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Neue TLDs: Indexierung bei Google mit Verzögerung?

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Neue TLDs: Indexierung bei Google mit Verzögerung?

Geschrieben am 22 März 2012 von von Domainvermarkter03

Domainnamen unter neuen TLDs werden wohl nur mit Verzögerung von Suchmaschinen wie Google in die Suchergebnisse aufgenommen werden. Dies liegt daran, dass Google als auch andere Suchmaschinen eine gewisse Zeit benötigen werden um herauszufinden, wie neue TLDs indexiert werden können. So zumindest lautet der Tenor einer Video Botschaft von Google-Techniker Matt Cutts, der auch jüngst  einer angeblichen (automatischen) Bevorzugung neuer Top-Level-Domains in den Rankings der Suchmaschinen widersprach.

Nun informiert Matt Cutts im Videochannel von persönlich darüber, wie Google die neuen Domainendungen behandeln werde. Die Suchmaschine verfolge unabhängig von der Domainendung immer das Ziel, ihren Usern passende Ergebnisse zu liefern, müsse sich aber erst auf die neuen TLDs einstellen, so Cutts. Mit seinem Video gab er die Antwort auf die Frage “Wie wird Google neue TLDs , bei denen z.B. für Unternehmen jede beliebige Top-Level-Domain wie www.portfolio.mycompanyname möglich ist, bezüglich des Einflusses auf Platzierung und Pagerank behandeln?”. Die Frage hatte der User RobertvH aus München an die Google Webmaster Zentrale gerichtet.

Cutts’ Antwort: “Wir hatten bereits Hunderte verschieden TLDs, und wir machen einen guten Job damit, sie [bei Google] zu indexieren. Wir möchten die besten Suchergebnisse wiedergeben. Und wenn sich das beste Ergebnis auf einer speziellen TLD befindet, dann ist es logisch, zu erwarten, dass wir es ermöglichen, das unserer Meinung nach beste Ergebnis zu zeigen. Wenn Sie also “Transformers 9″ drehen und die Domain transformers9.movie oder eine ähnliche kaufen möchten, ist es realistisch, zu erwarten, dass Google versuchen wird, die Resultate dazu zu finden, zu crawlen und sie dann als Ergebnisse den Usern zu zeigen.
Es wird eine Übergangsphase geben, in der wir lernen und herausfinden müssen, welche die validen Top-Level-Domains und welche die [Second-Level-] Domains auf dieser Domain sind. Wir werden das noch untersuchen müssen. Doch es ist definitiv der Fall, dass wir schon immer die besten Resultate an die User zurückgeben wollten, und genau das versuchen wir – egal, ob es sich um eine .com, eine .de oder .whatever handelt.”

Mit seiner letzten Aussage widerspricht der Google-Techniker erneut der angeblich automatisch höheren bzw. besseren Platzierung der neuen gegenüber alten TLDs wie .com. Dies wird von im Umfeld der Neue-TLDs-Industrie immer wieder als wichtiges Argument für die Einführung neuer Endungen genannt.

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Google: Kein Ranking-Vorteil für neue TLDs

Geschrieben am 20 März 2012 von von Domainvermarkter03

Matt Cutts, SEO-Spezialist bei Google, hat einer Aussage, dass neue Top-Level-Domains von der Suchmaschine im Ranking bevorzugt behandelt würden, widersprochen. In einem Blogpost hatte Adrian Kinderis, CEO von ARI Registry Services, die Aussage getroffen, dass Google automatisch eine Webseite mit einer neuen Domainendung statt ihres Äquivalents mit .com favorisieren würde. Wenig überraschend: ARI Registry Services begleitet Firmen bei der aktuellen Vergabe von neuen TLDs.

Überraschend hingegen, dass Cutts nun öffentlich in einem Beitrag auf Google Plus vehement widersprach: “Das ist einfach nicht wahr, und als Techniker in Googles Search Quality Team muss ich dieses Missverständnis widerlegen. Google hat eine Menge Erfahrung darin, relevante Webseiten zu platzieren, unabhängig von ihrer Top-Level-Domain. Google wird versuchen, neue TLDs angemessen einzustufen, doch erwarten Sie nicht, dass eine neue TLD irgendeine anfängliche Bevorzugung gegenüber .com erfahren wird, und ich würde auch nicht darauf wetten, dass das langfristig passieren wird. Wenn Sie eine komplett neue TLD aus anderen Gründen registrieren lassen möchten, ist das Ihre Entscheidung, doch sollten Sie eine neue TLD nicht in dem Irrglauben registrieren, dass Sie in den Suchmaschinen-Rankings auf irgendeine Art einen Schub erfahren werden.”

Mit seinem deutlichen Statement entkräftet der Google-Sprecher einen der angeblich wichtigsten Vorteile der neuen Top-Level-Domains, die von ARI umfassend beworben werden.

Nicht nur der australische Registrar, auch deutsche Unternehmen möchten mit dem Versprechen einer hohen Suchmaschinenplatzierung das Interesse an den umstrittenen neuen Domainendungen fördern. So erklärt die dotversicherung-registry GmbH, die sich “stellvertretend für alle versicherungsaffinen Unternehmen um die Einführung der TLD .versicherung bewerben” möchte, in einem Beitrag auf ihrer offiziellen Homepage: “Die Top-Level-Domain .versicherung teilt nicht nur Verbrauchern, sondern auch Suchmaschinen ganz automatisch Ihre Branchenzugehörigkeit mit.” Darauf basierend geht dotversicherung-registry davon aus, “dass die neuen TLDs, zu denen .versicherung gehört, von den Suchmaschinen entsprechend positiv eingestuft werden und ihren Inhabern damit einen langfristigen und strategischen Wettbewerbsvorteil bei der Neukundengewinnung bieten.”

Auch die dotreise GmbH, die sich für die “Schaffung und Etablierung der Top-Level-Domain .reise” einsetzt, rückt die angeblich bessere Platzierung der neuen TLDs in Suchmaschinen in den Vordergrund. Geschäftsführer Axel Schwiersch, gleichzeitig verantwortlich für die Initiative der dotversicherung-registry GmbH, baut die Argumentation für die unbedingte Notwendigkeit einer neuen TLD in einem ähnlichen Stil auf. In einem Interview informiert Schwiersch potentielle Interessenten darüber, dass “aufgrund der Vielzahl neuer Namensräume mit einer Segmentierung des Internet zu rechnen [ist], die sowohl von Verbrauchern als auch von Suchmaschinen gestützt wird”. “Reise” gehöre zu den am häufigsten gesuchten Begriffen im Netz, “durch die Übereinstimmung von Suchbegriff und Top-Level-Bereich der Domain erkennen Suchmaschinen automatisch die hohe Relevanz der Domain”, so der Geschäftsführer der dotreise GmbH. Seine wichtigste Schlussfolgerung: “.reise-Domains sind daher ideal geeignet, wenn eine Top-Platzierung in Suchmaschinen angestrebt wird.” Das sei auch deshalb der Fall, weil “sowohl Suchmaschinen als auch Verbraucher wissen, dass das Angebot von einem professionellem Anbieter stammt”.

Google ist derzeit die relevanteste Suchmaschine in Deutschland. Mit der klaren Aussage von Matt Cutts, dass eine neue TLD keinesfalls automatisch höher in den Rankings gelistet wird als etwa sein .com-Pendant, fällt eines der wichtigsten Werbeargumente für neue TLDs. Und ob Verbraucher einer unbekannten Domainendung mehr vertrauen werden als lange bekannten Endungen wie .de und .com, ist ebenfalls noch nicht ausgemacht. Die letzten Neueinführungen wie etwa .mobi  starteten mit ähnlichen Argumenten, ohne aber bisher die damaligen Versprechen erfüllen zu können.

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SEO in a Nutshell: Die Basics der Suchmaschinenoptimierung Teil II – Onpage-Optimierung

Geschrieben am 24 November 2011 von von Domainvermarkter-Magazin

zuerst veröffentlicht im Domainvermarkter-Magazin 05

Während im ersten Teil der Serie„SEO in a Nutshell“ grundsätzlich erläutert wurde, was unter dem Begriff SEO – also Suchmaschinenoptimierung – zu verstehen ist und einige Hinweise auf die Umsetzung von SEO-Maßnahmen gegeben wurden, beschäftigt sich der zweite Teil mit der Onpage-Optimierung.

Experten gehen von etwa 200 Kriterien aus, die in die Bestimmung des Google-Rankings einbezogen werden. Diese lassen sich in Onpage- und Offpage-Kriterien unterteilen, wobei – wie der Name schon sagt – „Onpage“ alle Maßnahmen zusammenfasst, die auf der eigenen Webseite umgesetzt werden. Auf die Offpage-Kriterien, also die Einflussfaktoren außerhalb der eigenen Webseite, werden wir in Teil III & IV der Serie eingehen. Im vorliegenden Artikel werden dem Leser die unserer Meinung nach wichtigsten Onpage-Faktoren nahegebracht und Handlungsempfehlungen erteilt, wie sich durch relativ einfache Umbaumaßnahmen der Webseite Aufwärtsbewegungen in den Suchmaschinenpositionen bewirken lassen.

Wie bereits im ersten Teil der Serie erwähnt wurde, ist eine ausführliche Keywordrecherche Ausgangspunkt jeglicher Optimierungsmaßnahmen. Diese umfasst im Optimalfall für jede URL einer Webseite bis zu drei Begriffe, für welche die URL optimiert werden soll. Doch wie sollte ich meine Seite aufbauen, um eine gute Ausgangslage für Top-Rankings auf den Begriffen zu schaffen? Was sollte ich bei der Onpage-Optimierung vermeiden?

Methoden wie das „Überfüllen“ der Seite mit Keywords (=Keyword Stuffing) oder das „Verstecken“ von Begriffen durch mehr oder weniger geschickte Formatierungen sind nicht mehr zeitgemäß, verstoßen gegen die Google-Webmaster-Richtlinien und führen im Worst Case zu einer Abstrafung. Ein Absturz der mühsam aufgebauten Rankings ist die Folge. Der Webseitenbetreiber muss verstehen und verinnerlichen, was in Google‘s Firmenphilosophie mit „Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere folgt von selbst“ gemeint ist. Umbaumaßnahmen auf Webseiten sollten vor allen Dingen den Nutzer bei seinem Besuch unterstützen. Im Folgenden werden einige relevante Faktoren, die sich auf die Einträge im Head der Seite sowie auf den Content beziehen, vorgestellt. Des Weiteren wagen wir einen kurzen Ausblick in die Zukunft der Onpage-Optimierung.

(a) Einträge im Head der Seite
Welchen Namen trägt Ihre Webseite? Soll die Seite von Suchmaschinen indexiert werden? Wie lässt sich mit wenigen Worten der Inhalt Ihrer Seite zusammenfassen? Welchen Text soll der Browser nutzen, wenn Ihr Besucher die Webseite als Lesezeichen speichert?

Diese und weitere Fragen beantworten die Meta-Informationen, die im Head einer Webseite hinterlegt werden. Zwar werden die Inhalte des Heads auf der Seite selbst nicht ausgegeben, allerdings stellen sie dem Browser essenziell wichtige Informationen zu Ihrem Internetauftritt bereit.

Im Title-Tag hinterlegen Sie den Namen der Unterseite. Dieser wird Ihrem Besucher in der oberen Browserzeile angezeigt und als Name von hinzugefügten Lesezeichen vorgeschlagen. Vergessen Sie nicht: Für Google steht der Nutzer an erster Stelle! Somit liegt es nahe, den Namen der Webseite in den Suchergebnissen besonders hervorzuheben. Genau das tut Google, und genau deshalb sollten Sie den Title der Seite mit Bedacht wählen. Der „optimale“ Title besteht aus maximal 65 Zeichen (schließlich soll der Kern der Seite erfasst werden), wobei das zu optimierende Keyword möglichst weit vorn im Title steht. Insbesondere bei Onlineshops sollten Sie neben dem Top-Keyword auch Kombinationen wie „Keyword + günstig kaufen“ oder „Keyword + günstig online“ verwenden. Somit decken Sie sogenannte Longtail-Suchanfragen wie „Keyword günstig kaufen“ ab, durch die Ihnen ein gutes Ranking deutlich leichter fallen wird als bei Ihren Top-Keywords. Beachten Sie bei der Wahl des Titles auch die Reihenfolge der genutzten Begriffe. Suchen Ihre potenziellen Kunden eher „günstig kaufen Keyword“ oder „Keyword günstig kaufen“? Außerdem muss sich der Title von Seite zu Seite unterscheiden. Auch das ist plausibel, denn schließlich können Sie nicht jede Unterseite Ihres Projekts mit der gleichen Begriffskombination beschreiben. Möchten Sie den Namen Ihrer Seite im Title nutzen, so setzen Sie ihn an das Ende des Titles. Suchmaschinen bewerten Begriffe, die am Anfang des Titles stehen stärker als solche am Ende. Experten gehen davon aus, dass der Title als einer der wichtigsten Faktoren für gute Rankings zu sehen ist – investieren Sie also Zeit in die Optimierung Ihrer Titles!

Der Inhalt des Description-Tags hat – wenn überhaupt – nur geringen Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking. Allerdings nutzt Google die Beschreibung der Seite als Snippet in den SERPs, so dass der Inhalt mitentscheidet, ob ein potenzieller Besucher tatsächlich auf die Seite gehen wird. Verfassen Sie stets individuelle, auf den Inhalt der Unterseite angepasste, Meta-Descriptions. Diese sollten etwa 160 Zeichen enthalten. Verwenden Sie die wichtigsten Keyword-Kombinationen innerhalb der Meta-Description. Befindet sich das Suchwort in der Meta-Description, so wird dieses im Snippet fett markiert. Somit erkennt der Nutzer, dass er auf Ihrer Webseite wahrscheinlich weitere Informationen zu der von ihm gesuchten Wortkombination erhält. Legen Sie keine Meta-Descriptions fest, so entscheidet Google selbst, welcher Content Ihrer Webseite als Snippet Verwendung finden soll. Meistens nutzt Google die ersten Wörter Ihrer Seite – und das sind nicht selten die Überschriften Ihres Navigationsmenüs. Bei dem Suchenden wecken Sie kein Interesse, wenn das Snippet als Aushängeschild der Webseite nur eine Übersicht der Navigationselemente enthält. Daher sollten Sie Ihre Meta-Descriptions optimieren.

Sie verfolgen mit Ihrer Webseite das Ziel, bei den im Rahmen der Keywordrecherche definierten Begriffen gute Rankings zu erlangen. Haben Sie Keywords für Seiten wie die Datenschutzbestimmungen, „Über uns“- Texte, das Impressum oder die Sitemap definiert? Wahrscheinlich nicht. Aus diesem Grund sollte Google diese und andere Seiten, für die Sie kein klar definiertes Rankingziel ausgegeben haben, erst gar nicht in seinen Index aufnehmen. Insbesondere Impressum, Datenschutz, AGB etc. befinden sich häufig im Footer einer Webseite, werden somit sidewide angelinkt und daher von den Google-Robots als besonders relevant bewertet. Abhilfe schafft das Robots-Tag: Setzen Sie Seiten, mit denen Sie nicht ranken möchten, auf „noindex“. Des Weiteren können Sie mit Hilfe des Robots-Tags bestimmen, ob den Links auf einer Seite grundsätzlich gefolgt werden soll. Empfehlenswert ist es, Links generell zu folgen und nur ausgewählte Links zu Quellen, denen Sie nicht trauen, durch rel=„nofollow“ für Google zu entwerten. Die Ausprägung würde also Suchmaschinen anweisen, die Seite nicht in ihren Index aufzunehmen, jedoch den internen und externen Verlinkungen auf der Seite zu folgen, sofern einzelne Links nicht individuell entwertet wurden.

(b) Optimierung der Contentgestaltung
Der Content, also der sichtbare Text auf einer Webseite, befindet sich im „Body“ des HTML-Codes. Google kann nur solche Bereiche einer Seite crawlen, die sich bei gedrückter Maustaste blau markieren lassen –also Text und Bilder, aber keine Flash-Animationen oder Videoinhalte.

Aus langjähriger Erfahrung weiß Google, dass extrem lange Texte von Internetnutzern nicht komplett gelesen werden und extrem kurze Texte zumeist wenig interessante Informationen enthalten. Als Best Practice haben sich 250 – 500 Wörter auf einer Unterseite erwiesen. Der Content sollte einzigartig (unique) sein, da Suchmaschinen bemüht sind, ihren Index nicht durch Duplikate zu belasten. Doch wie sollte man bei der Texterstellung vorgehen, um Google die Relevanz einer Seite für einen Suchbegriff zu verdeutlichen?

Ein wichtiger Anhaltspunkt für Googles Crawler um die Relevanz einer Seite für einen bestimmten Begriff einzuschätzen ist die (häufige) Nutzung eines Begriffs innerhalb des Textes. Doch wie bereits oben erwähnt, reicht es nicht aus, die Webseite mit dem Top-Keyword zu überfüllen. Vielmehr sollte das Keyword in einem für den Nutzer, nicht für Suchmaschinen, verfassten Text mit einer Häufigkeit von 3 – 4% vorkommen. Diese Häufigkeit bezeichnet man als Keyworddichte. Besteht der Text also aus 300 Wörtern, so sollte man das Keyword bzw. Abwandlungen dessen etwa zehn Mal im Content verwenden.

Google wäre jedoch nicht Google, würde die Suchmaschine sich bei der Rankingberechnung allein auf die mehr oder weniger häufige Nutzung von Schlüsselbegriffen orientieren. Allzu leicht ließe sich sonst der Algorithmus überlisten. Daher fließt auch das Umfeld des Keywords in die Rankingberechnung ein. Möchten Sie den Begriff „Kaffeemaschine“ auf einer Seite optimieren, empfiehlt es sich, auch Begriffe wie „Kaffee kochen“, „Küche“, „Kaffeefilter“ u. ä. themennahe Begriffe, die Sie mit „Kaffeemaschinen“ assoziieren, innerhalb des Contents zu verwenden. Je mehr sich der gesamte Content in das Cluster „Kaffeemaschinen“ einordnen lässt, desto themenrelevanter (und somit höher) stufen Suchmaschinen die Seite ein.

Wie schon bei der Auswahl des optimalen Titles sollten auch innerhalb des Contents Kombinationen des Top-Keywords verwendet werden. Bleiben wir bei dem Beispiel „Kaffeemaschinen“. Betreiben Sie eine Webseite, welche auf den Verkauf von Kaffeemaschinen abzielt, so ist es ratsam, über „Kauf von Kaffeemaschinen“, „Kaffeemaschinen kaufen“, „Kaffeemaschinen günstig“ u. ä. zu berichten. Doch achten Sie darauf, dass die Texte leserlich bleiben – Google erkennt Stoppwörter, kann sie als solche einordnen und erkennt das Keyword „Kaffeemaschinen günstig“ auch, wenn Sie „Kaffeemaschinen sind günstig“ in Ihren Text schreiben.

Wie der interessierte Nutzer, so freut sich auch Google über einen logisch strukturierten Text und belohnt Sie mit guten Rankings. Ein Text sollte durch eine Überschrift (H1), die das Top-Keyword zu Beginn enthält, sowie 1 – 2 Zwischenüberschriften (H2), die die Nebenkeywords oder Kombinationen des Top-Keywords enthalten, gegliedert sein. Überschriften sollten nur im Content, nicht als Formatierung in der Sidebar oder im Footer Verwendung finden. Zwar führen Fehler hier nicht zu einer Abstrafung – den Vorteil, den eine schlüssig strukturierte Seite erlangt, entfällt jedoch bei Nicht-Einhaltung dieser Struktur.

Fett oder kursiv formatierte Begriffe fallen dem Leser als erstes ins Auge und er identifiziert diese Wörter als besonders wichtig. Warum sollte Google also nicht genauso vorgehen und fett- und kursiv-markierte Begriffe als besonders wichtig erkennen? Daher sollten Sie in Ihrem Content Formatierungen vornehmen. Hüten Sie sich jedoch vor der naheliegenden Lösung, einfach immer das Top-Keyword fett zu markieren. Das wirkt sowohl für Leser als auch für die Suchmaschine unnatürlich. Stattdessen formatieren Sie Begriffskombinationen (bei „Kaffeemaschine“ bspw. „günstige Kaffeemaschinen kaufen“) oder themennahe Begriffe (bspw. „Filter“).

Verwenden Sie ein bis zwei Bilder pro Unterseite und benennen Sie diese nach Ihren Keywords („keyword.jpg“ bzw. „keyword.gif “). Als Alternativtext können Sie Keywordkombinationen nutzen. Somit haben Sie einerseits Chancen auf ein Ranking in der Google-Bildersuche, andererseits wirkt sich die Einbindung themenrelevanter Bilder positiv auf das Ranking des optimierten Suchbegriffs aus. Außerdem sollten Sie die Seiten untereinander themenrelevant querverlinken – als Faustregel haben sich fünf bis acht interne Links auf andere Unterseiten innerhalb des Contents als praktikabel erwiesen. Wie Sie in Teil III und Teil IV der Serie erfahren werden, bewertet Google die Anchortexte eingehender Links für das Ranking. Verlinken Sie daher weitere Unterseiten möglichst mit dem Keyword, mit dem die Unterseite ranken soll.

(c) Blick in die Zukunft
Konnten Webmaster „früher“ den Nutzern andere Inhalte als den Suchmaschinen präsentieren und wurden mit guten Rankings belohnt, so muss sich der Seitenbetreiber heute an das Nutzungsverhalten der Besucher anpassen. Für Google relevante Kriterien wie Title, Textformatierungen oder der Content selbst lassen sich nicht vor dem Nutzer verstecken – spätestens bei der Entscheidung, ob der Besucher zum Kunden konvertiert, fließt die Qualität des Contents in dessen Entscheidungsfindung ein. Was wäre also naheliegender, als im nächsten Schritt nicht nur das vermutete, sondern auch das tatsächliche Verhalten von Besuchern als Kriterium für die begehrten Top-Rankingpositionen noch wichtiger zu bewerten. Verweildauer auf Webseiten, Bounce-Rates und Klickraten werden also immer mehr an Wichtigkeit in der Onpage-Optimierung gewinnen. Durch Webseiten, die für Menschen und nicht für Suchmaschinen gestaltet sind, die einen wirklichen Mehrwert bieten, bereiten Sie sich demnach optimal auf die Zukunft der Onpage-Optimierung vor.

Von Andre Alpar und Markus Koczy

 

 

 

Siehe auch: Die Basics der Suchmaschinenoptimierung Teil I

 

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