department Of Commerce (DOC), den Aufseher der ICANN in der amerikanischen Regierung, unterzeichnet, um einen Stopp des neuen TLD-Programms zu erwirken.

Der bekannte Domainer Rick Schwartz gab in einem Kommentar bekannt, dass er die CRIDO-Gruppe unterstütze: Die neuen TLDs seien „nicht das, was gebraucht wird. Es ist eine Geldmacherei der ICANN und wird von Registraren unterstützt, weil es sich um eine Lizenz zum Gelddrucken handelt.“ Andererseits gab er bekannt: „Was auch immer passiert, es wird in einem weit größeren Rahmen passieren, als dass die Domainindustrie und diese Gruppe etwas dagegen tun könnte. Wir sind bloße Zuschauer in dieser Diskussion.“

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